und nun? was passiert jetzt?
ich sitze in der uni und ich kann an nichts anderes denken, als an mein mittlerweile völlig aus der bahn geratenes leben. du hast mich zerstört, du hast mich emotional und mental einfach nur kaputt gemacht.
ich sitze hier und selbst wenn ich es wollte, ich kann meinem dozenten einfach nicht zuhören. es funktioniert nicht, mein kopf kreist immer um die gleichen gedanken, immer wieder und immer wieder. du hast mein leben wie es war, einfach völlig zerstört. du hast mich genommen und einfach zerrissen. du hast nichts gutes getan, du hast nichts gemacht, außer mir schlechte dinge anzutun.
heute morgen bin ich aufgestanden und es war ein guter tag. ich hab alles so gemacht wie sonst und hab mich sogar nicht ganz so beschissen gefühlt wie sonst. ich hatte hoffnung. und dann? dann saß ich im letzten verkehrsmittel um zur uni zu kommen und dann kam der schlag. plötzlich schreibst du mir - aus heiterem himmel - dass du dich trennen möchtest, dass du mich verlassen möchtest und mich einfach - wie wirklich immer - im stich lässt.
ich hab wirklich das gefühl und die damit verbundene hoffnung gehabt, dass es besser wird.
gehofft, dass auch du dich bemühst.
gehofft, dass du mir zeigst, dass es auch dir wichtig ist.
gehofft, dass wir uns zusammenraufen und das ganze zusammen durchziehen.
aber nein, wie soll es auch anders kommen, als so, wie es nun gekommen ist? ich hätte es wissen müssen. ich hätte wissen müssen, dass du das größte stück scheiße bist, dem ich je begegnet bin. wissen müssen, dass du mich zu fall bringen wirst. alle zweifel die ich anfangs hatte, haben sich bewahrheitet. ich hatte recht. aber ich habe nicht genug auf mein gefühl vertraut. ich habe nicht genug getan, um selbst glücklich zu sein. ich habe immer nur versucht, dich glücklich zu machen. was für ein riesen fehler.
jetzt sitze ich hier und weiß, dass der horror mit jeder minute näher rückt. jede minute, jede sekunde, sorgt dafür, dass ich dem ganzen nicht mehr aus dem weg gehen kann. diese konfrontation steht unmittelbar bevor und ich kann nicht mehr sagen als das:
ICH BIN NICHT BEREIT DAFÜR.
ich will dich nicht sehen, ich will nicht bei dir sein und bei gott, ich will nach unserer „aussprache“ alles, aber nicht mit dir im auto sitzen und 3,5 stunden nach hause fahren müssen.
ICH WILL DAS NICHT.

















