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@slangworx-blog
Projektdokumentation (Kurzfassung)
Das Projekt âSlangWorX_Sprache in Bewegungâ kommt nach intensiver Arbeit mit ĂŒber 40 Jugendlichen aus Kreuzberg und Neukölln zu einem vorlĂ€ufigen Ende. Hinter den Projektteilnehmern liegen spannende Wochen und Monate, die einige Herausforderungen mit sich brachten. Da das Projekt noch nicht abgeschlossen ist und derzeit an nachhaltigen Kooperationen gearbeitet wird, wird die PrĂ€sentation eine Reflexion und ein Work in Progress sein. Es sind Kommunikationsspiele zum Mitmachen geplant, ein paar Jugendliche möchten auch die bisher entstandene Choreografie zeigen und es werden erste Ausschnitte aus der Dokumentation zu sehen sein.
Idee
Was bedeutet Sprache im Kontext kultureller Vielfalt? Wie viele Sprachen werden gesprochen? Wer versteht wen oder auch nicht? Wie funktioniert Sprache auch ohne Worte? Werden Sprachen gemixt und nach welcher âRegelâ erfolgt dieses? Welche Bedeutung hat Sprache im Bezug auf Herkunft und Erhalt der eigenen Kultur? Gibt es im Sprachwirrwarr die Möglichkeit eine ganz eigene Sprache fĂŒr Berlin zu erfinden? In einer ersten Workshopreihe werden sprachliche Eigenheiten verschiedener Muttersprachen, Körpersprache, Mimik, Gestik, Handzeichen, Slang usw. aufgedeckt und performativ umgesetzt. Durch Bewegung, Spiel, Tanz- und Theatertechniken sollen AnsĂ€tze gefunden werden, die den Jugendlichen ermöglichen, Ideen zum Thema âSprache und Kommunikationâ auszutauschen und miteinander zu teilen. Die Jugendlichen erhalten Raum, ihre eigene Methodik im Umgang mit ihrer Muttersprache und anderen Sprachen zu reflektieren.
Im zweiten Schritt wird gemeinsam mit den Jugendlichen ein interkultureller âSprachkursâ als âPerformance- Tanz- Theaterâ der besonderen Art entwickelt. Die Jugendlichen reflektieren ihre unterschiedlichen Ausdrucksweisen, sprachlichen Besonderheiten und kulturellen HintergrĂŒnde, denken sich gleichzeitig Möglichkeiten neuer Kommunikationsformen aus und setzen diese gemeinsam als Choreographie zusammen. Die âSprachkurseâ werden dann aufgefĂŒhrt werden. (Sub-) kulturelle sprachliche Codes werden mit oder ohne Worte, einem interkulturellem Publikum zugĂ€nglich gemacht. Ziel des Projektes ist es, Sprache und Sprachlosigkeit als Potential fĂŒr kreative Prozesse zu verstehen, sprachliche Besonderheiten unterschiedlicher Kulturen weltweit aufzudecken, Interaktion und Kommunikation zu initiieren, kulturelle BrĂŒcken zu ĂŒberwinden und nachhaltig Toleranz zu fördern
Aus dem Projekt BEIspielhaft.
Kick of Berlin_ Workshops
In Zusammenarbeit mit Jugendzentren in Berlin Kreuzberg und Neukölln finden ab September 2011 Workshops mit Jugendlichen im Alter von 12- 21 Jahren und unterschiedlichem kulturellen Hintergrund statt. In den Workshops möchten wir mit den Jugendlichen in Kontakt kommen und durch Bewegung, Spiel, Tanz- und Theatertechniken AnsĂ€tze finden, die der Gruppe ermöglichen, Ideen zum Thema âSprache und Kommunikationâ auszutauschen und miteinander zu teilen. Wir möchten den Jugendlichen Raum geben, ihre eigene Methodik im Umgang mit ihrer Muttersprache und anderen Sprachen zu reflektieren:Die Informationen werden direkt durch die Workshopteilnehmer ĂŒber die Kommunikation innerhalb der Gruppe und ĂŒber individuelle Ergebnisse gesammelt. Wir möchten Gestik und Bewegungen inklusive (und mit dem Fokus auf) Mimik, Körpersprache und Handzeichen erforschen. Das Material wird dann unter das Mikroskop gelegt, um eine detaillierte Untersuchung vorzunehmen und innerhalb der Gruppe weiter zu entwickeln. Wir möchten die Bedeutung von gesprochener Sprache in Bewegung ĂŒbersetzen und umgekehrt. Die AtmosphĂ€re wird ermutigend und die eines Austauschs sein. Es wird der Gruppe keine Hierarchie aufgesetzt werden, jede(r) Teilnehmer(in) wird gleichberechtigt die Möglichkeit erhalten zu sprechen, sich zu bewegen, etwas zu schaffen und gehört zu werden. Themen, die wir untersuchen möchten sind z.B.: individuelle Geschichten, Konfliktsituationen, die durch Sprache (sprachlichen Grenzen) entstehen, die Bedeutung von Gemeinschaft im Bezug auf Kommunikation und VerstĂ€ndnis untereinander. Wir sind nicht notwendigerweise darauf fixiert, Antworten zu finden, sondern möchten einen kreativen, gemeinschaftlichen Prozess initiieren, der Austausch und (neue Formen von) Kommunikation fördert.
Inspiration
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