Was ist Achtsamkeit eigentlich?
Achtsamkeit ist: im "Hier und Jetzt" zu sein. Das gelingt den meisten Menschen leider nur selten. Haben Sie schon einmal Ihre eigenen Gedanken beobachtet. Wenn ja, wird Ihnen aufgefallen sein, dass sich die Gedanken in atemberaubender Geschwindigkeit entwickeln. Insbesondere wenn der Stress zunimmt, der Mensch sozusagen im "Flucht und Kampf-Modus" ist, laufen die Gedanken Amok. Die Inder nennen diese Erscheinung "Affengeschnatter". Der "wild monkey" in Ihrem Kopf gibt nur selten Ruhe. Um den Affen etwas zu beruhigen nutzen wir viele Möglichkeiten, wie Sport, Entspannungsübungen oder Ablenkung. Vielfach erleben wir auch den "Flow" im Moment. Das Erlernen von Achtsamkeit kann hier aber noch ein bisschen mehr tun. Achtsamkeit / Mindfulness ist eine offene, akzeptierende und gleichmütige Einstellung gegenüber allen Emotionen und Gedanken, die in der Wahrnehmung, im Bewusstsein auftreten. Achtsam handelt derjenige, der ganz bei der Sache ist, ganz den Moment genießt. Wenn man es - mittels der Achtsamkeitsübungen schafft - immer häufiger die eigenen Gedanken zu beobachten, schafft man eine innere Distanz. Und je mehr dieser innere Beobachter aktiv ist, desto leiser wird das Affengeschnatter und so langsamer der Gedankenstrom und man wird nicht mehr von Gedanken und Gefühlen mitgerissen.












