TKKG - Die Makler-Mafia 10: Böse kalte Augen
Ja, rein ins kalte Wasser. Nicht lange um den heißen Brei herumreden hier.
Armin Kahlbach war das, was man einen Yuppie nennt.
Wie sagt man das denn auf modern? Bonze? Babo? Läuft bei ihm? Oder einfach mit Berufsbezeichnung: Investmentbanker?
Armin parkt in der Tiefgarage, lässt dabei den Motor aufheulen (Umwelt ist ihm egal. Arsch). Er spielt in einem Golfclub und hat vor einem Jahr betrunken eine Balletttänzerin angefahren, die daraufhin ein Bein verlor. (!) Kahlbach kam dank eines fiesen Anwalts ungeschoren davon.
Also, im Prinzip haben wir es hier mit Donut Tramp zu tun.
Als er aus dem Auto aussteigt, geht das Licht in der Tiefgarage aus. Im Dunkeln tastet er sich zum Aufzug durch, der allerdings in ein völlig falsches, noch nicht wohnfertiges Stockwerk fährt.
Wenn ich nicht TKKG lesen würde, würde ich vermuten, dass man in der nächsten Sequenz einen Schrei hört und dann Blut auf die unverputzte Wand spritzt. First Five Minutes Of Supernatural.
So ähnlich kommt’s dann auch: Armin findet das Treppenhaus, wo aber auch gleich das Licht ausgeht, dann hört er ein kreischendes/quietschendes Geräusch, sieht einen Stock tiefer eine Gestalt, die mit einem Messer auf dem Treppengeländer herumkratzt, rennt hoch zu seinem Penthouse. Plötzlich steht direkt hinter ihm die Gestalt. Sie trägt eine weiße Porzellanmaske, aus der ihn „böse kalte Augen“ (roll credits) anfunkeln. Armin kommen diese Augen bekannt vor, aber er rennt in seine Wohnung und knallt die Tür hinter sich zu. Als er später nochmal hinausschaut, steckt ein Dolch in der Tür.










