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A young Barrakuda, Ziska
🐟 BARRAKUDA, BABY! 🐟 #barrakuda #sea #sozopol #september #summer #fresh #cool #gourmet #eat #eatit #insta #instafood #food #foodporn #picoftheday #pictureoftheday #likeit #like #likeme #like4like #likeforlike #instadaily #instagram #followme #follow4follow #followforfollow (at Barrakuda, Sozopol) https://www.instagram.com/p/CT2bjMvgYIZ/?utm_medium=tumblr
Essen und Trinken in Amed, Bali: Günstige Fischgerichte und Preise einzelner Warungs
Inhaltsverzeichnis
Rasta Bar & Food: Essen mit Bob Marley im Nacken und mit Ausblick auf’s Meer
Warung Amed: Nicht so sauber, dafür aber lecker und günstig
Warung Sridana: Gute Fischgerichte zum tollen Preis
Warung Pantei: Tuna-Steak und Makrele direkt am Strand genießen
Warung Amed Sea View: Tolle Aussicht auf’s Meer bei gutem Essen
Warung Amsha: Essen in einer Bambushütte direkt am Strand
Warung Ole: Lecker Essen in Gesellschaft von Hund und Katz
Fazit zu den Warungs in Amed
Nach Canggu und Ubud geben wir euch nun unsere Tipps zu den verschiedenen Warungs in Amed weiter. Im Vorfeld waren wir sehr gespannt, ob sich das Essen in diesen Fischerdörfern von dem in den anderen beiden Orten unterscheidet. Wir erhofften uns hier auf jeden Fall einige tolle Fischgerichte mit ausgefallenen Gewürzen. Ob unsere Erwartungen erfüllt wurden, beschreiben wir euch im Folgenden.
Rasta Bar & Food: Essen mit Bob Marley im Nacken und mit Ausblick auf’s Meer
Unser erstes Essen fanden wir in der Rasta Bar & Food, die nur einige hundert Meter von uns entfernt war. Die Bar ist super eingerichtet und der Flair entspannt. Es ist kaum zu übersehen, dass die Besitzer riesige Fans von Bob Marley sind. Die Stühle, der Tisch das Boot, die Schaukel – alles ist in rot, gelb, grün angemalt. So konnten wir, während wir auf unser Essen warteten, einiges entdecken.
Nun aber zum Essen. Mein Gericht war ein Fischgericht, welches aus kleinen Häppchen Thunfisch, Reis, Gemüse, Salat und einer öligen Zwiebelsoße bestand. Zuerst war ich etwas skeptisch, da der DJ gleichzeitig der Koch ist. Um so mehr war ich überrascht, wie gut das Essen schmeckte.
Mein Freundin bestellte sich ein einfaches Gemüsecurry mit Reis. Es hatte ihrer Meinung nach einen guten Geschmack und die Portion war auch in Ordnung.
Folgendes bezahlten wir für die beiden Menüs jeweils:
Der gegrillte Fisch mit Reis und Gemüse kostete 45 000 IDR (2,64 €)
Das Gemüse mit Curry und Reis kostete 30 000 IDR (1,76 €)
Dazu jeweils ein kleines Wasser für 8000 IDR (0,47 €)
Insgesamt gaben wir für die Getränke und das Essen 91 000 IDR (5,35 €) aus.
Warung Amed: Nicht so sauber, dafür aber lecker und günstig
Das Warung Amed befindet sich im Herzen von Amed, direkt an der Straße. Als wir in dieses kleine Warung eintraten, war es leer und wir wunderten uns, wo die Köche und Bedienungen steckten. Irgendwann fanden wir eine Köchin, die im Hinterhof schlief. Als sie uns hörte, wachte sie auf und hieß uns gleich willkommen.
Sie schmiss umgehend den Herd an und fing an, die bestellten Menüs für uns zu zaubern. Das erste Menü war frittiertes Schweinefleisch mit Süß-Sauer-Soße und das zweite Menü war ein Chicken Curry. Dazu bestellten wir uns als Dessert frittierte Bananen.
Das frittierte Schweinefleich war echt der Hammer. Es war super saftig und in Verbindung mit diesem Gemüsemix inklusive Süß-Sauer-Soße wirklich lecker. Die Köchin versteht ihr Handwerk.
Das zweite Menü war nicht ganz so toll. Wir hatten schon besseres Chicken Curry gegessen. Es schien auch so, als sei ihr das Curry ausgegangen, da es ziemlich lasch schmeckte und kaum Curry drin war.
Das Dessert machte das Curry aber wieder wett. Wir sind total verrückt nach frittierten Bananen mit Honig und die hier waren einfach lecker!
Und was kostete uns das Ganze?
Die frittierten Schweinestückchen mit Reis und Gemüse kosteten 35 000 IDR (2,00 €)
Das Chicken Curry mit Reis und Gemüse gab es für 30 000 IDR (1,76 €)
Die frittierten Bananen mit Honig gab es für 15 000 IDR (0,88 €)
Dazu wieder zwei kleine Wasser für jeweils 8 000 IDR (0,47 €)
Insgesamt kostete uns das Essen hier 96 000 IDR (5,64 €).
Bei diesem Warung blieb es auch nicht bei einem Besuch. Beim zweiten Mal bestellte ich mir einen frischen Mahi Mahi (Goldmakrele), die wirklich lecker schmeckte. Dazu gab es Reis und ein bisschen Soße. Das Gericht war ebenfalls sehr günstig und kostete nur 35 000 IDR (2,00 €). Lisa bestellte dieses Mal statt Curry das frittierte Schweinefleisch. Denn das hatte sie beim letzten Mal bei mir probiert und fand es top.
Beim dritten Mal bestellte sich Lisa wieder die frittierte Schweinestückchen, weil sie ihr so super schmeckten und ich bestellte mir frittierten Mahi Mahi mit Süß-Sauer-Soße – ebenfalls wirklich lecker.
Der frittierte Mahi Mahi kostete ebenfalls nur 30 000 IDR in diesem Warung.
Warung Sridana: Gute Fischgerichte zum tollen Preis
Das Warung Sridana entdeckten wir beim Vorbeifahren direkt an der Hauptstraße. Wir bestellten uns zwei Menüs und ein Dessert. Das erste Menü bestand aus einem Barracuda mit Reis und Gemüse. Ich wollte schon lange mal Barracuda probieren und fand ihn wirklich lecker.
Lisa bestellte sich ein typisch Indonesisches Gericht. Gebratenen Reis mit Gemüse, dazu ein Ei, Chips und zwei fette Shrimps. Das Essen war lecker, allerdings waren überall im Reis Shrimp-Beine verteilt.
Natürlich gab es als Dessert wieder frittierte Bananen. Die waren wie immer lecker und süß.
Folgendes gaben wir im Warung Sridana aus:
Das Barracuda Menü kostete 35 000 IDR (2,00 €)
Der gebratene Reis mit Shrimps 30 000 IDR (1,76 €)
Die frittierten Bananen gab es für 25 000 IDR (1,47 €)
Dazu jeweils ein großes Wasser für 8000 IDR (0,47 €)
Die Preise hier entsprachen denen anderen Warungs in der Gegend. Insgesamt gaben wir also auch hier nur 106 000 IDR (6,23 €) aus.
Warung Pantei: Tuna-Steak und Makrele direkt am Strand genießen
Dieses Warung liegt direkt am Pantai Jemeluk Strand in Amed. Man hat von den Tischen dort wirklich eine tolle Aussicht auf die Bucht, was uns auch beide dazu verleitete, ein Fischgericht auszuprobieren. Ich entschied mich für eine Makrele mit Butter und Knoblauchsoße. Dazu gab es wie immer Reis und Gemüse. Die Makrele und das ganze Gericht war echt lecker.
Lisa entschied sich für ein Tuna-Steak mit Pommes und etwas Salat. Die Pommes waren lecker, aber das Tuna-Steak war noch viel leckerer. Es war wirklich frisch, zart und darüberhinaus auch nicht wenig. Der Salat, den es als Beilage dazu gab, war auch super frisch und gut angemacht.
Das Warung Pantei war echt ein toller Laden. Hier gab es sehr gutes Essen, bei einer schönen Aussicht zu einem guten Preis. Insgesamt gaben wir folgendes hier aus:
Makrele mit Reis und Gemüse für 45 000 IDR (2,81 €)
Tuna-Steak mit Pommes und Salat für 50 000 IDR (3,12 €)
Jeweils zwei kleine Wasser für 5 000 IDR (0,30 €)
Insgesamt bezahlten wir also genau 100 000 IDR (6,25 €). Für diese Portionen definitiv einen Besuch wert.
Bei unserem zweiten Besuch probierte ich ein BBQ-Tuna. Hierbei wird ein frisches Thunfisch-Filet gegrillt und mit Reis und Gemüse serviert. Nur die vielen Zwiebeln hatten mir nicht so geschmeckt, der Thunfisch war frisch und lecker. Das Gericht kostete nur 45 000 IDR (2,81).
Warung Amed Sea View: Tolle Aussicht auf’s Meer bei gutem Essen
An dem Tag waren wir beim Pantei Jemeluk schnorcheln und entdeckten dieses Warung direkt am Strand. Es sah einladend aus und es saßen auch einige Gäste darin, was meistens ein gutes Indiz für gutes Essen ist. Also gaben wir diesem Warung eine Chance.
Wir wollten beide wieder ein Fischgericht probieren, jedoch ging dem Warung der Fisch aus, weshalb wir gebeten wurden, etwas anderes zu bestellen. So bestellte ich mir eine einfache frittierte Hühnerbrust mit Pommes und Salat. Es schmeckte ganz okay, nur die Pilzsoße die ich verspätet bekam, war leider nichts. Es war keine richtige Soße, sondern im Grunde nur drei bis vier kleingeschnittene Champignons aus der Dose.
Lisa bestellte sich Hähnchen süß-sauer. Wir dachten, es würde ähnlich gut schmecken wie im Warung Amed, aber tat es leider nicht.
Obwohl dieses Warung viele gute Bewertungen auf Google hat, war das Essen hier unserer Meinung nach leider nur durchschnittlich. Vielleicht haben wir aber auch einfach nur einen schlechten Tag erwischt.
Jedenfalls kostete es uns folgendes:
Frittierte Hänchenbrust mit Pommes und Salat gab es für 45 000 (2,81 €)
Hähnchen süß-sauer mit Reis gab es für 45 000 IDR (2,81 €)
Eine große Wasserflasche (1,5 l) gab es für 10 000 IDR (0,58 €)
Insgesamt gaben wir hier 100 000 IDR (6,25 €) für zwei Hauptmenüs und eine Flasche Wasser aus. Auf das Dessert verzichteten wir an diesem Tag, weil uns die Hauptmenüs nicht ganz so überzeugten.
Warung Amsha: Essen in einer Bambushütte direkt am Strand
Dieses Warung reiht sich neben den anderen Warungs direkt am Strand ein. Ich probierte hier einfach die Tagesspezialität aus, welche aus einem Barracuda Filet, Reis mit Gemüse bestand. Der Fisch war wie immer hier in Amed frisch und lecker. Als Fischliebhaber kommt man in Amed also wirklich auf seine Kosten.
Lisa bestellte sich selbst gemachte Kartoffelchips und Gemüse. Das Essen war super lecker, machte aber leider nicht satt. Es war eher ein einfacher Snack für zwischendrin als ein Mittagessen.
Tipp: Einfach noch ein Nasi Goreng Vegetarian dazu bestellen, dann wird man auch satt ;-)!
Die Preise waren mit denen anderer Warungs identsich . Folgendes bezahlten wir:
Barracuda mit Reis und Gemüse 35 000 IDR (2,0 €)
Kartoffelchips mit Gemüse 25 000 IDR (1,47 €)
Zwei kleine Wasser jeweils 5 000 IDR (0,30 €)
Dessert aus frittierten Bananen für 25 000 IDR (1,47 €)
Insgesamt hatten wir 90 000 IDR (5,29 €) ausgegeben. Die Hauptmenüs waren geschmacklich gut, wenn auch von der Portion her wenig. Das Dessert reihte sich an. Es war im Vergleich zu den benachbarten Warungs teurer und weniger.
Warung Ole: Lecker Essen in Gesellschaft von Hund und Katz
Dieses Warung war nur einige Meter von unserer Unterkunft entfernt und da wir an diesem Tag nicht mit dem Roller fahren wollten, probierten wir das Warung Ole einfach mal aus. Ich bestellte mir als Hauptgericht wieder frischen Fisch, besser gesagt den Mahi Mahi. Er wurde mit Reis und einem leckerem Gemüsemix serviert.
Lisa ist ein riesen Fan von Mie Goreng, also gab es das für sie seit Langem mal wieder. Sie meinte, es war sehr lecker und der besondere Touch mit Nüssen obendrauf war umso besser.
Als Dessert bestellte ich mir mal wieder frittierte Bananen mit Honig. Lisa bestellte sich zur Abwechslung frittierte Ananas. Die waren hier ebenfalls super lecker.
Dieses Warung war echt gut und übertraf unsere Erwartungen. Das Essen wird hier mit Liebe gemacht und der ganze Laden strahlt Freude aus. Vor allem die unglaublich lebensfrohe Besitzerin, die immer aus der Küche kommt und persönlich nachfragt, ob alles schmeckt, macht das Warung Ole zu etwas Besonderem. Besonders überrascht waren wir von dem gratis Dessert, das wir zusätzlich zu unseren frittierten Bananen und Ananas bekamen. Es war eine Art Kastanien-Kartoffel mit gerieben Kokosnüssen. Ungewöhnlicher Geschmack, aber echt lecker.
Das Ganze kostete uns im Einzelnen folgendes:
Frisch gegrillte Goldmakrelle (Mahi Mahi) gab es für 35 000 IDR (2,00 €)
Mie Goreng gab es für 25 0000 IDR (1,56 €)
Einen Krug Wasser gab es für 10 000 IDR (0,58 €)
Frittierte Bananen und frittierte Ananas gab es jeweils für 20 000 IDR (1,17 €)
Insgesamt hatten wir also 110 000 IDR (6,87 €) hier ausgegeben. Die geriebenen Kokosflocken mit der Kastanienkartoffel gab es – wie gesagt – umsonst dazu.
Natürlich blieb es nicht bei einem Besuch. Denn wenn ein Warung gut ist, kommen wir gerne wieder. So gingen wir am nächsten Tag gleich nochmal hin. Diesmal bestellte ich mir Schweinerippchen mit Pommes und Gemüse. Ich bin zwar ein großer Fischliebhaber, aber an dem Tag wollte ich zur Abwechslung mal was anderes haben.
Lisa bestellte sich dieses Mal gegrilltes Hähnchen mit Tomaten-Honig-S0ße, Reis und Gemüse. Sie meinte, vor allem die Soße war außergewöhnlich gut.
An dem Tag gaben wir hier folgendes aus:
Die Schweinerippchen mit Pommes und Gemüse gab es für 60 000 IDR (3,75 €)
Das gegrillte Hähnchen mit Tomaten-Honig-Soße, Reis und Gemüse gab es für 40 000 IDR (2,50 €)
Dazu einen Krug Wasser für 10 000 IDR (0,58 €)
Und natürlich wieder frittierte Bananen und frittierte Ananas für jeweils 20 000 IDR (1,17 €)
Insgesamt kostete uns das Essen also 150 000 IDR (6,87 €). Die Schweinerippchen waren ganz okay, aber der Fisch ist hier sicherlich viel besser. Deshalb geh ich wieder zu Fisch über, so lange ich in Amed bin.
Hinweis: Besonders begeistert waren wir davon, dass das Warong Ole auf Plastik verzichtet. Es gibt hier deshalb Wasser im Krug statt in Plastikflaschen. Und als Verpackung dienen Bananenblätter statt Plastiktüten oder Schaumstoff-Schalen. Super Sache!
Fazit zu den Warungs in Amed
Nach Canggu und Ubud hätten wir nicht gedacht, dass uns in Amed, das aus kleineren Fischerdörfern besteht, so eine große Auswahl an Gerichten in den Warungs serviert wird. Neben den typischen indonesischen Gerichten, die man überall auf Bali bekommt, gibt es hier definitiv eine gute Auswahl an frischem Fisch, der jeden Morgen gefangen wird und je nach Fang in den Warungs den Gästen zum Lunch und Dinner angeboten wird. Am häufigsten gibt es hier Goldmakrelen, einfache Makrelen, Thunfisch und Barracuda. Wir empfehlen euch, in Amed unbedingt die Gelegenheit zu nutzen und so oft ihr könnt den frischen Fisch zu essen. Denn der schmeckt hier wirklich lecker und ist dazu noch sagenhaft günstig.
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Ein Segeltagebuch Teil 1
Tag 1: Ankunft auf der Fuerrit. Ankommen, einräumen, Rumpunsch, Abendbrot, ab in die Koje.
Tag 2: Das Wetter ist noch nicht segeltauglich. Zu viel Wind, zu hohe Wellen. Also fahren wir nur mit Motorkraft in die Nachbarbucht von Sainte-Anne. Dort lernen wir Mika, den sechsjährigen Sohn von Sarah kennen, der die Nacht auf dem Katamaran eines befreundeten deutschen Paares verbracht hat. Ab sofort sind wir also zu siebt an Bord. Das erste Mal springen wir von Bord ins Wasser und nutzen die Außendusche.
Am Abend bekommen wir eine Sicherheitseinweisung durch Käpt’n Christian. Sicherheit an Bord, bei Landgängen und vor allem beim Segeln. Kein Problem und keine Fragen. Als es dann allerdings darum geht, wie wir uns verhalten sollen, falls wir überfallen werden, wird uns dann doch kurz ein bisschen mulmig zumute. Christian erzählt Geschichten von Überfällen in den Buchten, die wir auch anlaufen werden. Vor vielen Jahren hat ein Einheimischer vor St. Vincent mit seiner Machete 12 Segler niedergemetzelt. 2016 wurde ein deutscher Segler auf einer Charterjacht erschossen. Und vor Kurzem wurde eine Familie vor einer anderen Insel mit einer Schusswaffe überfallen. Aber letztlich bereisen wir nur die sichereren Inseln in der Karibik. Weiter im Norden soll es im Moment sehr schwierig sein nach den Hurricanes im Herbst. Und auch die Inseln im Süden seien viel gefährlicher. Wir sind plötzlich froh, dass Sarah und Christian in Deutschland Polizisten waren und gehen davon aus, dass sie schon wissen, was sie tun. Schließlich sind sie schon in ihrer dritten Saison unterwegs und scheinen sehr verantwortungsbewusst zu sein.
Tag 3: Es wird gesegelt. Die Wellen sind zwar teilweise knapp zwei Meter hoch aber Windrichtung, Wellenlänge etc. lassen trotzdem den ersten Törn nach St. Lucia zu. Bye bye Europa! Es wird ordentlich schaukelig und unsere Mitreisende Brigitte wird seekrank. Tausende fliegende Fische springen seitlich des Bootes aus dem Wasser, segeln über die Wellen und glitzern in der Sonne. Wir verkraften den vierstündigen Törn ganz gut, sind aber trotzdem froh, als wir in der Rodney Bay einlaufen und ankern.
Tag 4: Nach dem Frühstück gehen wir an Land und haben ein wenig Zeit, um durch den sehr US-amerikanisch geprägten Ort zu spazieren. Im Einkaufszentrum bummeln wir mit Brigitte und Roman durch die Souvenirläden und im Supermarkt kaufen wir uns eine Limo. Nach dem Landgang fahren wir mit der Fürrit zum Tanken und anschließend machen wir uns auf die knapp dreistündige Überfahrt in eine Nachbarbucht der Insel, nahe der beiden sehr beeindruckend hohen, spitzen Pitons. Aufgrund der Landabdeckung gibt es nur wenig Wind und so geht es mit Großsegel und Motorkraft rüber. Als wir ankommen, können wir den schwefeligen Duft des Vulkans riechen. Es ist kurz vorm Sonnenuntergang und wir springen noch schnell ins Wasser und schnorcheln das erste Mal. Dabei sehen wir einen Rotfeuerfisch (Foto aus dem Internet, leider haben wir keine Unterwasserkamera) und eine große Muräne.
Auf dem Weg hatten wir Anglerglück. An den immer mitlaufenden Hochseeangeln bissen heute gleich zwei Barrakudas an. Lars wird zum „Schlachthelfer“ und abends gibt es leckeren frischen Fisch vom Grill.
Tag 5: Früh um 6.00 Uhr geht es heute los. Ohne richtiges Frühstück heißt es rein in die Klamotten und raus an Deck. Heute haben wir einen der längsten Törns vor uns. Ungefähr viereinhalb Stunden segeln wir von St. Lucia bis nach St. Vincent. St. Vincent lassen wir dann aber links liegen (während der ca. eineinhalbstündigen Fahrt in der Landabdeckung kocht Sarah Labskaus als Mittagessen), um dann weitere 4 Stunden bis nach Bequia zu segeln. Auf der Strecke zwischen St. Vincent und Bequia erwischt uns ein sogenannter Squall, quasi ein regionales Miniunwetter mit heftigem Wind, das schnell kommt und schnell wieder geht. In windeseile werden die Segel reingeholt, es gießt einmal kräftig und pustet uns durch, und dann ist alles auch schon wieder vorbei. Der zweiten Squall, den man anhand der dunklen Wolkenberge am Horizont erkennen kann, erwischt uns zum Glück nicht mehr. Nach einem langen Segeltag ankern wir erschöpft, aber zufrieden vor Bequia. Christian fährt sofort mit dem Dinghi an Land und besorgt Langusten (dort auch Lobster genannt), die er mithilfe von Roman und Lars schlachtet und die später mit ordentlich Knoblauch auf dem Grill landen.
Tag 6: Heute bleiben wir auf Bequia und machen einen Landausflug. Mit einem Jeep geht es es über die Insel zu verschiedenen Aussichtspunkten und zu einer Schildkrötenaufzuchtstation. Den Rest des Tages verbringen wir am Strand mit lesen, baden und schnorcheln und abends trinken wir alle gemeinsam Cocktails in einer Strandbar.
Tag 7: Leider macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung und so müssen wir noch einen Tag auf Bequia vor Anker bleiben. Wir nutzen den Tag, um ein bisschen an unserem Blog zu arbeiten (die ersten Kubaberichte werden geschrieben - schließlich sind wir schon ordentlich in Verzug) und von einem Strandrestaurant mit gutem WLan aus mit zu Hause zu telefonieren. Auch mal schön!
Great Ball of Spikes by ortwinkhan
S P E A R S by ortwinkhan
Coming back big and better...é nois...#gym #love #bjj #novaunião #novauniaolausanne #goldgym #nonstopgym #lausanne2k17 #barrakuda jiu-jitsu #brasilianjiujitsu (em NonStop Gym Lausanne)
De aquellas noches !! #barrakuda #tie #lagozaderaaa #instachile #likeforlike #chileanway (en Barrakuda San Javier)