Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich schlechte Nachrichten immer auftürmen wollen, damit die den größten Schaden in meiner Psyche verursachen.
Geld ist so ein Thema, was mein ganzes Leben bestimmt hat. Egal wie, man hatte nie genug. Die Rechnungen häufen sich und man ertrinkt langsam vor sich hin, aber man möchte niemanden nach Hilfe anbetteln, weil man eh sich schon abstoßend genug fühlt.
Einer meiner anderen größten Feinde ist, wie kann es auch anders sein, die Zeit. 43 Tage muss ich aushalten bis sich ein Problem löst. Bis Ende Oktober halte ich aus, damit sich das andere beruhigt und im Dezember kann ich dann endlich etwas anfangen, was mich im Berufsleben endlich richtig etabliert.
Ich habe nie verstanden warum die Ausbildung so wichtig sein soll. Ich habe seit ich 17 war gearbeitet, ich habe gefühlt jede Schulart hinter mir. Aber diese Erfahrungen sind nichts wert zu einem Stück Papier. Dieses paper trennt mich von Arbeitsstellen, welche genügend Geld einbringen, dass man wenigsten etwas über die Runden kommt. Meinen teaumjob musste ich ja aufgeben, da die moderne Arbeitswelt sich zum arschloch mutiert hat.
Ich fühl much oft allein und jedesmal wenn ich mich aktiv von der Depression ablenken, kommt jemand daher und schlägt mich wieder hinein. Ich will einfach nicht mehr weinen. Ich will endlich wieder ok sein. Ich will endlich gesund werden. Ich will an meine Freund denken und an die lieben Worte, die er zu mir gesagt hat bevor er von uns ging.
Ich darf nicht aufgeben, ich darf nicht auf die Stimme hören, die alles beenden will, ich muss weiter laufen bis ich endlich ans Ziel komme. Ich will glücklich werden, ich hoffe es einfach so sehr.












