Trouvaillen mit urbanen Flair: Clomes Name ist aus Clothes und Home entstanden. Der Online Shop aus Bern steht seit 2013 für Exklusivität und Handwerk, sowie für Individualität. Das ist beim ersten Besuch schon zu spüren.
Weg von der Masse, hin zum Jungdesigner. Bevor ihr mehr aus der clomes-Welt entdeckt, lasst uns doch mit den Gründern Julia und Dominic übers Leben und Inspirationen austauschen.
1. Julia & Dominic, ihr betreibt den Shop zusammen; Habt ihr viel von einander gelernt seit dem Launch in 2013?
Julia: Auf jeden Fall. Wir haben viel von einander gelernt, und ebenso viel miteinander. Als wir im 2013 mit dem Shop begannen, war alles Neuland für uns. Bis anhin hatten wir „nur“ in unserer Beziehung zusammen Entscheidungen zu fällen. Plötzlich war da viel mehr, dass Gemeinsam besprochen und entschieden werden musste. Ich habe von Dominic unter anderem gelernt, unternehmerisch zu denken. Bin bezüglich clomes.ch vernünftiger und realistischer geworden mit der Zeit. Am Anfang wollte ich alles auf einmal und war ungeduldig.
Dominic: Ich kann Julia hier absolut zusprechen. Wir haben definitiv sehr viel von einander gelernt. Die Differenzierung zwischen Privat und Geschäft ist mir anfangs nicht immer so gut gelungen, wie ich mir das gewünscht hätte. Ich hatte Probleme damit Entscheidungen, die das Geschäft betreffen, nicht emotional aufzufassen. Dieser Spagat zwischen Privat und Geschäft war mir anfangs kaum bewusst und daraus habe ich sehr viel gelernt. Wo anfangs noch lautstarke Diskussionen stattfanden, finden wir heute in Ruhe zu einer Lösung. Ein weiterer sehr wichtiger Punkt war die Aufgabenverteilung. Man kann nicht alles gemeinsam tun. Heute haben wir klar unsere Aufgaben definiert und können von den Stärken des Partners profitieren.
2. Was ist für Euch bei der Labelsuche wichtig?
Julia: Es gibt verschiedene Aspekte, welche wir beachten. Zum Beispiel sollte das Label wenn möglich in der Schweiz noch nicht vertreten sein, wenn wir es bei uns im Shop aufnehmen. Wir wollen Vorreiter sein und Produkte anbieten, die sehr einzigartig sind. Bisher ist uns das auch sehr gut gelungen. Label aus der Schweiz sind meistens schon im stationären Schweizer Markt vertreten. Mit solchen Labels versuchen wir individuelle Kollektionen zu schaffen, die wir anschliessend exklusiv bei clomes verkaufen können. Wir legen sehr viel Wert auf Exklusivität. Auch ein wichtiger Punkt ist es, dass die Artikel von Jungdesigner kommen. Die Produkte werden mit viel Liebe zum Detail in wirklich guter Qualität hergestellt und in kleiner Auflage angefertigt. Natürlich unter guten Arbeitsbedingungen. Mit wenigen Ausnahmen sind die Artikel bei uns im Shop alle handgemacht. So können wir Kreativität fördern und unterstützen. Ich bin mir sicher, wer ein handgemachtes Produkt in den Händen hält, spürt die Liebe, die in der Herstellung dieses Stückes steckt und wird je länger je mehr Mühe haben, Produkte aus der Fabrik zu kaufen und zu lieben.
3. 'You won't avoid the wave, but you can learn to surf': Was kommt Euch diesbezüglicherweise im Sinn?
Dominic: Ganz klar - Ich schaue die Welle nicht als Problem an, viel mehr als Schritt in ein nächstes Level. Denn bei jeder Welle, bei der ich vom Surfbrett falle, werde ich stärker. Und wenn ich gut genug bin, meistere ich sie. Wichtig dabei ist, dass du den Spass und die Geduld am Lernen nie verlieren darfst. So ist es auch als Jungunternehmer. Der Wellengang als Jungunternehmer ist sehr stark, täglich lernt man dazu und hat neue Probleme zu meistern. Aber genau das ist die Herausforderung und motiviert mich täglich weiterzumachen. Und wenn du dann noch positives Feedback von Kunden bekommt weisst du, dass du auf dem richtigen Weg bist.
4. Was ist eurer Lieblingsdestination für den Sommer, um Inspiration zu holen?
Julia und Dominic: Berlin! Nicht nur im Sommer, aber wenn wir Inspiration brauchen, ist Berlin perfekt. Wir lieben es in einem typischen Berliner-Apartment zu wohnen und die Stadt mit all ihren wunderbaren Orten zu geniessen.
















