Es gibt da einen Raum und dieser Raum der ist weiß.
Ich sitze in diesen Raum. Sterile Wände sowie Böden, ein länglicher Tisch steht in der Mitte, davor ein Stuhl. Der Tisch ist aus glas doch von Zeit zu Zeit weiß ich nicht mal ob dieses überhaupt vorhanden ist. Wie man sich denken kann, wenn es nicht schon offensichtlich ist, bin ich in diesen Raum. Das ganze weiß blendet, macht mich regelrecht krank weil es einfach so unglaublich weit reichend aussieht und gleichzeitig ist es einengend. Meine Kleidung hat die gleiche Farbe, es ist ein komplett weißer Pyjama.
Oftmals gehe ich durch diesen, oftmals steh ich einfach und bewundere diese weiße Wand auf der keine Spur von Dreck ist. Meistens jedoch sitz ich auf den Stuhl und seh in eine Linse am anderen Ende des Tisches. Lächelnd sehe ich hin, wirke sogar ein wenig schüchtern - bis ich merke das diese Kamera an mein Gesicht heranzoomt. Ab da stirbt das Lächeln ab und ich senke meinen Blick gen Boden. Meine Miene wird hart, kalt . . . Verletzlich. Die Haltung wird schmaler, ich sinke in mir zusammen denn ich weiß das dieses Ding da vorne durch mich hindurch sieht, wie ich selbst durch den Tisch vor mir. Plötzlich flackert das Licht über mir. Ich seh aber nicht auf, denn ich weiß was passiert ist. Jedoch blicke ich weiterhin hinunter, ich will es nicht sehen. Schluckend fang ich an mit meine Händen zu spielen, kratze immer wieder über kleinere Wunden. Die Beleuchtung hier drinnen wird mit jeder Sekunde die verstreicht dunkler. Noch dazu fühlt es sich so an als hätte ich Watte im Ohr, somit bin ich nicht in der Lage was zu tun. Ich kann nur stumm da sitzen und es weiterhin ertragen, meine Beine sind nämlich schwer wie Blei, mein Körper alleine hat keine Kraft. Nur langsam kann ich meinen Müden Blick heben. Nur bin ich erschöpft und kann nichts sagen. Ich starre einfach die Wände an die sich immer mehr einprägen.
Es gibt da einen Raum und dieser Raum hat verschmierte Wände. Er ist dunkel, somit kann man, dank UV - Licht, Sätze, Wörter, Handabdrücke und Schleifspuren erkennen. Er ist nicht mehr weiß. Er ist geschmückt von meinen Ängsten und Befürchtungen.