[:grail] Adrian Schedler
[:grail]... wir sprachen von der Schrödinger-Gleichung und der Bewegung von Elektronen um ihre massenreicheren Gegenstücke. Wie würde sich solch ein Objekt, das sich um einen massereicheren Körper bewegt, in Relation zu mir anhören...?
Die Installation [:grail] besteht aus Rohren verschiedener Form, Materialität und Nutzung. Größtenteils handelt es sich um Baumaterial, das bereits lange in Gebrauch gewesen ist. Die Rohre wirken als Resonanzkörper und Verstärker. Aus ihren Öffnungen dringen ungewöhnliche, auf der Basis einer physikalischen Formel digital erzeugte Geräusche, deren Klang vom jeweiligen Resonanzkörper beeinflusst wird.Die Anordnung der verschiedenen Rohrteilstücke geben dem Klang Ort und Richtung. Umgekehrt lädt die Installation die Rezipienten ein, sich selbst auf den Klang hin auszurichten – und so auch in Bezug zum Raum und zur Installation eine veränderte Position (eine veränderte Haltung) einzunehmen. Für die Zeit des Hörens werden sie damit zum Gegenstück des Resonanzträgers.
“[:grail]” Adrian Schedler, 2007 Klanginstallation: Rohre, Materialresonanzen
SONAR 18.03. – 03.06.2007 Kunstmuseum Celle










