Ironischerweise läuft „Oma” von Shindy
und ich weiß, was nach dem Intro kommt,
weil ich habe mich lange vor dem Mittelteil gedrückt,
der mir heute Mittag in Berlin, so ganz nebenbei,
in die Magengrube schlug.
Ich habe Berlin immer mit ihr verbunden,
nicht nur, weil ihr Name mit B beginnt,
die Anzahl der Buchstaben identisch ist,
sondern, weil sie dort geboren wurde.
Ich bin nach Berlin gegangen, bin gelaufen,
habe versucht alles hinter mir zu lassen,
doch selbst als ich einen Stadtteil erreichte,
an dem ich bisher noch nie gewesen war,
selbst als nichts mehr um mich herum
mich an sie erinnerte, war sie ständig präsent.
Egal, wie weit ich laufe.
Egal, wie laut ich weine.
Egal, wie viel ich rauche.
Wo immer ich auch bin,
wo immer ich auch sein werde;
fehlen, wird sie mir ab jetzt für immer.










