Klagenfurt V - Antonia Baum
Recht klassischer Vorstellungsfilm von Antonia Baum. Ich bin spontan verliebt. Nicht nur wegen der Brille. Bei ihr kann man Berlin auch hören. Bekenntnis zu deutschem Schlager, Rap und alten Mafia-Filmen.
Leider wird mir das Entlieben durch "Vollkommen leblos, bestenfalls tot" schnell leicht gemacht. Vor allem durch Verwirrung: mal begeistern mich Zeilen/Bilder/Konstruktionen, mal lassen sie mich gähnen oder das Gesicht verziehen. Zu polarisieren (auch innerhalb einer Person?) war mit Sicherheit eine der Intentionen der Autorin.
All das Pubertäre bemüht Jugendliche erinnert mich an ihre Rapvorliebe. Ich erwische mich dabei, mehr von ihrer Schlageraffinität erkennen können zu wollen. Auch möglich, dass ich zu alt bin für diesen Text. Jedenfalls fällt es mir zunehmend schwerer zuzuhören.
Die Jury sagt: Bernhard, Bernhard, Bernhard! Strigl rezitiert ihn am Ende auch noch. Auch deswegen tut mir die Autorin nun leid.