Schreiben bis das Herz überläuft. Blutrot, tropfend. Keine Rücksicht mehr auf den "guten" Geschmack nehmen. Laut schreiben, was ich denke - über Musik.
Über meinen Musikgeschmack, der so wunderbar, so einzigartig ist, dass mir die Tränen kommen. Lass mich weinen.
So außergewöhnlich, dass er das Wunder, das wir Leben nennen, definiert. Zumindest da, wo ich wohne. Und das bis jeden Sonntag. (Ab Montag verstecke ich mich dann.)
Schreiben, ohne Rücksicht auf Verluste. Kein höfliches, erblasstes Lächeln, wenn jemand in der Schlange sagt: "XTC? Death cab for cutie? Kenne ich nicht."
LAUT schreiben und dabei schreien. Jede Party damit sprengen und mein Gegenüber zu Boden brüllen, weil er Abbey Road für eine Straße in London hält.
Das Leben kann so schön sein - ab jetzt.
So, jetzt geht es mir schon viel besser. Pieks, mein kleiner Kaktus, und zwar feste.
Und jetzt nochmal weinen. Ich bin endlich angekommen. Und du bleibst bitte auf dem Boden liegen.