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Rücksicht für den Nachwuchs der Natur – Hunde an die Leine!
Rücksicht für den Nachwuchs der Natur – Hunde an die Leine! von Patrick Reinisch-Fahrland 🐾 Rücksicht statt Risiko! . Vom Frühjahr bis zum Sommer brauchen Wildtiere besonders viel Schutz – deshalb gilt bald wieder Leinenpflicht in der freien Landschaft. . Was genau zu beachten ist und wo Hunde trotzdem frei laufen dürfen, erfährst du hier 👇 Leinenpflicht in Lehrte: Von April bis Juli müssen Hunde in der angeleint bleiben – zum Schutz von Wildtieren und brütenden Vögeln. Mehr lesen auf www.Be-The.News https://buergerjournalisten.de/2025/03/26/ruecksicht-fuer-den-nachwuchs-der-natur-hunde-an-die-leine/ Read the full article
Hundehalterhaftung - „Der will nur spielen“
Hundehalterhaftung – „Der will nur spielen“
OLG Koblenz, Beschluss vom 18.10.2018 – 1 U 599/18
Sachverhalt:
Der Beklagte und seine Ehefrau gingen mit ihrem Gordon Setter im Wald spazieren, wobei der Hund nicht angeleint war. Der Hund verschwand aus der Sichtweite des Beklagten und rannte auf den Kläger zu, der gerade joggte, wobei er eine Hündin angeleint mit sich führte. Die Hündinführte der Kläger regelmäßig für einen Bekannten aus. Der…
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Können die ihre blöden Hunde nicht mal anleinen, wenn sie schon nicht hören?-.-
Schlafende Kinder soll man nicht wecken
Ich habe meine Nala jetzt auf den Tag genau fünf Wochen und sie kann "Sitz", "Platz", "Bleib", "linke Pfote", "rechte Pfote", "Männchen", über Hürden springen und durch meine Beine laufen. Ich finde, das ist eine ganze Menge für eine so kurze Zeit. An der Leine geht sie meistens auch sehr schön bei Fuß und ist auch sonst sehr brav.
Das Rückrufkommando klappt noch nicht so gut, weshalb ich es mit ihr auch oft übe. So wie gerade eben auf dem Gassigang. Wir haben zwar hier gerade sehr viel Wind, aber auch immer wieder Sonne und vor allem einen supertollen Himmel. Dennoch treffe ich auf der Gassirunde fast nie jemanden, sodass ich heute erst recht nicht mit anderen Personen gerechnet habe. Trotzdem bin ich sehr wachsam und schaue immer wieder zurück, ob nicht doch jemand kommt.
Nach einer Weile konnte ich von vorne einen Mann ausmachen - mein Hund auch. Ich rief sie zurück, sie kam ein Stückchen, fand den Herrn dann aber interessanter und rannte auf ihn zu. Mist! Ok, mein Hund ist sehr unsicher und ängstlich, bellt darum auch sehr viel, was wiederum eine Charaktereigenschaft des Spitz' ist, welcher wiederum unter anderem in meinem Hund "verbaut" ist. Im Klartext: Bellen ist bei ihr ganz normal und wir arbeiten daran, dass es weniger wird.
Der Mann blieb stehen, ich kam auf den Hund zu, der Hund blickte zwischen dem Herrn und mir hin und her und bellte. Und bellte. Und bellte. Sie lief dann im großen Bogen um ihn herum und bellte munter weiter.
Als ich auf der Höhe des Mannes war entschuldigte ich mich bei ihm und erklärte, dass wir am Rückrufkommando noch arbeiten, meine Hündin aber wirklich nicht aggressiv ist. Wenn ich hier auf kein Verständnis stoße, ist das für mich vollkommen in Ordnung, denn es gibt genügend Leute, die Angst vor Hunden haben, weshalb ich auch möchte, dass meine Nala sofort von alleine zu mir kommt, wenn sie fremde Personen sieht - aber wie gesagt, nach fünf Wochen kann sie das eben noch nicht.
Seine Antwort war aber so dämlich, dass ich kein Verständnis dafür habe. Er meinte schlichtweg: "Ja, wissen Sie, ich habe ein schlafendes Kind auf dem Rücken, das könnte bei dem Gebell aufwachen."
Bei aller Liebe, DAS ist mir superscheißegal. Sicher will ich nicht, dass mein Hund Kinder aufweckt, aber mal ernsthaft: Wenn ich - egal ob ich mit oder ohne Hund unterwegs bin, egal ob ich Hunde mag, oder nicht - einen Hund sehe, der auf mich zurennt, bellt und nicht auf Herrchens Kommando hört, dann gilt mein letzter Gedanke dem Kind auf meinem Rücken, das AUFWACHEN könnte. Ich denke darüber nach, ob der Hund an das Kind kommt und es vielleicht beißen könnte, oder ob meine Waden gefährdet sind, aber sicherlich wäre meine letzte Sorge, dass es aufwachen könnte.
Wie dem auch sei, ein kleines Stückchen weiter konnte ich meine Hundedame dann also anleinen und wir kamen an vier weiteren Personen vorbei, die scheinbar zu dem Mann gehörten und ich musste feststellen, dass logisches Denken wohl nicht ganz in ihrer Natur lag, denn anstatt kurz hintereinander zu gehen, liefen sie zu Zweit nebeneinander, sodass ich mit Hund über das angrenzende Feld gehen musste. DAS kann ich ohnehin nicht leiden. Als ob es so schwer ist, dem Gegenverkehr auszuweichen. Macht man doch beim Überholen auf der Landstraße auch nicht!