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Hilfe im Internet- nein Danke?
Alle Nase lang wird bemängelt, dass die Hilfsbereitschaft in online- Communities allgemein sehr gering ist, oder vielmehr noch, dass Trolling und absichtliches Irreführen gegenüber Anfängern ein Hauptgrund ist, warum sich nicht monatlich tausend neue Interessenten für unser ach so tolles Hobby melden.
Vielleicht einer meiner konstruktiveren Ideen in letzter Zeit: Dem Neuling zu erklären, woran es liegt, dass im Internet nur bedingt Hilfe zu erwarten ist und warum im echten Leben die Leute dann überraschenderweise ganz anders reagieren.
Natürlich ist das ganze keine wirklich endgültige und abschließende Analyse. Vielmehr eine Annäherung an ein Phänomen, mit welchem man sich zwangsläufig auseinandersetzen muss, wenn man in ein neues Sozialgefüge geworfen wird und darin schwimmen lernen muss.
Aber auch für den langjährig aktiven Spieler könnte dieser Text interessant sein, um evtl. eigene Erlebnisse zu reflektieren oder mir natürlich auch zu widersprechen.
I. Begriffsbestimmung:
Dies soll eine kleine Analyse sein. Ich hege zwar in diesem Blog nicht unbedingt wissenschaftlichen Standards, aber im Rahmen einer Analyse sollten wir uns doch erst mal darüber im klaren sein, worum es eigentlich geht. Am Besten ist dies möglich, in dem wir auf einem Nenner diskutieren und dafür die Begriffe festlegen die im Zuge dieser Abhandlung elementar sind. Klar: dies lege zuerst einmal ich fest, da ich eben der Autor bin, aber so läuft das eben. Genug Erklärung. Was sind also zentrale Begriffe um die es hier geht? Da wäre zum ersten der Begriff der Hilfe. Was verstehen wir darunter? Im Allgemeinen ist darunter wohl zu verstehen, dass jemand mit einem Wissens- oder Fähigkeitendefizit bei einer anderen Person Kompensation- sprich Ausgleich- für die Differenz von vorhandenem und benötigtem Erfahrungsreichtum zu erbitten. Die erbetene Leistung sollte im Hinblick auf das jeweilige Problem konstruktiv und zielführend sein. Also problemlösend.
Idealtypisch ist nach Hilfeersuchen und Hilfeleistung zum einen das Problem gelöst und der/die Ersuchende ist um eine Erfahrung reicher, weswegen das Problem in Zukunft selbst gelöst werden kann.
Der Zweite Begriff den ich hier im Rahmen der Analyse bestimmen will, ist Online- Communities. Hier sollte man im Sinne des sogenannten Web 2.0 denken und sich nicht von vornherein auf Foren oder ähnliches eingrenzen. Was bedeutet Web 2.0? Ohne viel um den heißen Brei zu reden, versteht man darunter die Art und weiße der digitalen Kommunikation, bei der im WWW vom individuellen Nutzer Informationen von Externen bezogen werden können, man selbst aber auch diesen Externen selbst Informationen zur Verfügung stellen kann. Der private Nutzer hinter dem Rechner ist also nicht nur Rezipient, sondern auch Bereitsteller. Für unseren Bereich sind natürlich klassische Foren oder Kommunikationsplattformen interessant. Aber eben nicht nur, auch Datenbanken fallen hierbei unter mein Verständnis von Online Communities.
II. Problemfelderöffnung
Nachdem ich mich über den von mir etwas verachteten Begriff der “Community” aufgeregt habe geht es nun hier in Punkt zwei weiter. Der sogenannten Problemfelderöffnung. Hier wird nach der grundsätzlichen Begriffsbestimmung angesprochen, welche Probleme sich ergeben haben, oder sich möglicherweise noch ergeben werden.
Dabei möchte ich so abstrakt wie möglich bleiben, denn es sprengt den Rahmen dieses Textes, sich anhand von einzelnen Fallbeispielen der Thematik zu nähern. In diesem Sinne möchte ich mich bei der Problemfelder auf einige Punkte konzentrieren: - Investierte Zeit für Hilfeleistungen - Anonymität - Spaß und damit Verbunden das Verhältnis von Hilfeleistung und Dankbarkeit
Fangen wir also an. Eingangs wurde es erwähnt, dass der überwiegende Teil der Leute Airsoft nicht hauptberuflich ausüben und damit kein Geld verdienen. Ergo fühlt sich auch niemand wirklich als Service verpflichtet, weswegen die Zeit die jemand für eine Hilfeleistung im Internet investiert eben dessen persönliche Freizeit ist. Diese ist bei manchen mehr, bei manchen weniger ausgeprägt. Insofern kann auch die Qualität der Hilfeleistung stark schwanken. Was meine ich damit? Als fiktives Beispiel: Ein Schüler der in den Ferien einfach nichts zu tun hat, kann Stunden damit verbringen auf anderer Leute Fragen einzugehen. Nehmen wir nun noch an, dass er evtl erst seit ein paar Monaten effektiv spielt wird er zwar evtl lange und breit aus seinen bisher gesammelten Erfahrungen berichten, aber qualitativ ist es zumindest zweifelhaft.
Dagegen stellen wir einen Berufstätigen, der bereits seit Beginn der Zeitrechnung Airsoft spielt, allerdings nur ab und an in seiner Mittagspause auf dem Smartphone Foren durchstöbert. Im Gegensatz zum Schüler, kann er wahrscheinlich wesentlich besser helfen aber auf Grund der mangelnden Zeit ist es wahrscheinlicher, dass er nur relativ kurz auf weiterführende Links oder ähnliches hinweisen wird. Dieses Verhalten wird häufig als unfreundlich empfunden, da es eben kurz angebunden ist und der Eindruck entsteht, als ob diese Person die Anliegen nicht ernst nehmen würde. Allerdings fehlt eben die Zeit um sich wirklich umfassend mit so einem Hilfeersuchen auseinanderzusetzen.
Zweiter Punkt ist die Anonymität im Internet. Im Endeffekt ist dies relativ selbsterklärend, denn dadurch, dass niemand gezwungen wird mit Klarnamen und seinem eigenen Gesicht für die getätigten Äußerungen gerade zu stehen sinkt die Hemmschwelle. Dies gilt sowohl für den Tonfall, als auch für den qualitativen Inhalt der eigene Äußerungen. Im Endeffekt lässt sich aus der Anonymität die das Internet bietet eine zweite Identität bauen, was eben viele als reizvoll erachten. Und wenn ich im realen Leben eine herzensgute Person bin habe ich eventuell einfach Spaß daran, eigentlich unerkannt im Internet ein anderes Bild von mir dazustellen. Was mich auch schon zum Dritten Punkt führt: Es macht manchmal einfach Spaß, das Irrlicht für Anfänger und Hilflose zu sein. Warum tut es das aber? Diese Frage kann auf mehreren Ebenen beantwortet werden. Zum einen natürlich der Reiz des Ungewissen. Sprich- wird der Hilfesuchende den Köder schlucken und dieser bewussten Falschaussage Glauben schenken? Zum anderen aber auch weil redundante Fragestellungen bei dem- oder denjenigen die sie beantworten können eine monotone Routine produzieren. Damit kann man auf den ersten Punkt zurück kommen, dass es die Freizeit ist, welche man investiert. Und in dieser Zeit will man eigentlich keine Monotonie, sondern Abwechslung. So eine Abwechslung ist eben dann gegeben, wenn man von der eigentlich erwarteten Reaktion, also der konstruktiven Beantwortung der Frage, abweicht und etwas unvorhergesehenes geschieht.
Man mag nun behaupten, dass dies doch im Internet schon längst zur Tagesordnung geworden ist, dass Trolling schon ein Massenphänomen ist mit dem absolut zu Rechnen ist. Dem stimme ich auch soweit zu, allerdings ist die Internetkultur bzw die digitale Kommunikation auch ein Abbild von realen sozialen Gepflogenheiten, woran sich auch gemessen wird. Insofern steht für mich das sogenannte Trolling, trotz großer Ausbreitung, immer noch für ein Abweichen von einer erwartbaren Reaktion. Im Kontext von erwartbaren Reaktionen muss aber auch von erwartbaren Ausgangssituationen gesprochen werden. Eine solche würde eine vernünftige Fragestellung oder eine sozial anerkannte Grundeinstellung des Hilfesuchenden inkludieren. Konkret bedeutet dies, dass eine maximale Grundinformation über das bestehende Problem geliefert wird und eine gewisse Art von Honorierung der Hilfeleistenden gegeben ist. Allerdings ist dies oftmals nicht der Fall. Wenn man sich Fragen wie “Was ist die beste Anfängerwaffe?” ansieht, so fehlen eben grundlegende Informationen wie (in diesem Fall) Alter des Fragestellers, Budget, Modell, Zweck und Ähnliches. Weiterhin ist zu bemerken, dass die Art wie die Fragen gestellt werden eine grundsätzliche Anspruchshaltung vermuten lassen. Bedeutet, dass der Hilfesuchende davon ausgeht, dass ihm geholfen werden muss. Beides ist jedoch nicht der Fall. Vielmehr ist eine tatsächliche Hilfe ein Entgegenkommen bei dem der Hilfeleistende keinerlei Vorteil zieht. Außer einer möglichen Danksagung. Da sogar diese oftmals ausbleibt, ist die Motivation bei vielen Leuten längst auf einem Nullpunkt, wodurch sich Anfänger, trotz Wissensdefiziten über die Szene, mehr oder weniger das Potential von vielen kompetenten Ansprechpartnern selbst verspielt haben. Hier ist keinerlei Schuldzuweisung an Einzelpersonen beabsichtigt, aber eine Gruppendynamik, die verschreckend wirkt ist eben zu beobachten. Diese Punkt führen mich nun zu:
III. Transferanalyse
Ein schwieriges Wort, dass zuerst einmal geklärt werden will. In diesem Punkt, sollen unter Zuhilfenahme von anderen Feldern die Problemfelder weiter analysiert werden und somit ein genaueres Bild gezeichnet werden.
Die Airsoft Szene ist in Deutschland zwar überschaubar, aber dennoch so groß, dass sie als abstraktes Gebilde fungiert. Eine grundsätzliche Identifikation mit der deutschen Airsoftszene ist kaum möglich. Was bedeutet dies? Um das zu erklären muss evtl ein kurzer Exkurs in die Soziologie bzw die Gesellschaftswissenschaften getätigt werden. Hierbei will ich aber kein allzu großes Fass aufmachen und einfach eine Ansicht darlegen, die mir relativ plausibel scheint und auch von diversen Fachleuten gestützt wird. Dazu muss man sich zuerst fragen was genau Identität bedeutet. Denn Identität ist eben ein grundlegendes Element um sich zu identifizieren oder damit etwas identitätsstiftend sein kann. Im Groben hat Identität immer mit Abgrenzung zu tun. Damit ich eine eigene Person oder eine eigene Personengruppe sein kann muss ich mich von anderen unterscheiden. Für den einzelnen muss es darüber hinaus noch eine gewisse Art der Überschaubarkeit geben. Anhand von Beispielen wird das deutlicher. Man kann sich als Kind viel mehr mit der eigenen Familie identifizieren, als mit der Stadt in der man aufwächst. In der konkreten Situation ist die Stadt viel zu unübersichtlich, als dass sie vom Kind erfasst werden könnte. Die Eltern als Vorbildfunktion und eventuell die Geschwister als gleichaltriges Umfeld sind die erste Anlaufstelle um eine eigene Identität zu bilden. So kann man das natürlich auch auf andere Ebenen übertragen. Aber darauf soll hier nicht weiter eingegangen werden, denn ich hoffe der Punkt ist klar geworden. Wenn man aber dies nun auf die Airsoftszene anwenden ergibt sich ein ähnliches Bild. In der Gesamtheit ist die Menge an Spielern zu groß, zu heterogen und zu anonym, um sich mit ihr identifizieren zu können. Dazu kommt, dass Airsoft im großen und ganzen ohnehin kaum geeignet ist, um sich damit identifizieren zu können. Denn wenn man eben Identität als Abgrenzung versteht, kann sich Airsoft wohl hauptsächlich nur zu Paintball oder Lasertag abgrenzen. Allerdings ist Airsoft eben in sich selbst sehr fragmentiert. Sowohl an der Art und Weiße wie gespielt wird, als auch innerhalb der Spieler. Speedgamer würden sich wohl kaum mit MilSim identifizieren und BattleDisplayer nicht mit auf Effizienz fokussierten Leuten. Ferner gibt es als kleinste soziale Einheit im Airsoft wohl das eigene Team. Dies kann aber auch mehr oder weniger groß ausfallen. Darüber hinaus wird man nicht in ein Team hineingeboren, wie es bei einer Familie der Fall ist, und so gibt es eben auch Leute die aus Überzeugung alleine spielen.
Zuletzt ist es auch kein Hobby an dem nur Kinder beteiligt sind, sondern eine ganze Bandbreite von unterschiedlichen Altersklassen.
Nun fragt man sich natürlich warum dieser Exkurs zu Identitäten im Airsoft notwendig ist, wenn doch eigentlich Hilfsbereitschaft innerhalb der Szene thematisiert werden soll.
Die Antwort darauf ist die Erkenntnis, dass man sich darüber im klaren sein muss, dass Hilfestellungen im Airsoft immer vor dem Hintergrund von persönlichen Erfahrungen geschehen. Sowohl Fragesteller als auch -Beantworter haben unterschiedliche Erfahrungen gemacht und sind in gewisser Weiße von ihrer Art überzeugt. Dies ist völlig wertneutral. Allerdings ergeben sich hieraus Konstruktionen, die eine wirklich zielführende Lösung sehr erschweren. Auch hier will ich mit einem kurzen Beispiel deutlich machen, was damit gemeint ist. Im Rahmen dieser Verdeutlichung werde ich ein wenig überzeichnen. Ein blutiger Anfänger (14) stellt eine Frage und wird von einem Spieler (39) mit 15 Jahren Airsoft Erfahrung “beraten”. Der Spieler beantwortet die Fragen des Anfängers mit Fachwörtern, mit denen dieser nichts anfangen kann. Es entsteht der Eindruck als ob der Anfänger sich dumm stellt, da dieser das Forum wie einen Chat verwendet und viele Rechtschreibfehler macht. Dem Spieler platzt irgendwann der Kragen, er bezeichnet den Anfänger als dummes Kiddy, das mit Airsoft gar nicht erst anfangen sollte.
So viel zur gegebenen Situation. Was man beobachten kann ist, dass sich zwei grundsätzlich konträre Personen gegenüber stehen, wobei beide an sich zuerst an der Problemlösung interessiert sind. Der 14- Jährige, für den das Internet das normalste der Welt ist und evtl das Schriftbild nicht so streng nimmt, weil: ist ja nur das Internet. Auf der anderen Seite der erfahrene erwachsene Spieler, der sich in seinen Anfangsjahren alles selber erarbeiten musste, auf keine digitale Plattform zurückgreifen konnte und dem auch im Netz ein gepflegter Sprachgebrauch wichtig ist.
Der Konflikt besteht nun darin, dass aus den Erfahrungen die der 39- jährige Spieler gemacht hat, die Situation des Anfängers absolut nicht nachzuvollziehen ist, wo er doch alles selbst lernen musste und damit auch Erfolg hatte. Dem Anfänger steht mit dem Internet noch ein massives Informationswerkzeug zur Verfügung aber er schafft es trotzdem nicht: “Das muss doch Absicht sein”
Umgekehrt ist der 14- Jährige ins Breitband Web 2.0 hineingeboren und für ihn diese Art der Problemlösung das normalste der Welt. Umgekehrt ist die Reaktion des Spielers eben auch nicht nachvollziehbar, da er es nie anders gemacht hat.
Man könnte sich nun Fragen, wer sich eventuell wem anpassen muss. Allerdings beantwortet diese fiktive Situation ein ganz anderes Phänomen. Oftmals ist zu lesen, dass die Leute, die im Internet die größte Klappe haben, im realen Leben eigentlich ganz umgänglich und hilfsbereit sind.
Dies liegt zum einen daran, dass sie es einfach tatsächlich sind, zum anderen aber auch, dass das oben Erwähnte Konfliktpotential um das Informationswerkzeug Internet entfällt. Dazu natürlich auch der Grad der Anonymität und der etwas entgrenzte Rahmen erwartbarer sozialer Reaktionen. Würde man sich das Beispiel von oben anstatt in einem Forum auf einem Spiel denken, so hätte evtl der Anfänger mehr Hemmungen zu Fragen, aber auf der anderen Seite würde sich der erfahrene Spieler nicht darüber ärgern, dass jemand von etwas nichts weiß, wo ihm oder ihr doch das komplette Internet offen steht.
Auch hier lässt sich natürlich dieses Beispiel wieder auf andere Ebenen übertragen. Da wäre zum Beispiel der sogenannten “tough love”. Sprich: eine harte Gangart wird als Zuneigung empfunden bzw verstanden, da man ja nur das beste für den jeweils anderen will. Dem gegenüber natürlich ein eher fürsorglicher sozialer Umgang, bei dem altruistisches Handeln füreinander durch alle Arten von möglichen Bindungen als selbstverständlich angesehen werden. Weitere Felder sind natürlich auch möglich, diese beiden seien aber hier wertfrei exemplarisch genannt.
IV. Conclusio Warum also gibt es tendenziell wenig Hilfsbereitschaft in der digitalen Airsoftwelt? Nach der Analyse komme ich zu dem Schluss, dass es vor allem auf die grundsätzliche Fragmentierung der Szene und der Vorprägung der Spieler zurückzuführen ist. Konträr stehen sich Unklarheiten und sich gegenseitig eventuell ausschließende Erwartungshaltungen gegenüber. Allerdings kann man auch begründet sagen, dass der Mangel an Hilfsbereitschaft lediglich eine subjektive Empfindung ist. Dies lässt sich vor allem dadurch begründen, dass alle Parteien eine differente Methodik zur Problemlösung entwickelt haben, aber dennoch grundsätzlich an einer Klärung des Sachverhalts interessiert sind. Für den Neuling stellt sich somit die Herausforderung mit diesen unterschiedlichen Herangehensweisen umzugehen. Umgekehrt muss das Wissensdefizit auch von den fortgeschrittenen Spielern akzeptiert werden und die Folgeprobleme als natürliche Begleiterscheinung mit einkalkuliert werden.
Für beide Parteien gilt aber wie eh und je: Don’t feed the trolls.
Grüße Dr. Uni Corn
Freibiergesichter und Co.
Es ist mal wieder Beerzone. Schön. Oder auch nicht. Einige Leute äußern sich beständig, und auch durchaus berechtigt, kritisch mit dieser OP, wenngleich viele Punkte auch übertragbar auf andere Events wären. Sei’s drum, denn es geht ja um dieses Event im speziellen
“Im speziellen” nehme ich mal hier als Aufhänger um den Punkt zu nennen weswegen ich wieder dabei bin, trotz meiner Zweifel nach der letztjährigen #Brownzone. Ich bin mal wieder “Speziell”- was sich arroganter anhört als es ist- und somit auf Moglis Einladung wieder in der exklusiven Fraktion der Störtruppe.
Ansonsten wäre es ein Event, dass mich wohl wieder mehr reizen als bespaßen würde. “Tu Dies”, “Mach Jenes- ich bin der Truppführer” und ähnlich gängige Fraßen sind meine persönlichen Stimmungskiller bei einer OP, die sich selbst das Prädikat “Auf keinen Fall MilSim” gegeben hat.
Warum man trotz dieses Prädikats in einem Fraktionsforum das Wort “Rekrutierungsbüro” liest sei mal denjenigen überlassen, denen dies als gute Idee erschien. Mit solchen, wie man im Titel schön lesen kann, “Freibiergesichtern” macht mir spielen keinen Spaß, wenn ich nicht explizit Bock auf auf so eine Art von Event habe. Darauf habe ich bei der Beerzone keinen Bock, weswegen ich ganz froh bin mich dem entziehen zu können.
Die Störtruppe ist da, dank ihrer Narrenfreiheit, wohl die richtige Adresse um mich auszutoben. Frei von Verantwortung, Rechtfertigung und irgendwelchen Zielen oder Anweisungen. Leider kann ich aber dieses Jahr nicht “Speziell” genug sein, um mich neben den Recken der #Gearzone zu sehen. Diese Zeit ist wohl vorerst vorbei. Leider. Dennoch gibt es viele bekannte Gesichter auf die ich mich freue und bei denen ich so gut es geht auch bleiben will. Über den Zeltplatz stromern und sehen will wie sich Klischees erfüllen ist nicht meine Prämisse.
Sei es der Dynamo Dresden- Knabenchor, der Krawattenhersteller “Extrabraun” oder der Finanzberater “Ich brauch 500€ für die Beerzone”
(Gif. von Neo Magazin Royale)
Dennoch frage ich mich, was mich genau erwartet. Denn wenn ich mir die Einträge hier so anschaue, dann geht es im Verhältnis auch sehr um diese OP.Mag sein, dass es daran liegt, dass ich ohnehin kaum spiele und es die letzten Jahre vornehmlich da tat, oder an der Tatsache, dass sich hier sehr viel ableiten lässt, was deutsche Airsoftspieler ausmacht.
Das Bullshit- Bingo in der Beerzone Edition bleibt wie jedes Jahr aktuell. Es werden die Leute da sein, für die das ihre erste große OP ist und die sich in einem Gefühl von Bewunderung von Geardos, Geilheit weil “Airsoft ole ole” und Siegessicherheit in das Spiel stürzen. Letzteres ist besonders lustig, wenn man zwei Bierbrauer beobachtet, die sich in Erwartung der Siegesverkündung schon einmal die Zigarre anstecken wollen, jene in die Ecke pfeffern, als sie von ihrer Niederlage erfahren.
Gut, dass ich solche Probleme nicht habe.
Ebenso habe ich keine Probleme mit denjenigen, die ihren Körper überschätzen und- nach Hörensagen- aus dem versifften Fluss trinken. Dies mag sehr witzig anzusehen sein, allerdings auch ein Grund um am menschlichen Verstand zu zweifeln.
Wie gesagt- ein sehr schönes Bild des Durchschnitts der Spielerschaft (dem Querschnitt der Gesellschaft).
Was mich sehr überrascht: ich muss mir nach 3 Jahren mal neue Kugeln kaufen. Die werden mir wohl definitiv nicht mehr reichen. So ein Mist. Mag wohl daran liegen, dass ich schon mal gespielt hab dieses Jahr. Ich sollte das definitiv nicht überhand nehmen lassen, ansonsten darf ich ja wirklich viel Geld für AS ausgeben müssen. Also etwas, was nicht Gear ist.
Was sonst noch keine Probleme waren und was eventuell schon werde ich berichten.... irgendwann.
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. Und hier noch Gear So zumindest bin ich unterwegs. Ohne Helm dafür mit blauem Cap
Qualität Fuck yeah
Trench foot achievement unlocked
My feet has swollen up after the last game so I'm taking some time off from airsoft until I heal up and get some new shoes. I won't directly upload a picture but here's a link if you really want to look: http://tinypic.com/r/az6k4i/8 There used to be a bit more definition down there... 5 hours in the snow with leaky shoes wasn't the only factor to this. I played with plastic covers on my socks which helped a bit but it also created a closed damp environment. Taking too many unnecessary hot baths afterwards and holding my feet directly under the tap didn't really help the situation either. Feel free to send me a get well soon message or just to troll my oper8tor skillz Learn from my mistake! Back to chairsofting for a while. I'm currently running Insurgency and Darkest Hour: Europe '44-'45. You'll find me in the bushes with a PIAT as the Anti-tank class. http://www.darkesthourgame.com/
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The Chairsoft Podcast 2 - Legal import, Google ad Ban, GK5D, RS trading Good news: Gas guns will be legal to import to Sweden Bad news: Google removing Airsoft ads GK5D Prototype showcased Real Steel trading, legal or contraband? https://www.change.org/p/justitiedepartementet-sverige-department-of-justice-sweden-legalisera-gasdrivna-airsoftreplikor-legalize-gas-powered-airsoft-replicas/u/53ab1d59f4ab375c6b00ec89?tk=3r3NERgoOcxSkATc5v-HWZ-hHLAdcfVI_6KjFYDqL3I&utm_source=petition_update&utm_medium=email&utm_campaign=petition_update_email
http://www.nlairsoft.com/en/home/item/google-banning-advertisement-of-airsoft-products.html
Trying out this podcast stuff. I discuss how I started out with airsoft and things that can be useful to consider when getting into the sport of airsoft.