The making-of: Neue Workshops im Stadtlabor
Was hier wie eine gemütliche Kaffeerunde aussehen mag, ist echte Arbeit – jawohl! Die Damen auf dem Foto sind das Mitarbeiterinnen-Team im Stadtlabor. Und auch wenn uns nicht der Schweiß von der Stirne perlt so denken und diskutieren wir einen Vormittag lang über die neuen Workshops für Kindergartenkinder. Dabei soll es um tierische Baukünstler und fliegende Häuser gehen. Klingt verrückt, hat aber einen ernsten Kern. Denn wie immer bei den Workshops im Stadtlabor wollen wir den Kindern etwas über Architektur vermitteln. Die Kunst besteht dann darin, den Inhalt witzig und interessant zu verpacken, die Kinder zum kreativen Bauen anzuregen und dabei den roten Faden nicht zu verlieren.
Das Schöne an unserem Stadtlabor-Team ist die Mischung aus unterschiedlichsten Persönlichkeiten, beruflichen Erfahrungen und Altersgruppen: Eine Architektin, eine Theater- und Kulturwissenschaftlerin, eine Historikerin, eine Innenarchitektin, zwei Studentinnen und eine Mitarbeiterin im FSJ-Kultur. Alle leiten regelmäßig Workshops mit Kindern und Jugendlichen und geben mir viele gute Tipps und Anregungen, wenn es um die Planung neuer Angebote geht – zumal die Kindergartenkinder für uns noch ein ziemlich neues Publikum sind.
Gemeinsam testeten wir also den Prototyp eines fliegenden (naja, eher schwebenden…) Modellhauses, verzweifelten an einer Bauanleitung für ein Spinnennetz, dachten über alternative Bauaufgaben nach, prüften Bienenwaben und Dachziegel und hinterfragten den ein oder anderen Inhalt. Am Ende standen dann aus meiner Sicht zwei runde Workshop-Konzepte. Jetzt liegt es an mir, noch alle Verbesserungen einzuarbeiten. Denn am Donnerstag stehen die ersten Kinder in der Tür und dann wird sich zeigen, ob wir die richtigen Ideen haben.
















