Stetig
"Du aber bist derselbe und deine Jahre enden nicht." Psalm 102,28
Gott ändert sich nicht. Er bleibt in seinem Wesen vollkommen souverän. Wir dürfen von ihm erwarten, dass er Wunder unter uns tut, die den Wundern der ersten Kirche gleich sind und sie sogar noch übersteigen. Wir dürfen aber auch erwarten, dass Gott noch immer seine Gnade für uns bereit hält, jedoch auch seinen Zorn.
Wenn Gott stets derselbe ist, bleibt auch der Anspruch an unsere Erlösung der gleiche. Dazu gehört vor allem das niedelegen des eigenen Lebens vor dem Thron Gottes. Es gibt keine Ausnahmen. Nur das rettende Blut Jesu kann uns rein machen in den Augen des Vaters. Dieses Blut wird allerdings nur dann über uns aufgegossen, wenn wir danach verlangen. Die eigene Hingabe, das Verlangen nach dem Erlösungswerk Gottes ist conditio sine qua non. Es ist die einzige und doch die schwierigste Bedingung die er an uns stellt.
Mit dem Erkennen der eigenen Verdorbenheit beginnt erst die Versuchung.
















