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Evening Silence
by Rafael Wagner
Port des Canonge. Mallorca. Spain.
10/ 04/ 2024
Banyalbufar, Spain
Matías Ramos
Banyalbufar
26.05.22
Am Donnerstag ging es für mich nach Banyalbufar. Früh morgens kam ich in dem Dorf an der Westküste Mallorcas an und wurde mit Sonnenschein und einem wunderschönen Ausblick auf das weite Meer begrüßt. Planlos bin ich dann einfach erstmal drauf losgelaufen und habe die Straßen Banyalbufars erkundet. Schnell führte mich eine Straße auf einen Wanderweg bis ins nächste Dorf, den ich aber nur 20 Minuten entlang ging, da ich ja Banyalbufar und nicht das Nachbardorf entdecken wollte. Der Weg ging berghoch und die Aussicht auf Banyalbufar war dementsprechend wunderschön. Ich habe sogar ein Pferd auf dem Weg gesehen, dass richtig schön und zutraulich war. So süß! Auf dem Weg runter ging es für mich in das Zentrum Banyalbufars. Die malerischen Gassen mit den Steintreppen waren sehr schön anzusehen. Und der Gedanke, dass Banyalbufar im 10. Jahrhundert gegründet wurde, machte das alles noch beeindruckender. Banyalbufar gilt als eine der wichtigsten Weinanbauregionen Mallorcas und das zeigte sich auch im Namen der Gemeinde. Banyalbufar bedeutet nämlich „kleiner Weingarten am Meer“. Das ganze Dorf ist von Terrassen voller Anbaugebiete gezeichnet, wie man auf den folgenden Bildern auch gut sehen kann. Das lässt Banyalbufar ganz anders aussehen als die Dörfer, die ich bisher besichtigt habe. Mit dem Tramuntana-Gebirge im Hintergrund hat Banyalbufar ein beeindruckendes Erscheinungsbild.
Von dem Zentrum Banyalbufars ging es für mich dann runter Richtung Meer an einen Aussichtspunkt. Der steile Weg runter ließ mich schon „Vorfreude“ auf den Rückweg empfinden. Aber das war die Aussicht allemal wert. Man konnte von riesen Steinklippen aus auf das Meer und den Ortskern blicken. Wunderschön! Und das Geräusch wie die Wellen an den riesen Steinen brachen ließ mich dort fast 45 Minuten verweilen, weil die Natur so beeindruckend war. Und weil ich eine Pause brauchte haha. Von dort aus ging ich dann zum Cala Banyalbufar, dem Strand. Wobei nur ein kleiner Teil des Strandes hier auch tatsächlich als Strand bezeichnet werden kann. Denn nur ein kleiner Teil besitzt eine Oberfläche aus Steinen und grobem Kies, auf dem man sitzen kann. Das Wasser soll hier richtig klar und perfekt zum Schwimmen und Schnorcheln sein. Als ich da war, war es in der Bucht allerdings sehr stürmisch, weshalb man nicht ins Wasser gehen konnte. Die Wellen waren schon sehr hoch. Über eine lange Steintreppe kommt man runter in die Bucht, in der man sich auch an einem kleinen Wasserfall erfrischen kann. Auf der anderen Seite der Bucht sind dann einige Boote. Für Familien mit Kindern ist diese Bucht doch definitiv nichts. Die Wege, die man gehen muss, sind teilweise sehr rutschig oder nicht einmal richtige Wege und dementsprechend gefährlich. Ich kam jedoch unversehrt an der anderen Seite der Bucht an und ging dann die lange Treppe wieder hinauf, von wo aus ich den Ausblick auf das Meer noch einmal genoss. Da Banyalbufar als Weinregion bekannt ist, habe ich noch versucht zwei Weingüter zu besuchen, die jedoch beide geschlossen waren. Einen Wein habe ich aber trotzdem in einem kleinen lokalen Markt gekauft. Nach einem Spaziergang durch die Anbaugebiete ging es für mich dann in Richtung Bushaltestelle. Und dann funktionierte mein Handybildschirm auf einmal wieder nicht. Ich saß also in Banyalbufar ohne mein Handy und war schon ein wenig genervt, dass das schon wieder passiert. Ich bin dann zurück nach Palma und war Nachmittags mit dem Kleinen in dem Handyladen, in dem mein Handybildschirm gewechselt wurde. Nach einer Stunde konnte ich wiederkommen und er sagte mir, dass es nicht am Bildschirm lag, sondern an irgendeinem technischen Fehler. Den konnte er zum Glück so beheben. Problem war also schnell gelöst! Ein Glück. Er meinte, dass es vielleicht an der Hitze gelegen hat. Da freue ich mich ja schon auf Juli/August hier auf der Insel. Vielleicht hätte ich mir doch gleich ein neues Handy holen sollen. Aber bis jetzt (eine Woche später) läuft es. Also bin ich guter Dinge.
¡Hasta la vista!
Nina
no place like home
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