Redraw of that time I drew Connie Sgarbossa, Daisy Chamberlin and Eva Spence, original under the cut
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Redraw of that time I drew Connie Sgarbossa, Daisy Chamberlin and Eva Spence, original under the cut
she gave you such good taste,
it won't rot like her
Currently Listening To: "Subject 412" by Space Weather, Daisy Chamberlin
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Currently Listening To: "Sick Set Bro" by Lilac Kings, Daisy Chamberlin, I Met a Yeti
[Kurzgeschichte] The Daisy Diary #1
Most people think that worst-case-moments don’t last forever. But in this case it’s definitely everlasting. – Daisy Chamberlin
Die Sahnekuppel auf Daisys Eiskaffe hatte sich bis auf ein paar weiße Flöckchen aufgelöst und schwappte vom einen Glasrand zum anderen. Wie gerne wäre sie jetzt an einem anderen Ort und in anderer Gesellschaft.
„Ich habe ja gar nicht dein letztes Zeugnis gesehen. Warst du denn nicht zufrieden?“, fragte Großtante Sue, die ihr gegenüber an dem runden Tisch saß.
„Doch, doch. Ich war sehr zufrieden“, log Daisy, während sie sich in der Glasfront des Kaffehauses betrachtete. Ihr honigblondes Haar war vom seichten Sommerwind zerzaust worden und ihr Gesichtsausdruck wirkte gelangweilt und teilnahmslos. Sie wollte ihre Großtante nicht enttäuschen, daher zwang sie sich ein Lächeln ab, das sie noch in der Spiegelung auf seine Wirkung kontrollierte.
Großtante Sue warf einen Blick auf die Uhr und redete weiter. Daisy wusste, dass mittlerweile drei Stunden vergangen waren, und es nun an der Zeit war, sich auf den Rückweg zu machen. Aber ihrer Großtante schien das egal zu sein.
„Oh, sieh nur! Ist das nicht Liza, deine Freundin aus der Grundschule?“, fragte sie und blickte neugierig in Richtung des Eckhauses hinter Daisy.
Erschrocken fuhr Daisy herum und starrte auf ihre ehemalige Freundin. Sie war es, keine Frage, obwohl Freundin zu viel gesagt wäre. Doch wollte Daisy ihr gerade jetzt – in Begleitung ihrer Großtante – auf keinen Fall begegnen.
„Ich gehe noch zur Toilette, bevor wir gehen. Bin gleich zurück …“, kündigte sie an und war schon halb durch die Tür, als sie ihren Namen hörte.
„Daisy“, rief die Stimme wieder. „Daisy Chamberlin.“
Daisy hatte keine andere Wahl, als Liza zurückzugrüßen. Der Fluchtweg war nun sowieso versperrt. Eine miit verschmutzten Geschirr beladene Kellnerin schritt die Treppe zum Kellergeschoss hinunter.
„Hi, Liza!“, rief Daisy, während sie sich langsam umdrehte. Da bemerkte sie, dass Liza nicht alleine war. Ein Junge und zwei Mädchen liefen ihr hinterher und waren sichtlich amüsiert. Worüber auch immer. Hatten sie mich etwa mit Großtante Sue am Tisch gesehen?
Liza kam auf Daisy zugelaufen. „Dich habe ich ja ewig nicht gesehen.“
„Wir haben zusammen Geschichte, jede Woche“, verbesserte Daisy sie.
Liza schien überrascht und stieß nur „Oh“ aus, während sie eine Strähne in den lockeren Dutt zurückstopfte. „Na, dann sehen wir uns ja am Montag … Sag mal, ist das deine Mutter?“ Sie zeigte auf Großtante Sue, die die zwei Mädchen aufmerksam beobachtete.
„Mutt …“ Nun stand Daisy der Mund weit offen. Ungewollt kniff sie die Augen zusammen, um zu begreifen, was Liza da gesagt hatte. Großtante Sue sah mindestens aus wie Neunzig und hatte zu Daisys Bedauern auch noch rotgefärbte Locken. Dazu kam, dass Daisys Mutter tot war und sie nie wieder mit ihr reden könnte. Dieser Gedanke trieb Daisy Tränen in die Augen, die sie aber mit einem Kopfschütteln verdrängte.
„Nein, das ist meine Großtante. Sie ist dieses Wochenende aus Chicago zu uns gekommen.“ Kurz nachdem Daisy den Satz beendet hatte, fragte sie sich, ob sie nicht vielleicht zu viel verraten hatte.
Liza stutzte einen Augenblick lang. „Chicago! Das ist aber schön“, sagte Daisy, drehte sich schwungvoll um und zeigte Daisy damit, dass das Gespräch beendet war.
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