Die USA haben Luftangriffe gegen Iran geflogen. Dies sei angeordnet worden, nachdem ein Handelsschiff in der Straße von Hormus von einer ira
Nach einem Angriff auf ein Frachtschiff haben die USA nach Armeeangaben Ziele in Iran angegriffen. Es seien iranische Raketen- und Drohnenlager sowie Radaranlagen an der Küste aus der Luft ins Visier genommen worden, teilte das für die Golfregion zuständige US-Regionalkommando Centcom mit. Die "unbegründete Aggression" gegen das Handelsschiff sei "eindeutig" ein Verstoß gegen die Waffenruhe gewesen. Der US-Sender Fox News berichtet, dass sechs Kampfflugzeuge beteiligt gewesen seien.
Vizepräsident JD Vance schrieb auf der Plattform X, dass der Iran ein Abkommen über eine Waffenruhe unterzeichnet habe. Die USA hätten sich daran gehalten. Sollten iranische Vertreter Einwände gegen die Umsetzung der Vereinbarung haben, könnten sie sich telefonisch melden. "Gewalt wird jedoch mit Gewalt beantwortet", betonte er.
Aus der iranischen Stadt Sirik wurden iranischen Berichten zufolge in der Nacht zu Samstag Explosionsgeräusche gemeldet. Einem örtlichen Behördenvertreter zufolge sind keine Schäden entstanden. Die Lage vor Ort sei normal, meldet die iranische Nachrichtenagentur Mehr unter Berufung auf den Beamten. Iran griff nach eigenen Angaben nach dem US-Bombardement mehrere Stützpunkte der US-Armee in der Region an. Welche Standorte betroffen sind und ob es Schäden gab, ist unklar. Eine Reaktion von Centcom gibt es nicht. US-Präsident Donald Trump hatte Iran vorgeworfen, am Donnerstag mindestens vier Drohnen gegen Schiffe in der Straße von Hormus eingesetzt zu haben. Eine der Drohnen habe das Frachtschiff unter der Flagge Singapurs getroffen. Das Handelsschiff konnte demnach seine Fahrt trotz Schadens fortsetzen. Das US-Militär habe die anderen drei Drohnen abgeschossen. "Dies ist offensichtlich ein törichter Verstoß gegen unsere Waffenruhe-Vereinbarung", schrieb Trump auf Truth Social. Washington und Teheran hatten sich jüngst auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Kriegs und Wiedereröffnung der Straße von Hormus geeignet. Nach Angaben des US-Senders CNN unter Berufung auf einen US-Beamten bedeuteten die Angriffe zumindest vorerst keine Rückkehr zu größeren Kampfoperationen.




















