Sehnsuchtsort
Bregenz am Bodensee
47° 30' 19.447" N 9° 44' 17.182" E
Letztes Jahr im September hatte ich zusammen mit Peter den Bodensee umrundet. In vier Tagen mit dem Fahrrad. Der See war fast immer in Sichtweite. Am zweiten Tag erreichten wir Bregenz. In der Erwartung, uns die Seebühne mit dem aufsehenerregenden Bühnenbild von „Rigoletto“ besuchen zu können, bogen wir zum Festivalgelände ab.
Wer es nicht kennt: Aus dem Bodensee ragt ein gewaltiger Narrenkopf. Und dieser hat es in sich: “Sein friedliches Gesicht kann sich in einen lüsternen Frauenverächter und eine schreiende Fratze verwandeln. Seine Halskrause wird zur Spielfläche für eine ausgelassene Festgesellschaft. Magisch kann der Narr seine rechte Hand bewegen, während seine linke das untere Ende eines riesigen Ballons fest umklammert.“ So steht es auf der Homepage der Bregenzer Festspiele zu lesen.
Als wir ankamen war das Gelände geschlossen. Am Abend fand eine Fernsehshow statt und die Vorbereitungen hierzu liefen auf Hochtouren. Einen kleinen Vorgeschmack auf die Corona-Pandemie gab es aber schon. Auf einem großen, roten Schild stand mit einem Anflug von Selbstironie: „Alles verboten – Trotzdem viel Spaß!“ Ein gelungenes Motto auch für diese Tage!
Spaß hatten wir auch im weiteren Verlauf unserer Tour, die uns durch Deutschland, Österreich und die Schweiz führte. An viele Orte und Begegnungen erinnere ich gerne zurück und hoffe, in diesem Jahr erneut mit Peter radeln zu können.
Text + Foto oben: Andreas Salewski Foto unten: Peter W.
















