Ace Leo headcanon, der mir gerade durch den Kopf ging:
Was ist, wenn Leo sich sein ganzes Leben lang immer fremd gefühlt hat, wenn andere über Liebe, Beziehungen, Sex und Co. geredet haben, weil er das nie für jemanden empfunden hat. Außer vielleicht für Adam, aber Adam ist verschwunden, bevor Leo das richtig bemerkt und sich seiner Gefühle bewusst geworden ist.
Und er hat es versucht, weil das doch normal ist, er hat wirklich versucht, sich auf Beziehungen einzulassen, mit allem, was dazugehört. Aber richtig öffnen konnte er sich nie, und dass er keine sexuelle Anziehung spürt, hat er sich einfach damit erklärt, dass Intimität so beängstigend ist und er niemanden an sich heranlassen will.
Und dann kommt Adam zurück. Und irgendwann kriegen sie es auf die Reihe, reden mal über Gefühle und werden ein Paar. Leo denkt, jetzt ist er endlich normal, jetzt hat er endlich alles, wovon die anderen immer reden.
Und dann realisiert er: Er fühlt es immer noch nicht. Er liebt Adam und will ihn bei sich haben und im Arm halten und sein Leben mit ihm teilen, aber er will ihn nicht auf diese Art, über die alle immer reden. Und es ist das schlimmste Gefühl auf der Welt, weil er doch dachte, Adam wäre die Ausnahme bei allem. Er dachte, er hätte sich einfach auf keine sexuelle Beziehung eingelassen, weil er insgeheim auf Adam gewartet hat. Aber dann muss er feststellen, dass es nicht an Adam liegt. Dass er einfach so ist, ohne einen Grund. Dass er nie "normal" sein kann.
...und dann zeigt Adam ihm, dass er deswegen nicht weniger wert ist und er ihn genauso liebt. Because I said so.
(Just to be clear, das Wort normal ist hier nicht so verwendet, wie es sein sollte, nur so, wie ich mir vorstellen könnte, dass Leo es denkt. Asexualität ist nicht unnormal.)