Schokoladen Cookies
Auf der Suche nach einer schokoladigen Alternative zu den Sugar Cookies, die ich verwende, um sie mit Royal Icing zu dekorieren, habe ich dieses Rezept für Schokoladen Cookies gefunden. Mir war wichtig, dass die Cookies beim Backen in Form bleiben und eine gleichmäßige Oberfläche haben. Außerdem sollten sie nicht allzu süß werden, da Royal Icing mehr oder weniger purer Zucker ist. Diese Cookies sind nach dem Backen schön flach und schmecken auch nur mit Milch sehr lecker.
200g Mehl 40g Kakao
100g Zucker
50g brauner Zucker
110g weiche Butter (Zimmertemperatur)
1 mittleres Ei (Größe M)
5ml Vanille-Extrakt *
* Da Vanille-Extrakt in Deutschland relativ schwer zu bekommen ist, nutze ich meist Bourbon Vanille Aroma, das ebenfalls flüssig ist und in jedem Supermarkt in der Backabteilug zu finden ist.
Mehl und Kakao zusammen in eine Schüssel sieben, damit die Textur der Kekse schön gleichmäßig wird.
Weiche Butter mit beiden Zuckersorten etwa 5min auf langsamer bis mittlerer Stufe rühren, bis die Masse eine cremige Konsistenz hat. Dann das Ei hinzugeben und kurz rühren, bis die Zutaten grob vermengt sind.
Die Kakao-Mehl-Mischung nun zu der flüssigen Masse geben und grob vermengen (Achtung, ist die Geschwindigkeit zu hoch, staubt das Mehl und die Küche sieht aus wie ein Schlachtfeld). Zum Schluss noch die Vanille hinzugeben.
Den fertigen Teig aus der Schüssel nehmen und mittig auf ein großes Stück Frischhaltefolie legen. Eine Seite der kurzen Folienseite umklappen und mittig auf der Teigkugel befestigen, dann die zweite Seite mit etwas Überlappung darüber klappen. Ist die Teigkugel etwas zu breit, kann sie einfach ein bisschen länglicher geformt werden, bis die Folie komplett umgeschlagen werden kann. Den Teig in der Folie mit den Händen auf etwa 2cm flach drücken (am besten ein bisschen in die Länge, damit die Folie nicht reißt) und die Folienenden umschlagen. Die Teigscheibe muss dann für mindestens 45min in den Kühlschrank. Das Durchkühlen ist wichtig, damit der Teig ausgerollt werden kann, da er warm recht klebrig ist.
Anschließend kann die Schreibe wieder ausgepackt und vorsichtig auf ein Stück Backpapier gelegt werden. Oben drauf kommt noch ein zweites Stück Backpapier, damit der Teig beim Ausrollen nicht an der Rolle kleben bleibt. Bei Schokoladenteig sieht es nicht so schön aus, wenn Mehl oder Stärke benutzt wird, um ihn vom Kleben abzuhalten. Der Teig wird nun auf die gewünschte Dicke ausgerollt (ich nehme immer etwa 6mm). Wer keine Teigstäbe besitzt, kann auf jeder Seite des Teiges etwa 1-2 Zeitschriften als Hilfestellungen für eine gleichmäßige Höhe nutzen. Das Ausrollen selbst funktioniert am besten auf einer Silikonmatte, da das Backpapier sonst immer weg rutscht. Der ausgerollte Teig kommt nun für mindestens 15min in die Kühltruhe (ich lasse den Teig dort meist 30-45min). Das hat den Vorteil, dass die Handhabung mit den Ausstechern viel leichter ist. Je fester der Teig ist, desto einfacher ist es, den Ausstecher wieder zu lösen und die Cookies ohne Verformungen auf ein neues Stück Backpapier zu legen. Ich mag es am liebsten, wenn der Teig so hart ist, dass er im Ausstecher hängen bleibt und dann direkt mit vorsichtigem Druck an den Rändern auf ein neues Stück Backpapier gelegt werden kann. Die ausgestochenen Cookies kommen noch einmal für 15min in die Kühltruhe, damit sie sich im Ofen nicht verformen. Den Backofen in der Zwischenzeit auf 160 Grad vorheizen. Die Cookies müssen für etwa 15min gebacken werden bis sie an den Rändern fester werden. Die frischen Cookies müssen noch 10min abkühlen, danach können sie heil vom Backpapier genommen werden, verziert oder direkt vernascht werden.
Tipp: Zum Aufbewahren lege ich zwischen die Kekse immer ein Stück Butterbrotpapier, so lassen sie sich einfach transportieren ohne jedes mal angefasst werden zu müssen und hinterlassen keine Fettspuren auf den darunterliegenden Cookies.
Viel Spaß beim Nachmachen!











