1. Etappe: Ulaanbaatar-Bayanbulag
besagter Ort liegt in der Nähe von Mandalgobi, für all diejenigen, denen das etwas sagt - ungefähr 250 Kilometer von der Hauptstadt entfernt.
Zu Beginn unserer Reise also direkt die zweitlängste Route, die wir uns vorgenommen hatten. Feuertaufe.
Besichtigt haben wir die vor Ort von den Mongolen angepriesene und von den eben Genannten auch gern aufgesuchte Augenheilquelle, ein Kloster, geklettert sind wir ein bisschen (das Wetter war noch nicht ganz so freundlich) und vor allen Dingen haben die Kinder im Camp draußen einfach gespielt.
Es hätte gar nicht besser laufen können. Denn die Fahrt (verwechselt keinesfalls deutsche 250 Kilometer mit mongolischen) war dann doch ziemlich anstrengend. Glaubt man gar nicht, man sitzt ja nur im Auto. Und da wir mit Kindern saßen, haben wir sogar noch zwei kleine Stopps eingebaut - einmal Essen fassen und einmal Beine vertreten (oder “Pferde gucken” wie die mongolische Entsprechung zum englischen “Nase pudern gehen” heißt) - das war allerdings nicht nur für die Kinder wichtig. So als kleiner Hinweis: wir sind nicht langsam gefahren, ABER - 50 Kilometer der 250 zu fahrenden sind Piste. Sprichwörtlich. Und so ein Russenbus fährt im Schnitt eben....naja, so schnell er eben fährt. Zur Orientierung: wir haben einen halben Tag gebraucht ... Pausen schon rausgerechnet.
Aber das Camp hat uns für alles entschädigt, da es wie schon angesprochen absolut kindgerecht gestaltet war (wäre ich ein Reisebürobeschäftigter, käme es auf die Liste der familienfreundlichen Urlaubsziele - wenn denn ein Reisebüro in Deutschland familienfreundliche Mongoleireisen anböte....oder gibts sowas echt schon??)
Die Tatsache, dass es durch die bis dato eher kühle Wetterlage nachts dann doch recht kalt wurde, hat alle anderen weniger als uns gestört - im Gegensatz zu ihnen hatten wir keine Schlafsäcke dabei (hab ich schonmal erwähnt, dass wir keine Outdoorer sind?! ;) ) - und nen Ofen gabs in den Jurten nicht. Sie brachten uns dann abends einfach noch ein paar Decken. Hats auch getan.
Also ein gelungener Auftakt für unsere Fahrt, zwei entspannte Tage mit schönen Erlebnissen - bis zum Bericht zur nächsten Station wird es etwas dauern, da wir nun unsere zweite große Reise für diesen Sommer antreten werden.
DEUTSCHLAND - WIR KOMMEN!











