Weiß, es ist schwer, doch hoffe so sehr, dass du bleibst.
Casper

❣ Chile in a Photography ❣
Keni

JVL
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Kiana Khansmith
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@suizidgefxckt
Weiß, es ist schwer, doch hoffe so sehr, dass du bleibst.
Casper
Du liegst da und gehst im Kopf deinen Medizinschrank durch..ob man sich mit Beruhigungsmittel umbringen kann? Oder doch nach all den Jahren zur Klinge greifen? Es wäre nur ein gezielter Schnitt.. warum kann ich einfach nicht auf die leichte Art gehen? Warum denk ich so kompliziert? Aufstehen, zu dieser einen Brücke gehen.. was hält einen davon ab? Richtig. Nicht’s und niemand.~
(via madamefragile)
Bin nichts besonderes. Bin wie jede zweite.
(via versagerinverliererin)
Ehrlich gesagt, will ich einfach nur aufhören, zu atmen. Für immer.
Selbstverletzungsnarben sind nicht einfach nur Narben. Es sind Gedanken, denen niemand zuhören wollte, Hilfeschreie, die niemand gehört hat, Probleme, die niemand wahrhaben wollte und Erinnerungen, die man nicht verarbeiten konnte.
(via zwischen-liebe-und-suizid)
Ich habe diesen einen Freund. Ich kenne ihn seit der ersten Klasse. Er war der coolste Junge der ganzen Grundschule, weil er jede Pause mit mir verstecken gespielt und mich manchmal von der Schule bis nach Hause gebracht hat, wenn ich Angst hatte allein zu gehen. Später mochte ich ihn nicht mehr so gern. Irgendwann hatte er aufgehört mich nach Hause zu bringen und angefangen mit den anderen Jungen in den Pausen Fußball zu spielen. Wenn er mich gesehen hat, hat er sich weggedreht und mit seinen Freunden geredet. Als ich elf Jahre alt war, ließen meine Eltern sich scheiden. Ich wollte auf keinen Fall, dass sie es einer meiner Freundinnen erzählen. Meine Mutter konnte nicht mit ansehen wie traurig ich war und rief bei ihm an. Er kam vorbei und blieb das ganze Wochenende. Wir lagen auf meinem Bett, schauten fern und er weinte fast genau so viel wie ich. Für jede Werbepause, die ich ohne weinen überstand, erlaubte er mir eine Kugel Schokoladeneis zu essen. Von da an ging er wieder jeden Tag mit mir nach Hause. Die Jahre vergingen. Er kam mit Mädchen zusammen und trennte sich von ihnen, aber ich war immer das Mädchen, das er abends nach Hause brachte. In der elften Klasse saß ich im Deutschunterricht neben ihm. Ich starrte ihn an. Ich sah direkt in seine grünen Augen und verstand auf einmal, was meine Mutter meinte als sie zu mir sagte, dass die Augen das Tor zur Seele seien. In dem Moment wünschte ich mir, dass er mehr als mein bester Freund sei, aber ich wusste, dass er das nicht wollte. Im nächsten Jahr trat er bei einer Schulaufführung auf. Ich saß in der ersten Reihe und lächelte ihn an während er im Rampenlicht stand. Er sah unglaublich schön und glücklich aus und er lächelte zurück. In dem Moment wünschte ich mir, dass er mehr als mein bester Freund sei, aber ich wusste, dass er das nicht wollte. Ein paar Wochen später kam er mit einer Freundin von mir zusammen. Alle erzählten, wie gut die beiden zusammen passen würden. Sie war genau so schön und beliebt wie er. Aber ich war es, die er jeden Tag von der Schule nach Hause fuhr. Einen Abend saßen wir lange zusammen in seinem Auto. Er erzählte mir, dass er gerade die schönste Zeit seines Lebens habe. Ich sah in seine wunderschönen grünen Augen und wusste, dass er die Wahrheit sagte. In dem Moment wünschte ich mir, dass er die schönste Zeit seines Lebens meinetwegen hätte. Ich wünschte mir, dass er mehr als mein bester Freund sei, aber ich wusste, dass er das nicht wollte. Am nächsten Tag in der Schule mussten wir Aufsätze über das Thema Erste Liebe schreiben. Ich wusste ganz genau, worüber ich schreiben wollte, aber ich konnte es nicht. Als ich meinen besten Freund anschaute, sah ich, wie er meine Freundin angrinste. In dem Moment wünschte ich mir, dass er diesen Aufsatz über mich schreiben würde. Ich wünschte mir, dass er mehr als mein bester Freund sei, aber ich wusste, dass er das nicht wollte. Ein paar Wochen später rief meine Freundin mich an und sagte mir, dass er mit ihr Schluss gemacht habe. Als er mich am nächsten Tag nach Hause fuhr, saßen wir Stunden lang in seinem Auto. Wir redeten über unsere Freunde, über die Schule, über Musik. Er erzählte mir, dass er meine Freundin nie geliebt habe. In dem Moment wünschte ich mir, dass er mir sagen würde, dass er mich liebe. Ich wünschte mir, dass er mehr als mein bester Freund sei, aber ich wusste, dass er das nicht wollte. Die Zeit verging. Nach dem Abitur wollte er ein Jahr nach Kanada gehen. Auf seiner Abschiedsparty saß er neben mir und sagte, dass ich seine beste Freundin sei. Ich sah in seine wunderschönen grünen Augen und gab ihm einen Kuss auf die Wange. In dem Moment wünschte ich mir, dass er mir sagen würde, dass er mich liebe. Ich wünschte mir, dass er mehr als mein bester Freund sei, aber ich wusste, dass er das nicht wollte. Die Zeit verging. Als er wiederkam, erzählte er mir, dass er ein Mädchen kennen gelernt habe, das er heiraten wolle. Er stellte sie mir vor. Als er mich fragte, wie ich sie finden würde, sagte ich, dass sie wunderschön sei. Er erwiderte, dass er die Liebe seines Lebens gefunden habe. Dann drehte er sich um und ging. In dem Moment wünschte ich mir, dass ich die Liebe seines Lebens sei. Ich wünschte mir, dass er mehr als mein bester Freund sei, aber ich wusste, dass er das nicht wollte. An diesem Tag fuhr er mich zum letzten mal nach Hause. Auf seiner Hochzeit saß ich in der ersten Reihe der Kirche. Er stand vorn im Rampenlicht. Wie bei der Schulaufführung sah er unglaublich schön und glücklich aus. Ich lächelte ihn an und er lächelte zurück. Ich sah in seine wunderschönen grünen Augen und wusste, dass sein Lächeln aufrichtig war. In dem Moment wünschte ich mir, dass ich neben ihm am Altar stehen würde. Ich wünschte mir, dass er mehr als mein bester Freund sei, aber ich wusste, dass er das nicht wollte. Mein bester Freund zog mit seiner Frau nach Kanada. Ich blieb zu Hause. Die Jahre vergingen. Heute sitze ich wieder in der Kirche. Es ist seine Beerdigung. Ich erfahre, dass er sich schon nach einigen Jahren von seiner Frau getrennt hat. Unsere Lehrerin aus der zwölften Klasse hält eine Trauerrede. Sie sagt, dass er schon immer wunderbar schreiben konnte. Dann beginnt sie einen Auszug aus seinem Aufsatz in der zwölften Klasse vorzulesen. Meine Erste Liebe: Ich habe dieses Mädchen noch nie angesehen ohne ihr sagen zu wollen, dass ich sie liebe. Ich sehe in ihre wunderschönen grünen Augen und wünsche mir, dass sie mehr als meine beste Freundin ist, aber ich weiß, dass sie das nicht will.
(via egal-schillerwardichter)
alter ich weine gerade.
(via lustaufdich)
Ich auch. Dieser Text ist unglaublich.
(via 400eurojob)
das ist liebe. irgendwie.
(via jes-i-am-dead-inside)
Das ist wohl das schönste und traurigste, was ich je gelesen habe.
(via mufasas-sohn)
ich kann es 10000 mal rebloggen, es ergreift mich jedes mal!
(via lustaufdich)
ich habe einfach noch nie etwas gelesen, was mich so berührt und traurig gemacht hat…
(via idiotic-behaviour)
Das ist wunderschön
(via engel-fliegen-einsam)
I cried
(via gefuehlswirr-warr)
ich musste so weinen. das ist das schönste, was ich je gelesen habe.
(via savemefromthisshit)
immer wieder diese gänsehaut und tränen in den augen
(via menschensindkomisch) Und da ist es wieder, und wieder rebloggen
(via sandro-world)
kein Text hat mich jemals so berührt wie dieser
(via kaputtaberegal)
bin dann die nächsten 100 Jahre weinen
(via blauegauloises)
Omg
(via 2013-12-05)
Uff…wie schön..und grausam zugleich..
(via narbenmensch)
„Ich habe solange in der Dunkelheit gelebt, dass meine Augen sich über die Jahre daran gewöhnt haben. Und die Dunkelheit, wurde zu der Welt in der ich mich bewegen konnte.“
Zukunftsperspektive
Therapeutin: Klingt ja nach ganz guten Zukunftsideen, hm?
Ich: Offiziell ja. Aber ich kann schlecht zu den Leuten sagen "Ja hey, meine Zukunft ist mir egal, weil ich mich bald umbringe".
„Michael X" ist ein Lied, das von echter Freundschaft erzählt. Von einer gemeinsamen Jugend und dem Gefühl der Unbesiegbarkeit. Dem Willen, es seinen großen Helden und Idolen gleichzutun, sich nie unterkriegen zu lassen. Einfach rauszugehen und sich dem Leben zu stellen. Oder wie Casper sagt: „Lieber gestanden arm sterben, als reich leben auf Knien". Auf „Michael X" erzählt Casper eine Geschichte von schönen Erinnerungen an die unbeschwerte Zeit. Eine Geschichte von großen Träumen, vom Kämpfen - und vom Scheitern. Denn umso tragischer ist es, wenn all die gehegten Wünsche, Sehnsüchte und Träume im Laufe der Jahre verblassen und der Schwur, sich nie beugen zu wollen, vom echten Leben mit all seinen Schicksalsschlägen und Wendungen gebrochen wird. Wenn all die Ideen und Ideale sich in Luft auflösen. Wenn die hoffnungsvollen Blicke und das siegesgewisse Grinsen sich in „kreidebleiche Gesichter" verwandeln, die „schwer von der Zeit gezeichnet" sind. Mit „Michael X" hat Casper ein würdiges Abschiedslied für seinen guten Freund geschrieben. Ein Song, der diesen Kampf des Erwachsenwerden, das stetige Aufbäumen, scheinbare Triumphieren und die schließliche Resignation berührend erzählt. Ganz behutsam und leise, aber auch packend und laut zugleich -- nur ein verhaltenes Klavier und dezente Gitarren im Hintergrund, die Casper genug Raum zum Erinnern und Abschiednehmen lassen. „Und deine Mum hält dein Zimmer wie du's gelassen hast, an dem Moment, wo dich Willen und Mut verlassen hat. Die Lautsprecher tönen es laut, dein Lieblingslied, aber hörst du das auch? Sag, hörst du das auch?"
das ist unglaublich.
ich liebe dieses lied
ich heul hier gerade.
doppel-wow
Es wird wie früher. Ich will nicht aufstehen, nicht essen, niemanden sehen, einfach nur den ganzen Tag in meinem abgedunkelten Zimmer bleiben, mich unter meiner Bettdecke verkriechen und alleine sein. Ich falle wieder.
x-mondkind (via x-mondkind)
Warum müssen die Menschen, die leben wollen sterben und die wo sterben wollen, leben?
Ich werde es nie verstehen.. (via depressedblogx)
Nur ein Schritt von der Brück' um endlich frei zu sein
Wie gern ich jetzt besoffen, High oder Tod wäre
So hart weinen, bis man denkt die Lunge zerreißt.
Maerchen-Erzaehlerin (via maerchen-erzaehlerin)
Der Lehrer Kommt morgens in die Klasse, die Schüler sitzen schon dort auf ihren Plätzen, unterhalten sich und lachen laut. Sie machen Witze, reden, lästern, lachen, wie immer, jeden Morgen. Außer ein Platz, der ist frei, der ganz hinten in der Ecke, wo sonst immer nur einer sitzt. Plötzlich geht die Tür auf, die Lehrerin kommt rein, Schweißperlen auf der Stirn und ein unsicherer, auf den Boden gesenkter Blick. Die Schüler drehen sich um, es wird leiser, aber reden tun sie immer noch. Die Lehrerin steht vorn, wirkt unruhig und nervös, reibt sich ihren schwitzigen Hände und es scheint, als traue sie sich nicht, etwas zu sagen. “guten morgen ” sagt sie und die Klasse erwidert es halbherzig.“ ich muss euch etwas mitteilen”, die Klasse wird etwas ruhiger und die Blicke richten sich auf die Lehrerin, die immer noch nervös vor dem Pult steht und sich bemüht, ruhig stehen zu bleiben. “wie ihr ja seht, fehlt heute eine Person aus dieser Klasse” sagt sie, und die ganze Klasse erwidert wie im Chor “ach ja, aber die fehlt doch eh immer” und alle lachen lauthals los. “wie ist die überhaupt hier her gekommen, so blöd wie die ist?”, “und wie soll die überhaupt das Schuljahr schaffen?! ”,“ schafft die eh nicht Hahaha! ” kommt es aus allen Ecken und das Gelächter wird immer größer, während die Lehrerin immer unruhiger wird.“ Sie wird nicht mehr wieder kommen” sagt sie und dann sieht die Klasse sie nur verwundert an, ein Moment Stille. Bis jemand ruft “ist auch besser so!” und alle brechen wieder in Gelächter aus. Dieses verstummt wieder so plötzlich, wie es ausgebrochen ist. Alle richten ihren blick zurück auf die Lehrerin, die damit kämpft, sich zu beherrschen. “Sie wird nicht mehr kommen. Sie hat sich gestern das Leben genommen.” Alle starren sie an, das erste getuschel geht los, ob das denn wirklich stimme oder das ein schlechter Scherz sei. “als ob die das gemacht hat ey” kommt aus manchen Ecken. Die Lehrerin steht da, Käsebleich im Gesicht und redet weiter. “sie hat sich gestern abend die Pulsadern aufgeschnitten, für Hilfe war es schon zu spät. Die Beerdigung ist nächste Woche Freitag.”
16.02.17 (via -think-before-you-speak-)
Irgendwann kann man die Last, die auf einem liegt, einfach nicht mehr tragen.
Maerchen-Erzaehlerin (via maerchen-erzaehlerin)