Dolly Haas in Der Ball (1931)
French postcard by Europe, no. 1146. Dolly Haas in Der Ball/The Ball (Wilhelm Thiele, 1931).

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Dolly Haas in Der Ball (1931)
French postcard by Europe, no. 1146. Dolly Haas in Der Ball/The Ball (Wilhelm Thiele, 1931).
Kid x Law - German Fanfiction - Der Ball
Kid lächelte.
Der Ballsaal war hell erleuchtet. Die Musik eines lebendigen, fröhlichen Walzers ertönte. All die Damen und Herren in ihren feinen Kleidern tanzten umschlungen zur Melodie. Alle in ihrem eigenen Rhythmus und dennoch in einer schönen Harmonie.
Aus Kids Lächeln wurde ein Grinsen, als er Law noch ein wenig fester an sich drückte. Mit der Hand kurz über dessen Po strich, bevor diese wieder auf dessen Rücken lag. Geschickt führte er diesen über die Tanzfläche. Beflügelt von der Melodie, glücklich über die Atmosphäre.
Der Blick der blauen Augen streifte ihn und auch auf dessen Lippen lag ein feines Lächeln.
„Ich habe gar nicht gewusst, dass du so ein guter Tänzer bist.“
Dessen Stimme erklang und Kid freute sich kurz über das Kompliment, bevor er nicht anders konnte als ein wenig selbstgefällig anzuhängen:
„Ich habe viele Talente. Auch einige, von denen du noch gar nichts ahnst.“
Bei seiner Antwort schmunzelte Law und der Rothaarige musste zugeben, dass er diesen gerade sehr bewunderte. Dieser wunderschöne maßgeschneiderte Anzug, diese perfekten Bewegungen beim Tanzen. Zweifelsfrei hatte Law früher Unterrichtsstunden bekommen. Doch den eigenen Körper so geschickt zu bewegen, war auch keine Selbstverständlichkeit. Mh, ja, umso länger erschaute, desto mehr tat dieser es ihm an. Wobei Laws Blick deutlich machte, dass dieser seine Bewunderung an seiner Hose fühlen konnte. Wofür Kid sich aber nicht schämte. Im Gegenteil. Bei der nächsten Umdrehung küsste er diesen ganz unauffällig und flüchtig auf die Lippen. Eine zärtliche Berührung, ein hoher Genuss.
„Nun, dein Talent beim Küssen war mir ja schon lange bekannt.“
Ein leises Lachen begleitete dessen Worte, ehe das Orchester sein Musikstück beendete.
Sie gingen auseinander und sanft hielt Kid Laws Hand fest, als sie sich voreinander verbeugten. Zum Dank für den schönen Tanz. Er hielt diese auch weiter fest, als einige der Paare ihre Tanzpartner tauschten. Er wollte mit niemand anderen tanzen.
Das nächste Stück begann. Eine sanfte, langsame Melodie, die zum anschmiegsamen Tanz einlud. In diesem Moment konnte der Rothaarige es dennoch nicht lassen. Sanft verbeugte er sich vor Laws Hand, als wäre es die einer Dame, deutete einen Handkuss an und meinte dann genüsslich:
„Darf ich bitten?“
Woraufhin der Blick des Schwarzhaarigen so streng wurde, dass Kid nur kichern konnte.
„Wenn du so weitermachst, sage ich gleich nein. Vergiss nicht, dass du mit einem Herrn tanzt.“
Kid stellte sich wieder aufrecht hin und neigte entschuldigend den Kopf.
„Wie könnte ich, wenn es das Schönste ist, was ich mir gerade vorstellen kann?“
Verschmitzt blickte er Law an, der auf eine bezaubernde Art leicht die Augen verdrehte und ihn daraufhin wieder an sich zog.
„Das lasse ich gerade noch gelten.“
Dessen Stimme war bewusst streng und Kid küsste diesen noch einmal entschuldigend, bevor sie in die Tanzposition gingen. Dabei lächelte Law auch wieder. Sanft begannen sie ihren Tanz, bei dem Kid sanft die Augen schloss. Die Melodie war so romantisch. So voller Liebe und Hoffnung.
Die Augenblicke verstrichen und er fühlte, wie der Schwarzhaarige sich immer näher an ihn kuschelte. Dessen Körper schmiegte sich an seinen und sie hielten einander fest. Ihre Füße wussten genau wohin sie treten sollten, als ob es keinerlei Zweifel gäbe, dass sie nur miteinander funktionierten.
Kid lächelte erneut, als er sein Gesicht leicht in Laws Haare legte. Dieser duftete so gut und dessen Haar war so weich. Wenn er gewusst hätte, dass es auf einem Ball so schön war, wäre er schon früher zu einem gegangen. Selbst wenn er wohl nie die passende Kleidung besessen hätte, wenn Law sie ihm nicht gekauft hätte.
Erst als er fühlte, wie Laws Mund sich an seinen Hals legte öffnete Kid die Augen wieder. Seine Hand an dessen Rücken machte sich sanft streichend bemerkbar.
Laws Lippen liebkosteten seinen Hals. Sie küssten ihn und strichen sanft darüber. Bevor der Rothaarige fühlte, was er schon erwartet hatte. Er fühlte dessen langen Vampirzähne. Fühlte, wie sie über seine Haut kratzten. Sie verletzten ihn nicht, aber Kid wusste, wie gern Law es tun wollte. Wie sehr dieser sich danach sehnte, ihn zu beißen.
„Law, lass das.“
Seine Stimme klang amüsiert, dennoch bewegte Kid seinen Hals leicht von Laws Lippen weg. Woraufhin dieser den Kopf hob. Dabei ragten dessen lange Zähne über dessen Lippen hinweg, während Laws Blick sich voll des Unverständnisses in den seinen bohrte.
„Warum? Kid, werde endlich mein.“
Dessen Stimme erzitterte vor Verlangen und Begier.
Kid lächelte, als er ihren Tanz anhielt und stattdessen mit der Hand ganz vorsichtig über dessen Wange strich. Sanft und liebevoll strich er dessen Haar auf Seite, während er nicht leugnen konnte, sich geschmeichelt zu fühlen. Law hätte sie alle haben können und dieser wollte doch ihn.
„Das werde ich. Aber ich möchte noch ein wenig leben, Law. Noch ein wenig länger am Leben sein. Die Sonne in meinem Gesicht fühlen. Schwach und zugleich stark sein. Einen richtigen Herzschlag besitzen. Noch ein wenig zu fühlen, was das Leben in all seinen Tücken ausmacht. Verstehst du das?“
Lächelnd sprach Kid seine Worte, während Law seinen Kopf sanft gegen seine Finger drückte, selbst wenn dieser ihm unermüdlich in die Augen sah.
„Nein.“
Dessen Antwort war so klar und abweisend, dass der Rothaarige nicht anders konnte, als laut zu lachen. So laut, dass sich einige der anderen Gäste nach ihnen umsahen, aber das machte nichts.
„Dann warte für mich. Ich bin jetzt schon dein, auch wenn ich menschlich bin. Ich bin nur dein und bleibe auch immer dein.“
Voll der Zuneigung sprach Kid seine Worte, bevor er sich vorbeugte und dessen Lippen in Beschlag nahm. Mit einem Seufzen küsste er diesen tief und innig. Feine Erotik lag in der Luft. Kid wusste, dass Law es nicht verstand. Unter den Vampiren galt es als große Ehre, wenn man jemand auserkor einer der ihren zu werden. Immerhin winkten Unsterblichkeit und große Kräfte. Umso unverständlicher war, wie er es nur ablehnen konnte.
„Glaub mir, ich freue mich schon sehr auf den Tag, an dem ich dein Geschenk annehme. Doch ich brauche noch etwas Zeit, bis ich soweit bin.“
Kids Grinsen war kokett, während sein Blick voll der Liebe war.
Der Schwarzhaarige verzog kurz den Mund, bevor jener dessen Zähne wieder verschwinden ließ und dann kurzerhand selbst die Führung über den Tanz übernahm.
„Wie du meinst. Aber wehe, wenn du dich von einem anderen beißen lässt.“
In Laws Stimme schwang eine leise Drohung mit, selbst wenn Kid wusste, dass es nur Sorge war. Ja. Beinahe alle der Anwesenden waren Vampire und jene Menschen die unwissend eingeladen worden waren... nun. Gerade tanzen sie voll Wonne und Glück über jenen eleganten Ballsaal. Die meisten von ihnen würden sterben noch ehe die Nacht vorbei war, einigen wenigen vielleicht erlaubt, dass sie als Vampire wiedererwachten. Doch dies war eher die Ausnahme als die Regel.
Er selbst war schon seit einiger Zeit bei Law. Und umso länger er bei Law war ohne einer der ihren zu werden, desto interessanter wurde er für die anderen Vampire. Das alles wusste er. Das alles wusste auch Law. Umso glücklicher stimmte ihn, dass dieser dennoch seinen Wunsch respektierte.
„Ich liebe dich.“
Lachend hauchte Kid seine Worte gegen dessen Lippen, als er mit Law weitertanzte. So wie es gerade war, so war er glücklich. Eines Tages würde er diesem sein Blut zu trinken geben und danach ganz zu diesem gehören. Doch bis dahin war es gut wie es war.
Der Ball, Ulrich Seidl, 1982
Der Ball, Ulrich Seidl, 1982
Sau er. Sauerteig. der Knetteig. Kuechentraueme. Koch. Hans K(l)ock. Las Vergas das Spielerldorado.
Koch. Coecke. -tz. -st. Alles frisch! Frisch erbrochen.
Gute(r) Fart! 'Eine ... ...!!'