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https://www.aradio-berlin.org/libertaerer-podcast-junirueckblick-2021/
Libertärer Podcast Junirückblick 2021
Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:
Äthiopien: Genozid im Tigray
Horn Anarchists bei Twitter
Updates aus Tigray (auf Englisch) hier und hier (Twitter)
Kampagnen und Analysen
Gentrifizierung und Zwangsräumungen: Erinnerung an Peter H.
News aus aller Welt
Kropotkin
Wo herrscht Anarchie?
Musik:
Blimes Brixton: Look at me now
HOMAN Hvalt
(A-Radio) Interview: Anarchistische Lebensmittelhilfe in Bochum und Dortmund
Liebe alle,immer wieder wird behauptet, die Pandemie treffe alle gleich. Dass auch das nichts mit der Realität des Kapitalismus zu tun hat, ist offenkunding. Vielmehr schreitet die Verelendung und Umverteilung von unten nach oben auch in der aktuellen Krise stetig voran. In Bochum und Dortmund organisieren Menschen seit November 2020 eine anarchistische Lebensmittelhilfe in direkter Aktion dagegen. Wir haben Mitte Februar 2021 mit ihnen über ihre Arbeit gesprochen. Das Audio findet ihr hier: https://www.aradio-berlin.org/interview-anarchistische-lebensmittelhilfe-in-bochum-und-dortmund/
Länge: 12:49 min
Libertärer Podcast Januarrückblick 2021 (100. Monatssendung!)
Der Libertäre Podcast erscheint nunmehr zum 100. Mal! Er ist wie gehabt 60 Minuten lang, ist aber ansonsten eine ganz besondere Sendung, da wir sie quasi live aufgenommen haben. Im Fokus stehen die Geschichte und die Entwicklung des Projekts sowie eine Reihe von Grußbotschaften, die uns erreicht haben. Wir reden über die Bedeutung alternativer Medien, über unsere Vorstellung über die Zukunft und vieles mehr. Hört rein und schickt uns Feedback.
Folgende Themen findet ihr im Audio:
Gespräch mit uns selbst: Geschichte, Ausblick und alles andere
Grußbotschaften anderer Radioprojekte
Frequenz A aus Leipzig
Radio A aus Karlsruhe
Crna Luknja aus Ljubljana (Slowenien)
Out-Takes
Kropotkin-Zitat
Wo herrscht Anarchie?
Musik:
Sole & DJ Pain 1 – Extremist
Kataxnia – Epilogos se oti onirevtikes
Aktivna Propaganda – Pravica in mir
Kellee Maize – Peace Dream
Liebe alle, ab sofort findet ihr den aktuellen Podcast des Anarchistischen Radios Berlin online: https://www.aradio-berlin.org/libertaerer-podcast-augustrueckblick-2020/ In der aktuellen Ausgabe haben wir wieder viele lohnende Beiträge und Interviews. Hört rein: * Operation Arca: Repression in Spanien * Anarchistischer Urlaub im Erzgebirge: Spektrum 360 * Berlin: Die Räumung des Syndikats - eine Collage * Wo herrscht Anarchie? Länge: 60 Minuten All unsere monatlichen Podcasts auf einem Blick findet ihr übrigens hier: https://www.aradio-berlin.org/audios/. Den letzten Monatsrückblick zum Monat Juli hier: https://www.aradio-berlin.org/libertaerer-podcast-julirueckblick-2020/. Andere Beiträge, die wir zuletzt veröffentlicht haben, findet ihr hier: * Ein Interview zum anarchistischen Videohosting Kolektiva & Infos zur neuen Mastodon-Instanz: https://www.aradio-berlin.org/kolektiva-anarchistisches-videohosting-und-mastodon-instanz/ * Ein Interview zur Corona-Lage in Brasilien im August 2020: https://www.aradio-berlin.org/brasilien-in-der-pandemie-august-update/ * Ein letztes Interview mit dem Syndikat kurz vor der Räumung: https://www.aradio-berlin.org/interview-mit-dem-syndikat-7-8-2020-um-8-uhr/ * Ein Bündel mit Jingles und Audios als Mobi zur Räumung der Kollektivkneipe Syndikat in Berlin-Neukölln: https://www.aradio-berlin.org/alle-audios-und-jingles-zum-syndikat-2020/ * Ein Interview zur Arbeit der Anarchistischen Union von Afghanistan und Iran, dem Widerstand gegen das Regime im Iran und der Verbreitung des Anarchismus in der Region: https://www.aradio-berlin.org/anarchistische-perspektiven-auf-den-iran-und-afghanistan/ * Ein Interview mit einer Anarchafeministin zur politischen und sozialen Situation in El Salvador: https://www.aradio-berlin.org/extra-el-salvador-eine-anarchafeministische-perspective/ Viel Spaß! Euer A-Radio Berlin ps.: Ihr findet uns übrigens auch bei Mastodon und Twitter, wo ihr uns fleißig folgen könnt (@aradio_berlin) ps2.: Für unsere internationale Arbeit suchen wir weiterhin Menschen, die für (ehrenamtliche) Transkriptionen in den Sprachen Englisch, Deutsch und Spanisch oder für Übersetzungen zwischen diesen Sprachen zur Verfügung stehen. Meldet euch bitte unter aradio-berlin(at)riseup(punkt)net.
Anarchistisches Radio aus Berlin für eine herrschaftsfreie Gesellschaft
Von unseren Genoss_innen vom A-Radio Berlin:
Im Anschluss an den globalen Klimastreik-Aktionstag vom 27. September 2019 hatten wir die Gelegenheit mit Alessandra Munduruku zu sprechen. Alessandra gehört zu den Anführer*innen der Munduruku-Frauenbewegung Wakoborun. Die Munduruku sind eine indigene Gruppe aus dem Amazonas, im brasilianischen Staatsterritorium. Seit Jahrhunderten leben die Munduruku im Gebiet um den Tapajos-Fluss im Bundesstaat Para, welcher an seinem nördlichen Ende in den Amazonas mündet. Wir haben in der Vergangenheit schon über Munduruku und ihre horizontale Organisationsweise berichtet und wie sie anhand direkter Aktionen ihr Territorium verteidigen und sich Rechte erstritten haben. Jene Rechte sowie ihr Zuhause sind mit der Präsidentschafts des Faschisten Jair Bolsonaro und der Intensivierung des Klimawandels unter akuter Bedrohung. Seien es weiße Siedler*innen, die der Rhetorik des Präsidenten folgend und dank der für sie gelockerten Waffengesetze in das selbst-demarkierte Gebiet der Munduruku eindringen, um es zu roden, um Soja anzubauen und Viehzucht zu betreiben, seien es die Waldbrände, das Artensterben, die massiven Quecksilbervergiftung der Menschen und Tiere, die mit dem Goldabbau einhergeht, oder die pseudowissenschaftliche Aufkündigung ihres Status als Indigene durch weiße, sogenannte Anthropologen. Es steht schlimm um den Amazonas und seine Bewohner*innen.
Als Anarchistisches Radio Berlin wurden wir eingeladen, uns an der Wallmapu-Karawane zu beteiligen, die in Kürze startet. Für uns ist es eine große Freude, weil wir bereits seit Jahren zum Thema Mapuche (der größten indigenen Gruppe in Chile) arbeiten. Und gerade ist die Situation so angespannt wie lange nicht mehr, weil sich viele Mapuche-Gemeinschaften die Ignoranz der chilenischen/argentinischen Regierungen (ob rechts oder links) oder der Mehrheitsgesellschaft nicht länger gefallen lassen wollen. Die einzige Reaktion, die der Staat darauf kennt, ist Repression. Diese umfasst auch immer wieder sinnlose Morde an Mapuche-Aktivist*innen, wie etwa jüngst im Fall von Camilo Catrillanca, der am 13. November 2018 von einer Spezialeinheit der chilenischen Polizei hinterrücks erschossen wurde.
Weiter unten findet ihr Informationen zur Karawane. Hier noch der Hinweis, dass für die Reise und die Bereitstellung von Medien-Equipment für Mapuche-Communities noch Geld benötigt wird. Und wenn (neben dem Beitrag, den das A-Radio von sich aus leistet) von hier aus – im reichen Globalen Norden – noch einige Hundert Euro zusammen kommen könnten, wäre das ein schöner Beitrag.
Dafür haben wir ein Spendenkonto zur Verfügung: Empfänger: Subtile Unruhe IBAN: DE47 8306 5408 0004 9586 16 Betreff: „Wallmapu-Karawane“ mehr unter: http://aradio.blogsport.de/2019/01/11/wallmapu-karawane-in-chile-und-argentinien-freie-medien-in-solidaritaet-mit-den-mapuche/