🎄 Weihnachten – aus Sicht von Boris 🎄
Weihnachten bedeutet für mich: Wir fahren nach Homberg (Efze) zu Oma und Opa. Sehr freundliche Menschen, verlässliche Hände und eine bemerkenswert stabile Würstchen-Logistik.
Die Familie verteilt sich – je nach Tageszeit und Hunger – auf zwei Tische. Es wird gegessen, geredet, gelacht
und ein Baum mit Lichtern und seltsamem Spielzeug bewundert. Ich beobachte das alles gelassen. Routine ist im Alter wichtig.
Zwischendurch gehen wir Hunde regelmäßig nach draußen. Frische Luft, vertraute Gerüche,
Hier im Ort leben viele Hunde. Man sieht sie kaum, man hört sie kaum –
aber man weiß, dass sie da sind. Irgendwie magisch.
An den folgenden Tagen kam Mamas frühere Familie.
Menschen, mit denen alle noch befreundet sind.
Dann werden aus zwei Familien ganz selbstverständlich eine.
Durch Wälder und Felder bis hinauf zur alten Burg.
Stein, Aussicht, Mauern und Geschichten. Das gefällt mir.
Schade war nur, dass Claudia nicht mehr mitgehen konnte. Früher war sie bei solchen Wegen immer dabei – mit Benni, mit mir, mit allen zusammen. Das weiß ich noch gut. Aber alle haben unterwegs viele Bilder für sie gemacht. So war sie trotzdem dabei.
Zuhause warteten dann Knuddels. Ruhige, warme Momente. Die zählen manchmal sogar besonders.
Sehr gefallen hat mir übrigens Malu. Eine neue Hundefreundin. Angenehm im Umgang, guter Geruch, sportlich, aber nicht aufdringlich. Man ist ja nicht aus Stein, nur weil man ein älterer Herr ist.
Branko hingegen hatte ständig wichtige Termine
und dem gesamten Wald gleichzeitig. Ich ließ ihn.
Jugend muss sich bewegen.
Als schließlich alle bei uns klingelten, wurde es voll. Sehr voll. Aber warm. Und lebendig.
Das war eine gute Weihnacht. Menschen, die im Kopf bleiben, Bewegung, die gut tut. Mit Nähe, auch wenn Wege sich im Leben ändern.
Und ja – mit Würstchen von Oma und Opa.
Herzlichst, euer besonnener, burgblick-erfahrener,
Senior-Zwergpudel Boris 🐾
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