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Frühnews - Montag, 23.3.2026
Erst am Freitag hatte US-Präsident Trump die Handelsgespräche mit Kanada platzen lassen - nun sollen sie doch weitergehen. Kanada zog eine v
Die kanadische Regierung will in Erwartung eines Handelsabkommens mit den USA eine geplante Steuer für Technologiekonzerne zurücknehmen. Sie sollte heute in Kraft treten. Premierminister Mark Carney und US-Präsident Donald Trump würden die Verhandlungen wieder aufnehmen, um sich bis zum 21. Juli auf ein Abkommen zu verständigen, teilte das kanadische Finanzministerium mit.
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US-Präsident Donald Trump hat den sofortigen Stopp von Handelsgesprächen mit Kanada bekanntgegeben. Grund sei eine geplante kanadische Steue
US-Präsident Donald Trump hat alle Handelsgespräche mit Kanada aufgekündigt – und droht dem Nachbarland mit neuen Zöllen. Wie hoch die Abgaben auf Importe aus Kanada in die USA künftig sein werden, soll dem Land innerhalb von sieben Tagen mitgeteilt werden, wie Trump auf seiner Plattform Truth Social schrieb. Die USA sind für Kanada mit Abstand der wichtigste Handelspartner.
Als Grund für den Abbruch der Handelsgespräche nannte Trump eine von Kanada geplante Einführung einer Digitalsteuer auf Geschäfte amerikanischer Unternehmen. Die Steuer für digitale Dienstleistungen wird Unternehmen wie Amazon, Google, Meta, Uber und Airbnb betreffen. Demnach müssen sie für Einnahmen, die sie durch kanadische Nutzerinnen und Nutzer erzielt haben, eine Abgabe von drei Prozent zahlen. Die Steuer soll rückwirkend gelten, wodurch US-Konzerne zu Ende Juni eine Rechnung von zwei Milliarden Dollar zu erwarten haben.
Dies sei "ein direkter und unverfrorener Angriff auf unser Land", so Trump weiter. Kanada kopiere wohl die Europäische Union, die das auch gemacht habe. Mit der EU gebe es dazu laufende Gespräche, schrieb er weiter.
Die kanadische Regierung hatte bereits vor einem Jahr, also noch während der Amtszeit von US-Präsident Joe Biden, eine neue Digitalsteuer (DST) eingeführt. Die DST verpflichtet den Angaben zufolge große in- und ausländische Unternehmen zur Zahlung einer dreiprozentigen Steuer auf bestimmte Umsätze, die sie durch Online-Nutzerinnen und -Nutzer in Kanada erzielen. Mit dem Vorgehen will Kanada eine Besteuerung digitaler Unternehmen dort sicherstellen, wo diese Profit machen – in diesem Fall im amerikanischen Nachbarland.
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