A brave soul on the prototype twin-cylinder 2 litre Buchet - 1904.
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A brave soul on the prototype twin-cylinder 2 litre Buchet - 1904.
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Donau 2020 - Tag 4
Herrschaften!
Heute Morgen fuhren wir direkt nach dem Frühstück in die Domstadt Regensburg. Und wie der Name Regensburg bereits impliziert gab es Regen - und zwar jede Menge Regen....
Es schüttete auf der Fahrt wie aus Kübeln. Dafür hatten wir bei der Parkplatzsuche Glück, denn es war nicht viel los - was natürlich auch dem grauenhaften Wetter geschuldet war. Wir parkten sehr praktisch auf dem “Alten Kornmarkt”, nur wenige Meter vom Dom entfernt.
Was bietet sich bei einer solchen Wettersituation hervorragend an? Natürlich eine geführte und erklärte Stadtrundfahrt mit der geschlossenen Bimmelbahn! Die Fahrt startet direkt vor dem Hauptportal des Doms...
....und führt etwa 45 Minuten zu den wichtigsten Punkten der Altstadt von Regensburg. Die Hauptsprache ist natürlich Deutsch und für 8 weitere Sprachen kann ein Kopfhörer ausgeliehen werden.
Ab 10 Uhr morgens fährt die Bimmelbahn alle Stunde ab. Tickets gibt es an einem mobilen Verkaufsstand, ebenfalls direkt vor dem Hauptportal.
So tuckerten wir, im Trockenen sitzend, durch Regensburg und lauschten den interessanten Erklärungen zur Stadthistorie. Die Fenster lassen sich zu allen Seiten öffnen, was das Fotografieren während der Fahrt naturgemäß erleichtert. Als die Tour beendet war - man glaubt es kaum - kam die Sonne heraus und der Himmel war zusehens blauer und blauer. Was hatten wir ein Glück!
Bei Regensburg handelt es sich um die besterhaltene mittelalterliche Großstadt in Deutschland und sie gehört sogar zum UNESCO Welterbe. Bereits die Römer errichteten am nördlichsten Punkt der Donau das mächtige Kastell Castra Regina, dessen Reste bis heute noch zu sehen sind.
Die bayerischen Herzöge machten Regensburg zu ihrer ersten Hauptstadt. Von der bedeutenden Bischofsstadt ging im 19. Jahrhundert die Christianisierung des Ostens aus.
Nächster Punkt für unsere Besichtigungstour: natürlich der weltberühmte Dom von Regensburg. Der Dom St. Peter in Regensburg ist die bedeutendste Kirche der Stadt und zugleich die Kathedrale des Bistums Regensburg.
Die weit sichtbaren Türme des Domes bilden den Mittelpunkt von Regensburg. St. Peter wurde etwa ab dem Jahr 1260 erbaut. Der Regensburger Dom ist ein Hauptwerk der Gotik in Süddeutschland und die einzige gotische Kathedrale Bayerns.
Weltberühmt ist auch der Knaben-Chor des Regensburger Doms: Die Regensburger Domspatzen. Auch sie blicken auf eine über 1000-jährige Geschichte zurück.
Nach soviel göttlicher Eingebung war uns jetzt nach mehr weltlichen Dingen. So ging es für uns zum Schloß der berühmten Gloria: Ihre Durchlaucht Fürstin Gloria von Thurn und Taxis.
Seit dem Jahr 1812 ist das ehemalige Reichsstift und Benediktinerkloster St. Emmeram im Besitz des fürstlichen Hauses Thurn und Taxis. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde der mehrere hundert Räume zählende Komplex zu einer fürstlichen Residenz, die heute zu den größten privaten Schlössern in Europa zählt, ausgebaut.
An der westlichen Seite des Schlosses befindet sich der Neue Marstall der Fürsten von Thurn und Taxis. Der Neue Marstall an der Waffnergasse ist eigentlich ein strenges, fürstliches »Dienstgebäude«.
Errichtet zwischen 1907 und 1911 beherbergte es Werkstätten, Kutschen und vor allem bis zu 100 Reit- und Kutschierpferde. Der damalige fürstliche Architekt Max Schultze hat das Gebäude entlang der alten Stadtmauer perfekt an die mittelalterliche Situation mit der Emmeramer Toranlage angepasst.
Die Gebäudenutzung wie sie seit dem 14. Jahrhundert – also zur Klosterzeit von Sankt Emmeram – bereits nachgewiesen ist, blieb die gleiche.
Die Pferde- und Kutschenzeit ist längst vorbei, eine neue Nutzung dieser imposanten Gebäude wurde notwendig. Auch hier wurde auf eine alte Emmeramer Klostertradition zurückgegriffen.
Seit alters her brauten die Mönche ihr eigenes Bier ganz in der Nähe, wo jetzt das neue Brauhaus am Schloss verschiedene Biersorten selber braut. Die alte Kutschenhalle hat sich in eine Brauerei und ein gemütliches Gasthaus gewandelt. Zudem ist der Schlosspark zum Biergarten geworden und zu einem beliebten Ausflugsziel.
Uns hat es gefallen und auch geschmeckt. Wir können dieses Lokal uneingeschränkt weiter empfehlen und würden jederzeit wieder hier einkehren. Preis/Leistung sind stimmig. Ein schöner Abschluß für unseren Aufenthalt in Regensburg!
Recht herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit
Angie, Micha und der Hasenbär
Inktober 2019, Day 16: Wild Traditional version
"Mireasa mea e îmbrăcată în negru și m-așteaptă, e magică, n-are buchet ci o coasă în mâna dreaptă."
-Rappa
Sillage - Tome 4: Le Signe des Démons
(Morvan, Buchet)
Je viens de terminer le tome 4 de Sillage suite aux recommandations de plusieurs personnes et je dois avouer que jusqu'à maintenant j'adore vraiment cette série. Navis est tres charismatique, les personnages sont attachants, l'histoire nous tient toujours en haleine et les dessins sont vraiment magnifiques.
Donau 2020 - Teil 2
Herrschaften!
Heute Morgen ging es dann, ganz wie ursprünglich geplant, nach dem Frühstück nach Passau an die Donau.
Dadurch, dass die ganzen Flusskreuzfahrten auf der Donau zur Zeit wegfallen gab es mal gerade eine Handvoll an Reisebussen, die an der Uferpromenade ihre Gäste absetzten. Ein paar individuelle Touristen, so wie wir, kamen noch dazu - das war es dann aber auch schon.
Wie uns berichtet wurde, ist der Schiffsverkehr auf der Donau zu 70% zurück gegangen. Die Schiffe wurden zwischen gelagert, da die Gäste natürlich zu Tausenden ausbleiben. Das macht sich selbstverständlich im gesamten Stadtgebiet bemerkbar.
Unser Programm des heutigen Tages begann mit einer geführten Stadtbesichtigung zu Fuß. Treffpunkt ist, wie bei vielen der angebotenen Aktivitäten, die Uferpromenade, vor den Schiffsanlegern.
Die freie, nicht Themen gebundene, Führung kostete 9 Euro und dauerte etwas über eine Stunde. Es wurden kleine Gassen erkundet, das Rathaus bestaunt, die Feste aus der Froschperspektive bewundert und dem grünen Inn beim fließen zugeschaut. Die Tour endet oben am Dom, dem höchsten Punkt der Altstadt.
Da wir jetzt schon einmal da waren, besichtigten wir den Dom natürlich auch von innen. Leider werden aus Corona bedingten Gründen aktuell keine Dom-Führungen angeboten, was natürlich sehr schade ist. Dennoch war man von dem Prunk fast erschlagen. Der heimliche Star des Doms ist die gigantische Orgel. Sie gilt als die größte Kirchenorgel der Welt.
Der Handel mit Salz, aber auch mit Wein und Getreide, auf der Donau und dem Inn florierte im Mittelalter und brachte der Stadt viel Wohlstand ein. Doch auch Schwerter, die unter dem Namen “Passauer Wolfsklingen” gefragt waren, wurden exportiert. Davon zeugen noch heute die Messergassen.
Die besonder Lage Passaus an den drei Flüssen hat die Stadt über alle Jahrhunderte Hinweg geprägt. Die Donau aus dem Westen, die gar nicht so blau ist, wie immer besungen, sondern grau-braun und der kieselgrüne Inn aus dem Süden fließen am 3-Flüsse-Eck mit der torf-braunen Ilz aus dem Norden zusammen.
Diese besondere Lage sorgte schon seit der Zeit der Kelten, um 450 vor Christus, dafür dass hier Menschen siedelten und Handel betrieben. Bereits seit 739 war Passau ständiger Bischofssitz und die Bischöfe weiteten ihre Macht bis nach Böhmen und weit nach Österreich aus.
Da wir jetzt ohne Flusskreuzfahrt da standen, wollten wir wenigstens ein kleine Bootstour am heutigen Tage unternehmen. Also ging es wieder zurück zur Promenade an der Donau.
Dort fahren zur Zeit nur noch 3x täglich das Swarowki-Kristall-Schiff. Diese Tour dauert etwa 2 Stunden und alle halbe Stunde fahren mehrere Schiffe, die die beliebte 3-Flüsse-Tour anbieten. Diese dauert eine 3/4 Stunde und kostet ebenfalls 9 Euro pro Person.
Als nächster Punkt stand die Stadtrundfahrt im Cabriobus auf der Liste. Diese startet ebenfalls, wie sollte es auch anders sein, unten an der Promenade. Allerdings fährt diese leider nur 2x täglich.
Die Cabrio-Bus-Tour dauert etwa 75 Minuten. Die Kosten belaufen sich auf 15 Euro pro Person. Die Erläuterungen kommen nicht vom Band, sondern ganz persönlich vom Fahrer mit allerlei Lokalkolorit geschmückt. Tickets gibt es entweder direkt beim Fahrer oder in dem Shop, gegenüber dem Schiffsanleger Nummer 11.
Die Tour umfasst nicht nur die üblichen Punkte der Altstadt, sonder führt auch in die Naustadt und sogar bis auf die Veste Oberhaus , hoch über den Dächern der Stadt Passau. Hier hat man dann leider nur einen kurzen Aufenthalt von gerade mal 10 Minuten.
Da jetzt genau die Sonne endgültig die Wolken vertreiben konnte, beschlossen wir kurzerhand noch einmal auf eigene Faust hoch zur Feste zur Fahren. Wer kein eigenes Fahrzeug zur Verfügung hat kann auch den Shuttlebus, der vor dem Rathaus startet, nutzen.
Vom 13. Jahrhundert bis hinein in das 18. Jahrhundert lebten in der Veste die Fürstbischöfe, die aus Angst vor Aufständen und Angriffen der Passauer Bürgerschaft die Burganlage immer weiter und stärker ausbauen und befestigen ließen.
Hier kraxelten wir zum Abschluss noch einmal rund 1 1/2 Stunden über und durch das Burggelände. Jetzt waren wir aber wirklich erledigt und so machten wir uns wieder auf den Weg, zurück zum Wildberghof. Dort kamen wir im letzten Büchsenlicht an.
Gute Nacht und bis morgen!
Angie, Micha und der Hasenbär
Inktober 2019, Day 16: Wild Digital version