6.11.17 Reflexion Ehrendingen
Im Verlauf der letzten paar Monaten habe ich mit einem grösseren Comic befasst und dies allein war eine mentale und physikalische Herausforderung, wie ich in dieser Zeitspanne festgestellt hatte. Eine eigene Fantasy-Welt und kompakte Geschichte aufzustellen macht viel Spass, ist aber sehr sehr viel Arbeit. Dennoch war ich in der Lage diese Herausforderung anzunehmen und auf meine eigene Art zu meistern. Die grösste Herausforderung war das Zeitmanagement. Comics während der Schule zu zeichnen, sind für mich fast unmöglich, wegen Prüfungen und unzähligen Schulstunden.
Meine Strategie war, wie in der PU-Arbeit vorzugehen, da es dort schon so gut geklappt hatte. Was ich jedoch nicht beachtet hatte, war, dass mein Matura-Projekt so viel grösser ist und ich Schwierigkeiten hatte mit der Findung meines Projektes und meine Geschichte aufzustellen. Zu Beginn sollte mein Projekt noch grösser werden, jedoch entschied ich mich auf den Prolog zu konzentrieren, da ansonsten mein Projekt unmöglich geworden wäre. Ursprünglich wäre meine jetzige Hauptgeschichte nur der Prolog gewesen, aber nach längerem Überlegen, entschied ich mich aus dem Prolog eine grössere Geschichte zu machen, damit es nicht zu komplex für den Leser wird. Trotz enormen Änderungen hielt ich mich an die im Vertrag abgemachten Ziele. Ebenfalls schwierig war es mein Projekt in Worte zu fassen. Besonders in den Anfangsstadien, denn ich entwickle meine Ideen konstant und mit der Zeit und das Liefern von definitiven Storyboards oder Skripts war fast unmöglich für ein so grosses Projekt. Jedenfalls entschied ich mich weiter zu machen, auch wenn das Projekt noch keine Form hatte zu Beginn. Ebenfalls waren die Ferien die beste Zeit am Comic zu arbeiten, da ich mich isolieren konnte und allein auf die Geschichte und Charaktere fokussierte. Besonders schwierig war für mich am Tag zu arbeiten und mich selbst zum Zeichnen zu zwingen.
Ich habe mein Ziel, einen grösseren Comic zu erstellen, erreicht, worauf ich sehr stolz bin, da es sehr viel Seiten mit meinen Charaktere und meiner Geschichte sind. Am meisten mag ich das Charakter-Design, es hat auch meisten Spass gemacht. Dazu sind ein paar Charaktere nach Menschen aus meinem Umfeld designed.
Ein Ziel das nicht komplett erreicht wurde, wäre die Themen, die ich zu Beginn angegeben hatte. Sie sind in meinem Comic vorhanden, jedoch nicht der Hauptkonflikt oder das Hauptthema, da sich die Geschichte viel entwickelt hat seit dem Frühling. Deswegen war es auch schwer die Geschichte zu definieren, auf Anfrage.
Das nächste Mal würde ich die Ziele ein wenig runterschrauben. Anstelle von 40 Seiten Minimum, reichen auch 20 Seiten aus. Ebenfalls ist es einfacher einen Comic über eine bereits vorhandene Geschichte zu machen. Es ist einfacher und spart Zeit.
Ich habe aus diesem Projekt gelernt, dass Zeitmanagement wichtig für sehr grosse Projekte sehr wichtig ist. Des Weiteren habe ich mich im Zeichnen verbessert und zeichne nun schneller, als vor dem Projekt. Ich habe definitiv viel Erfahrungen mit diesem Projekt gemacht.