Aufgaben bei Farsons
Bittereinheiten EBC
Was wäre ein Bier ohne seinen bitteren Geschmack. Die Bitterstoffe sind nicht nur für den Geschmack des Bieres wichtig, sondern auch für die Stabilität und Haltbarkeit.
Die Bitterstoffe bestehen zum Großteil aus Iso-alpha Säure, die während des Kochens der Würze mit Hopfen entsteht.
Es gibt vier Arten von Bierproben, die analysiert werden: die kalte Würze direkt nach dem Brauen, das unfiltrierte Bier nach der Gärung, das filtrierte Bier nach der Lagerung und das fertig abgefüllte Produkt. Für jede Probe wird die gleiche Methode (nach MEBAK bzw. EBC) angewandt, nur der erste Schritt ist verschieden. Die Würze wird ohne vorherige Behandlung als Probe genommen. Das unfiltrierte Bier wird zentrifugiert und das filtrierte Bier sowie das fertige Produkt werden entgast.
Die Proben werden mit 3N Salzsäure angesäuert und mit Iso-Octan versehen. Beim Umgang mit Iso-Octan müssen Handschuhe getragen werden und wie bei allen Chemikalien muss man auf einen bedachten und vorsichten Umgang achten. Anschließend wird die Probe kräftig geschüttelt (15 Min.) und für 5 Min stehen gelassen.
Gemessen wird die Probe im Spektrophotometer mit einer Quarzküvette bei 275nm mit dem Faktor k=50. Dadurch erhält man die Bittereinheiten. Zum Schluss werden die Ergebnisse in der Computerdatenbank und auf Papier dokumentiert.









