Natural Self - Machine (Tru Thoughts, 2012)
Es muss nicht immer Techno sein. Pop mit ordentlich Dance-Unterbau finde ich auch immer dufte. Damit Vorhang auf für die britische One-Man-Show Natural Self. Vom Beat, über Gesang bis hin zum Arrangement macht der gute Herr alles selbst und beweist damit, was heute eigentlich alles möglich ist. Die Stimme ist markant und eigenständig genug, um im Pop-Kosmos herauszustechen. Sound-technisch sind Versatzstücke aus Synthies, Broken Beats und Jazz herauszuhören. Erinnert etwas an James Blake, ohne zu stark die Dramatik-Keule zu schwingen. So schafft es der Track trotzdem gleichermaßen Emotionen zu wecken und leicht zu klingen. Toller Aufbau, der dem Stück zunehmend Tiefe verleiht. An 8-Bit erinnernde Sounds konterkarieren das Ganze ein wenig. Ach ja und der Refrain. Hach. Der bleibt ne Weile im Ohr.











