"(Thema über Missbrauch und Eindringen in "Frauen-Schutzräume" wird durchaus zu reden sein)" Dazu folgendes: Es sollte bitte erstmal geprüft werden, wie oft das denn wirklich passiert. Gefahren, die theoretisch bestehen, aber dann am Ende ganz selten oder nie auftauchen, finde ich wenig gefährlich, nicht ganz vernachlässigbar, aber ... Außerdem: Ja, die Gefahr, dass eine Frau mit einem Penis jmd. vergewaltigen kann (übrigens kann sie auch Männer vergewaltigen oder Kinder), besteht. Und die Unterscheidung zwischen einer Frau mit einem Penis und jmd. der einfach iwo reinkommt... naja. Damit muss man leben. Wie gesagt, das darf kein Totschlagargument werden, um uns aus allen Frauenräumen zu verbannen oder OPs aufzuzwingen. Abgesehen davon können Frauen mit Muschis auch andere Männer/Frauen/TV/Genderqueere angraben, betatschen, sexuell nötigen. Und das tun sie auch. Dieser Fall ist viel viel häufiger als der emotional triggernde von den angeblichen Horden von Menschen mit Penissen, die in Frauenräumen einfallen, um eine echte Vergewaltigung durchzuführen. Denkt mal drüber nach. Die Panik die geschürt ist, ist unrational. Diese Fälle, hab ihr je mal von einem gehört, wo das wirklich geschah? Da möchte ich bitte Statistiken zu haben und vorher lasse ich mich da auf nichts ein und mir meine Rechte nicht nehmen, ich halte meine Schwestern ohne OPs und Zwangstherapien und auch ohne Hormoneinnahme nach wie vor für sauber und Fälle dreister Straftäter die als Frau verkleidet oder in Männerkleidung Frauenbereich stürmen, um Körperverletzungen zu begehen, für weiterhin vernachlässigbar. Ausserdem gibts Kameras, die man davor und dahinter an Türen anbringen kann, nicht wahr? Man muss das Thema nicht emotional aufgeladen angeben, so wie die AfD es wahrscheinlich tut. Ich bin keine Kriminelle und meine Freundinnen auch nicht, ich möchte Zugang zu Frauenräumen, weil ich eine Frau bin und mich nicht auf Diskriminierungen über geschürte Ängste als Türöffner für Einschränkungen einlasse. Abgesehen davon ist es auch die generelle Pflicht von den Hauseigentümern bzw. Veranstaltern, jeweilige Frauenbereiche safe und begehbar zu halten. Ganz rational: Wenn jemand im Kleid einen Frauenraum betreten kann, um anschließend dann eine sexuelle Straftat zu begehen, kann er das auch in Männerkleidung. Da beisst die Maus keinen Faden ab. In der Regel sollten solche Straftaten verhinderbar sein, wenn sensible Räume rundherum vernünftig geschützt sind, man kann SOS Knöpfe installieren, Kamere davor dahinter, Menschen, die auf die Sicherheit achten und soviele dieser Bereiche gibt es auch nicht, abgesehen davon, dass solche Straftaten in den letzten Jahren eh ziemlich nachgelassen haben, soweit ich weiß. Ich möchte mich nicht mehr emotionalen Argumenten aufhalten, die suggerieren, unsere Gleichstellung und das abbauen von diskrimiminierenden Gesetzen wäre eine Gefahr für Menschen (!!) mit Vaginas. Gegenderte Bereiche find ich generell doof. In Berlin gibt es bereits vielerorts Toiletten, Umkleiden und andere Räume, wo einfach alle sich umziehen (z.B. auch i.d. Sauna), von Vergewaltigungen hab ich da noch nie gehört, mich dort immer wohlgefühlt und noch mal sexuell NÖTIGEN kann jeder und jede und jedes und das tun sie auch, die Behauptung, dass nur Menschen mit Penis und Testosteronpegel andere sexuell nötigen würden, ist ein Mythos. Man sollte sich auch mal vergegenwärtigen, dass z.B. sexuelle Belästigungen durch Menschen mit Vaginas einfach seltener zur Anzeige gebracht werden, ich habe schon sehr sehr oft von Frauen mit Penissen gehört, die von Frauen mit Vaginas belästigt, übergriffig behandel und begrabscht wurden. Das kommt vor. Und egal wo man sich wie umzieht. Da ist es völlig egal, was jmd. unten hat und welches gender, von daher geht es beim Toiletten und Frauenbereichstreit lediglich um Vergewaltigungen ink. Penetration, muss man halt mal so sagen. Und dazu: Welche von uns, gerade die auch, die noch neu dabei sind, aus Frauenbereichen auszuschließen, bedeutet konkret, sie zu zwingen, in Männerbereichen zu sein, allein, ungeschützt und v.a. völlig unwissend, wie man in der weiblichen Rolle überhaupt mit Übergriffen und männlicher Sexualität umgeht. Ich denke, niemand ist gefährdeter, sexuelle Gewalt zu erleiden, als eine Frau/Transperson in einem Männerbereich, die sich ihrer Rolle/Stellung noch nicht so sicher ist. Und darum finde ich es auch wichtiger, genau diese Menschen zu schützen, auch wichtiger als die sehr unwahrscheinliche Möglichkeit einer penetrativen Vergewaltigung in einem Frauenbereich zu verhindern (die kommen einfach nicht soooooo oft vor, wie dass Männer eine sehr unsichere, als statusmäßig weit unten wahrgenommene Frau als Beute/Sexobjekt betrachten)
CD Forum, zum Thema “(...)über Missbrauch und Eindringen in "Frauen-Schutzräume" wird durchaus zu reden sein















