Guter Mond, Du gehst so stille… (🎶 Lied: Max Raabe)
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Mondfinsternis, Blutmond und der beginnende Herbst
Am Sonntagabend, dem 07.09.2025, gab es ein besonderes Himmelsereignis. Eine Mondfinsternis tauchte den Mond in rotes Licht, man sprach vom Blutmond. Viele genossen den sonnigen Spätsommertag und warteten auf diesen besonderen Moment, der Himmel klar, die Luft frisch und zugleich noch sommerwarm, als wolle die Natur uns ein letztes Mal beschenken.
Ich selbst habe ihn verschlafen. Doch manchmal schenkt das Leben trotzdem den richtigen Augenblick. Am frühen Morgen des 08.09.2025, kurz nach fünf Uhr, sah ich verschlafen aus dem noch immer nachts geöffneten Schlafzimmerfenster. Über dem Wald am Seeweiher im hessischen Westerwald hing er noch, mein alter Freund, der Mond. Ganz still vertraute ich ihm meine Sorgen, Wünsche und Freuden an – so, wie man es nur in der Stille der Nacht und im ersten Licht des Tages tun kann.
Heute, an diesem Montagmorgen, zeigt sich der Vollmond noch einmal in seiner ganzen Kraft, bevor er abnimmt und den Sommer mit all seinem Grün leise mit sich nimmt. Er übergibt den Tag an seine Freundin, die Sonne. Ab und zu hört man schon die Vögel, die mit den Rabenkrähen jetzt um halb sieben im zwielichtigen, heller werdenden Morgen zum Tagesanbruch rufen. Auch die Enten vom See stimmen ein, als wollten sie miteinander um die Wette den neuen Tag begrüßen. Und die Naturwiesen am Seeweiher tragen noch den Duft des Samstags in sich, als sie frisch gemäht wurden – kurz bevor der Regen nun heute kommen soll.
Man spürt, dass die Jahreszeit sich wendet. Die Nächte sind schon kühl, der Tau liegt schwerer auf den Blättern, und die Schatten am Morgen wirken länger. Bald wird das Laub sich färben, und der Wind, der heute erst Regen bringt, trägt schon ein Versprechen von Veränderung in sich. Noch stehen die Blüten in den Gärten, manche kräftig und farbenfroh, andere schon müde und geneigt. Sie verströmen ihre bunten Farben und natürlichen Düfte, als wollten sie uns mit einem letzten Gruß in die kühleren Tage begleiten.
Ab Mittag sollen Wolken übers Land ziehen, es wird frischer, feuchter und kühler. Der Herbst steht vor der Tür. Ich hoffe, er zeigt seine schönste Seite, mit goldenem Licht, buntem Laub und klarer Luft, in der man tief durchatmen und die Fülle des Jahres genießen kann.
Und dennoch freue ich mich schon jetzt auf den nächsten Frühling, wenn alles neu erblüht. Wenn die Knospen aufspringen, wenn Gärten und Natur ihre volle Kraft zurückgewinnen und man barfuß über junges Gras geht. Ich sehne mich nach meinem liebsten Barfuß- und T-Shirt-Wetter, wenn das Leben leicht wirkt und die Farben des Gartens wie ein Versprechen leuchten. Dieses Grün schenkt Ruhe und Freude, es hält uns durch das Jahr und erinnert uns daran, dass immer neues Leben zurückkehrt, egal wie dunkel und kalt der Winter dazwischen auch sein mag.
Der Seeweiher, der Wald und die Wiesen zeigen mir das jeden Tag aufs Neue. Hier am Wasser spiegeln sich Mond und Sonne, hier wachsen Wurzeln tief, hier rauscht der Wind durch die Bäume und erzählt Geschichten vom Wandel. Vielleicht ist genau das die Botschaft des Blutmondes gewesen, auch wenn ich ihn im eigentlichen Moment verschlafen habe – dass wir vertrauen dürfen, dass alles seine Zeit hat, sein Kommen und Gehen, sein Werden und Vergehen.
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Text am 08.09.2025 von ©️®️CWG verfasst und von KI formatiert für Insta und Tumblr. Teilen, Folgen und Herzen verteilen sind willkommen – Spam & Bots werden blockiert.
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