Dienstag, 14.08.18 Die Schrein Anlage in Asakusa ist eine der Attraktionen in Tokyo, nicht nur für Touristen sondern auch für Einheimische. Hauptteil dieser Anlage ist der Sensō-ji, Tokios ältester buddhistischer Tempel. Direkt neben der Haupthalle befindet sich noch der Asakusa-jinja, ein Shintō-Schrein.
Die Legende des Tempels ragt sich um drei Fischer und geht bis ins Jahr 628 zurück. Sie fanden eine goldene Statue in ihrem Netz welche sie anfingen zu verehren. 645 wurden an dieser Stelle dann ein Tempel errichtet. Im 12. Jahrhundert wurden Handwerker, die diesen Tempel errichteten, nach Kamakura (Präfektur Kanagawa) entsandt um dort den Tsurugaoka Hachiman-gū, den wichtigsten Tempel der Stadt, zu errichten. Natürlich war dies nur ein kurzer Abriss der Geschichte. Wer mehr darüber wissen möchte kann sich gerne hier informieren.
Man sollte allerdings an den großen Anlagen nicht gleich halt machen. Wie die beiden letzten Bilder zeigen, gibt es eine wunderschöne Grünanlage mit vielen weiteren kleinen Tempeln und Schreinen.
Steigt man an der Asakusa Station aus landet man nicht direkt am Tempel sondern am Eingang der Nakamise Shopping Street (in der Asakusa Station den Schildern die Sensō-ji Anzeigen folgen). Wer seinen Lieben in der Heimat etwas mitbringen möchte, der wird hier fündig. Auf dem Rückweg sollte man sich auf jeden Fall Zeit mitnehmen, denn in den einzelnen Seitenstraßen befinden sich unzählige kleine Shops, Restaurants und Souvenir Läden. Dazu ist alles auch noch schön überdacht, da kann Wetter technisch fast kommen was will.
Was man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte ist das SANJA MATSURI, welches als eins der größten Festivals in Edo (das heutige Tokyo) gilt. Es findet jeden dritten Sammstag und Sonntag des Mais statt und wird von der umliegenden Community veranstaltet. Eingeführt wurde diese Festivität in der Edo Zeit (1603-1868).
Viele sagen, dass man gerade am Wochenende nicht hier her kommen sollte, da es einfach zu voll ist. Ich war bisher nur am Wochenende hier und zu voll fand ich es nicht, ganz im Gegenteil. Außerdem gibt es am Wochenende noch leckere Streetfood Stände. Allerdings sollte man die Anlage während der japanischen Golden Week meiden. Das ist die Haupturlaubszeit in Japan und wenn wirklich das ganze Land Urlaub macht, ist Asakusa eine der Hauptattraktionen.
Wer hier nach immer noch nicht genug hat, der Tokyo Skytree (rechtes Bild in vorletzter Reihe) ist zu Fuß sehr gut zu erreichen (oder per Bahn, eine Station weiter als Asakusa) und hat direkt noch ein Touristen Informationszentrum mit dabei. Der Skytree hat viel zu bieten, allerdings ist hier mit Anstehzeiten zu rechnen und die Tickets kosten Geld. Möchte man nur eine tolle Aussicht über Tokyo genießen, dann sollte man nach Shinjuku rüber düsen zum Metropolitan Gouvernment Building. Das Betreten der Aussichtsplattform ist Kostenlos.
Die Fotos wurden von mir im April 2017 aufgenommen. Das Copyright liegt bei mir, Verwendung nur auf Nachfrage!









