8 Wege, um dein Lokal bekannter zu machen
„Es ist nicht von Bedeutung, wie langsam du gehst, solange du nicht stehen bleibst“, sagte einst Konfuzius. Auch kleine Schritte können Großes bewirken. Um nicht bloß Sprüche zu klopfen, soll auf die vielen Wege, die nach Rom führen, verzichtet werden. Doch der Kern der Sache wird deutlich: Aus Stillstand kann kaum Neues entstehen. Im gastronomischen Kontext steht das Neue für Kunden, die ein Lokal kennen lernen – und dabei so zufrieden sind, dass sie wiederkommen. Genau das kann man durch Kampagnen erzielen, wenn man ein gewisses Marketingbudget sinnvoll einplant.
1. Anzeigen in lokalen Zeitungen, Flyer und Sticker
Ein Restaurant hat einen festen Standpunkt. Wie kann man von dort aus auf sich aufmerksam machen? Ein sehr zielgerichteter Weg ist das Inserat in einer Zeitung oder in einem Magazin. So sprichst du Kunden in deiner unmittelbaren Umgebung direkt an. Auch Flyer, Aufsteller vorm Restaurant oder andere Maßnahmen dieser Art können die Aufmerksamkeit auf das eigene Unternehmen lenken. Hier kann man klassisch vorgehen oder ganz im viralen Marketing-Sinne auch etwas unorthodox, wenn die Idee gut ist. Hauptsache, das Interesse der Empfänger ist geweckt.
2. Sonderaktionen und Happy Hour
Nur wie schafft man es, sein Lokal interessant zu machen? Neben den Säulen, die ganz grundsätzlich stehen sollten, kann man spezielle Aktionen anbieten. Kunden sind immer auf der Suche nach attraktiven Angeboten. Konkrete Sparaktionen wie „Zwei Cocktails zum Preis von einem“ gehören unter dem Stichwort „Happy Hour“ in vielen Bars schon zum Standard. Darüber hinaus lassen sich auch andere reizvolle Ideen finden: bestimmte Eröffnungsangebote oder ein Extrarabatt beim nächsten Besuch zum Beispiel.
Über das Thema „saisonale Anpassung“ haben wir erst kürzlich geschrieben, da es zurzeit ideal passt – zur laufenden Fußball-Weltmeisterschaft. Natürlich bieten sich auch weitere Events oder bestimmte Jahreszeiten an, nach denen man sich hinsichtlich des Angebots und der Aufmachung (Deko etc.) richten kann. Ein stilvoller Weihnachtsbaum, der Geselligkeit und Behaglichkeit vermittelt, hüllt jeden Gast in eine warme Atmosphäre. Da kommt man doch gerne wieder. Ein gemütlicher Garten mit Sommer-Specials zieht bei gutem Wetter so einige Vorbeischlendernde an. Die Möglichkeiten sind vielfältig – hier ist Kreativität gefragt.
Maßnahmen zur Kundenbindung sind genauso wichtig wie die zur Neukundengewinnung. Wiederkehrende Veranstaltungen wie Tanzabende, ein Sonntagsbrunch, regelmäßige Live-Konzerte und dergleichen binden Kunden an ein Lokal. Die Assoziation eines schönen Erlebnisses mit deinem Unternehmen sorgt dafür, dass Gäste zu Stammgästen werden. Das kann bei kleinerem Budget auch ein fester Tag sein, beispielsweise am Wochenende, an dem immer hausgemachter Kuchen angeboten wird. Es kommt darauf an, einen Ort zu schaffen, der für das Gros der Kundschaft nicht nur Nahrungsaufnahme bedeutet, sondern einen Platz zum Wohlfühlen darstellt.
5. Attraktive Gestaltung der Website
Vieles verlagert sich mehr und mehr in den Onlinebereich. Ob Kommunikation oder Präsentation, das Internet ist ein unverzichtbares Werkzeug geworden. Heutzutage gehört ein optimaler Online-Auftritt einfach dazu. Eine Website sollte ansprechend designt und benutzerfreundlich sein – von der Menüführung bis zur Informationsvermittlung. Die Inhalte müssen übersichtlich strukturiert und sinnvoll gewählt werden (Speisekarte, Öffnungszeiten, Kontaktdaten etc.). Bilder sind immer ein Mehrwert, doch auch hier kommt es ganz klar auf die Qualität an. Lieber ein bisschen mehr Geld investieren und mit einem seriösen Auftritt glänzen und letztlich überzeugen. Denn aufgrund der Masse geht es inzwischen auch schon darum, sich positiv abzuheben.
6. Suchmaschinenoptimierung/Suchmaschinenmarketing
Die Frage nach der Sichtbarkeit stellt sich nicht nur im Offlinebereich. Auch wenn es im Endeffekt darauf ankommt, dass dein Lokal im echten Leben gefunden wird, kann und sollte man die Online-Mittel nutzen, die sich einem bieten. SEO- und SEM-Maßnahmen sorgen dafür, dass deine Website im Ranking gut abschneidet und bei Google weit oben platziert wird. Texte lassen sich nach SEO-Richtlinien beispielsweise durch clever gesetzte Keywords optimieren. Zudem kann man auch im WWW durch Werbung auf sich aufmerksam machen – am besten durch intelligent platzierte Kampagnen im Zusammenhang mit relevanten/vergleichbaren Inhalten.
7. Social Media und Blogs
Nahezu jeder kennt Facebook. Twitter, Google+ und Co. stehen dem kaum noch nach. Social-Media-Kanäle bieten die einfachste und oftmals preiswerteste (kostenlose) Möglichkeit, sein Unternehmen zu präsentieren. Lege eine Facebook-Seite zu deinem Restaurant an und baue ein Netzwerk auf. Twittere Neuigkeiten, tolle Angebote, spannende Events rund um dein Lokal. Trete thematisch passenden Gruppen bei und bringe dich ins Gespräch. All das kann man auch mit einem Blog erreichen, der zusätzliche Inhalte bietet und parallel zur Website „sein eigenes Ding“ macht – mit anderer Reichweite und eigenem Traffic, der wiederum auf die Hauptpage geleitet werden kann.
8. Kooperationen mit und Eintrag auf anderen Plattformen
Es gibt einige Websites, die deutlich mehr Besucher haben, das ist ganz normal. Hier gilt es, sinnvolle Kooperationen einzugehen. Eine Plattform wie DailyDeal bietet dir die Chance, durch Newsletter auf einen Schlag eine Vielzahl potenzieller Kunden zu erreichen. Bestimme ein konkretes Angebot (z. B. ein 3-Gänge-Menü) oder vereinbare einen Wertgutschein. Der sogenannte Deal läuft dann einige Tage auf der externen Plattform und kann gekauft werden. Primäres Ziel ist es, neue Kunden zu gewinnen, die dann durch andere Maßnahmen gebunden werden. Auf Seiten wie www.restaurant-kritik.de kannst du dich registrieren und eigenhändig dein Restaurant eintragen. Kunden, die über diesen Partner nach neuen Ausgehmöglichkeiten suchen, werden so auf dein Lokal hingewiesen.