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Portraits from Recycled Materials and Found Objects, by Jane Perkins.
Upcycling Old Clothing with @ProjectRepatUSA
Learn more and be inspired by other peoples’ upcycled items by following Project Repat on Instagram: @ProjectRepatUSA.
What do you do with all of those old t-shirts that have sentimental value but that you haven’t worn in years? Continue to horde them in your closet or bite the bullet and toss them out? Project Repat (@ProjectRepatUSA) seeks to solve this dilemma by “upcycling” your old, no-longer-worn tees into other usable items like blankets and tote bags.
"We want to make it easy for people to preserve the memories they have with their t-shirts," says Nathan Rothstein, one of Repat’s founders. "People use Instagram to capture and preserve their memories, and we are in the memory preservation business as well."
Project Repat shares their story on Instagram, posting photos of finished items and giving their followers a look into the Massachusetts facilities that cut and sew the old t-shirts into their new forms.
"We use Instagram to share the finished product with our customers, but also bring them inside our production process. An integral part of our business is to be transparent with how we operate, and Instagram gives our customers an inside look into who makes their products."
Aus Alt macht Neu
Upcycling ist im letzten Jahr zum Trend geworden. Inspiriert durch immer stärkere Umweltverschmutzung und größer werdenden Müllberge, konzentrieren sich junge Designer auf die Wiederverwertung von Abfallmaterialien. Im Gegensatz zum Recycling steigern sie dabei den Wert der Produkte.
Ein Beispiel ist das Hamburger Label „zweihundertsieben“. Die Studenten Christoph Reimers und Tim Müller machen aus alten Skateboards Schmuck und Topfuntersetzer. „Ich hatte bei meinen Eltern einen Stapel alte Skateboards liegen und immer die vage Idee daraus etwas zu machen“, erinnert sich Christoph Reimers an den Anfang ihrer Geschäftsidee. Er erzählt weiter, dass er eines der Skateboards in Streifen sägte und diese wieder zusammensetzte. Das Ergebnis war ein Topfuntersetzer.
In den neuen Gegenständen sieht man noch die Holzmaserungen des alten Skatebordes. Auch die farbige Lackierung wird bewusst verarbeitet. „Jedes Skateboard wird aus sieben Schichten kanadischen Bergahorns gefertigt. Dadurch ergibt sich ein cooles Muster“, erklärt Riemers. In ihrer Werkstatt in Hamburg verarbeiten Reimers und Müller per Hand 20 bis 40 Skateboards pro Monat. Ihre Produkte verkaufen sie über Onlinestores. Denn der Upcycling-Markt wächst vor allem im Internet.
Ziel der Produzenten ist es, umweltfreundliche Produkte herzustellen, die sowohl für den Kunden erschwinglich als auch für sie profitabel sind. „Es würde keinen Sinn ergeben, Abfallprodukte oder nicht mehr gebrauchte Wertstoffe wiederzuverwenden, wenn daraus großer Umweltschaden entstünde“, betont Reimers. Deswegen werden Upcycle-Produkte mit geringem Energieaufwand hergestellt.
„Schön wäre es, wenn viel weniger Müll produziert, Verpackungsmaterial gespart und weniger entsorgt würde. Im generellen ist Upcycling lediglich werken mit Abfallmaterial, mit dem schönen Nebeneffekt Geld und Ressourcen zu sparen“, sagt Magdalena Akantisz Zusammen mit Lisa Schulz hat sie für ihre Diplomarbeit das Projekt „30 Tage, 30 Dinge“ ins Leben gerufen. Das Ziel war es in 30 Tagen 30 verschiedene Upcyclingmöglichkeiten vorzustellen. Sie versprachen für jede Einsendung das Projekt um einen Tag zu verlängern. Mittlerweile sind es schon über 690 Ideen.
In ärmeren Gesellschaften ist upcyclen von Plastik und Gummi normal. Das bekannteste Upcycling Produkt sind die Taschen der Marke Freitag. Die Brüder Markus und Daniel Freitag aus Zürich haben vor fast 20 Jahren angefangen, erste widerstandsfähige Kuriertaschen aus alten Lastwagenplanen und Autogurten zu nähen. Mittlerweile produzieren sie 400.000 Taschen pro Jahr, von denen jede den Preis einer Designerhandtasche hat.
Text:Carolin Wittmann
Fotos: http://www.zweihundertsieben.de