Wieder einmal auf der Flucht Ich habe es dir schon von Anfang an prophezeit: Unsere Zeit, wildes Rotkehlchen, ist nicht für immer. Ich habe zwei neue Samtsessel in meinem Zimmer. Der Herbst wirft sein Kleid ab, der Winter wird fließend und weit. Ich fühle das Zittern im Innern, und ahne: Ich bin wieder einmal auf der Flucht vor dem stockenden Sitzen. Der Herbst riecht nach brennenden Farbtönen und Berberitzen, und trotz dass sie rot sind: Das ist nicht ihr tragender Sinn. Es geht um den Keim, der mich schreiben lässt. Nur diese Kraft ist meinen Händen die nötige Pflege. Verzeih mir. Ich lasse dich gehen. Dein endender Name bleibt bei mir. Der Künstler ist Künstler, solange er flüchtet und schafft.














