Pyramidenhaus in Berlin-Marzahn

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Pyramidenhaus in Berlin-Marzahn
Endlich Regen!
Wochenlang Temperaturen um die 30 Grad, ja teilweise auch Rekordwerte bis zu 40 Grad. Nun hat der Himmel sich kurzzeitig geöffnet und hat geregnet. Auch wenn es sich so anfühlt, als würde die Putzfrau da oben zum Abschluss ihrer Arbeit ihren Wassereimer ausschütten, hat es der durstenden Erde zumindest ein wenig Linderung verschafft. Die Sonne lacht schon wieder, stickig bleibt es aber weiterhin.
Die Ahrensfelder Berge
Von der Landsberger Allee führt der Weg südlich den Berg hinauf und spaltet sich auf halbem Weg. Dort besteht die Möglichkeit den Weg zum kleineren Berg zu nehmen oder den zur Aussichtsplattform.
Mit 114, 5 Metern ist der westliche Gipfel der Ahrensfelder Berge die viert höchste Erhebung in Berlin. Der kleinere der beiden Hügel ist 101 Meter hoch. Die Erhebungen liegen an der Grenze von Berlin zum Brandenburger Landkreis Barnim, direkt am Wuhletal gelegen und bieten einen Ausblick bis zum Fernsehturm.
Entstanden sind die Ahrensfelder Berge als schmale Wälle aus lockerem Material, sogenannte Oser. Der westliche Gipfel war damals mit 66,9 Metern fast nur halb so hoch wie heute. Der bei der Errichtung der Neubaugebiete Marzahn, Hellersdorf und Hohenschönhausen in den 1980iger Jahren angefallene Erdaushub wurde lagen weise aufgeschüttet und verdichtet. Durch diese Aufschüttungen wuchs der westliche Hügel auf rund 112 Meter. Später begann eine weitreichende Umgestaltung des ansässigen Landschaftsparks und der größere der beiden Hügel erhielt mit der Aussichtsplattform seine heutige Größe von 114,5 m.
In der Nähe der Ahrensfelder Berge liegt die Wuhle, ein 16,5 Kilometer langer Fluss, der durch das Wuhletal fließt. Das angrenzende Wuhletal ist ein gut entwickelter Grünzug, der als Landschaftspark zur Erholung genutzt wird. Dabei sind die Ahrensfelder Berge zu Aussichtspunkten geworden. Sie bilden einen starken Kontrast zu den im Westen liegenden Hochhaussiedlungen.
Mit dem Wuhletal-Wanderweg ist das Gebiet der Ahrensfelder Berge mit anderen Teilen des Wuhletals verbunden und ist sehr natürlich belassen, sodass durchaus die Chance besteht Rehe, Hasen, Füchse oder Wildschweine zu entdecken. Die Umgebung bietet vielfache Möglichkeiten zum Spazieren gehen, joggen, walken oder Rad fahren.
Ein ganz besonderer Blickpunkt mit Wiedererkennungswert ist der Wuhletalwächter, ein Kletterfelsen des Alpinvereins, gebaut aus den Platten einiger Wohnblöcken aus DDR-Zeiten, behandelt mit Spritzbeton, um ihm einen natürlichen Charme zu geben. Er ist Pforte und Symbol zugleich für den nordwestlichsten Teil des Wuhletals.
Die Wuhle - eine Naturwanderung Teil 2
Der Fernsehfunk Berlin hat mal wieder in der Archivkiste gekramt und diesen Film für euch entdeckt. Die Wuhle ist ein kleiner Fluss, der bei Ahrensfelde nordöstlich von Berlin in einem Regenauffangbecken seinen Ursprung hat und sich durch Berlin bis nach Köpenick erstreckt, wo sie langsam in die Spree mündet. Der Fernsehfunk Berlin hat sich auf den Weg, immer entlang der Wuhle gemacht und besondere Eindrücke festgehalten. Auch wenn der Ton miserabel ist, so sprechen die Bilder aus dem Jahr 2015 für sich.
Weltuntergang in Marzahn
Eigentlich sollte bald der Sommer anfangen, stattdessen wird es wohl ein ewiger April in diesem Jahr geben. Mal Regen und mal Sonne und dann wieder Regen. Manchmal allerdings erlebt man ein kurzes Gewitter. In Marzahn machte sich förmlich eine Untergangsstimmung am Himmel breit. Nach 15 Minuten war alles vorbei und bei blauem Himmel lachte die Sonne dem Abend entgegen.
Regenbogen am Himmel über Berlin-Marzahn
Das Wetter ist durchwachsen, begleitet von Regen und Sonne. Nur einige Minuten lang erscheint am Horizont in Berlin-Marzahn, von den Sonnenstrahlen durchflutet, ein Regenbogen. Er ist ein Sinnbild für Hoffnung und Aufbruch.
Was ist da los in Marzahn?
Klettern am Wuhletalwächter
Der Kletterfelsen in Ahrensfelde ist ein künstlicher sechsseitiger Felsen, geschaffen aus alten Betonplatten von zurückgebauten Plattenbauten aus den 1990iger Jahren und steht im Einzugsgebiet der Landesgrenzen von Berlin und Brandenburg und wird liebevoll als Wuhletalwächter bezeichnet. Er wird vom AlpinClub Berlin, einer Sektion des Deutschen Alpenvereins, betrieben. Immer wieder kann man dort Kletterbegeisterte von nah und fern beobachten. Er steht für jedermann und bei jedem Wetter unter Beachtung der Regeln zum Klettern offen.