Andererseits, wer könnte schon behaupten, er habe diese verlorenen Herzen bis in die Tiefe erforscht und habe dort das vor der Welt Verborgene gelesen?
Fjodor M. Dostojewski: “Aufzeichnungen aus einem toten Haus”, S.27
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Andererseits, wer könnte schon behaupten, er habe diese verlorenen Herzen bis in die Tiefe erforscht und habe dort das vor der Welt Verborgene gelesen?
Fjodor M. Dostojewski: “Aufzeichnungen aus einem toten Haus”, S.27
Wenn der Mensch lernt, die Aktivität seines Verstandes auf eine festgelegte Linie hin zu steuern, dann übernimmt das „Denken“ die bedeutende Aufgabe zu überlegen und ein Argument tiefgründig zu erforschen, indem es alle erdenklichen Möglichkeiten und Werte miteinbezieht und dann jene Merkmale und Möglichkeiten des eigenen Geistes herauskommen lässt, die sich so sehr abmühen, im Laufe des Lebens alles zu verdrängen und verborgen zu halten.
Wir erlauben uns keine Emotionen mehr. Es wird von positiver Einstellung geredet, von positiven Gedanken von positivem Leben, aber wo bleiben die Worte für die Schmerzen, Enttäuschungen, die negativen Emotionen, die genauso ein Teil von uns sind wie jede Emotion auch? Wieso erlauben wir uns nicht auch die andere Seite als etwas positives zu sehen? In den Dornen liegt die Essenz der Rose sagte Rumi eins, oder in den Ruinen liegt ein Schatz, wieso also dürfen wir uns nicht erlauben im Schmerz und in der Trauer das Gute zu sehen und unsere Emotionen auszudrücken? ICH möchte mein ICH ausdrücken können, ohne an die Gedanken oder Patentrezepte anderer festhalten zu wollen. Ich möchte nach meinen Instinkten die Welt erkunden, meine persönlichen Instinkte sollen mein persönliches Patentrezept werden, ich will, und ich möchte nach meinen Gefühlen das Universum ergreifen. Kein Gedanke, keine Vorschrift, keine Macht und keine Erfahrung anderer sollte meine Reise zu mir selbst beeinflussen. Ich will meine Dornen kennen, daraus mein Herz in einen wunderschönen Rosengarten erblühen lassen, ich will meine Ruinen in meiner Reise erschaffen, nur damit ich die Schätze die für mich bestimmt sind kennenlernen kann. Ich möchte mir erlauben am Nullpunkt zu sein, in einem Nichts zu verschwinden, um daraus Alles zu werden. Ich will meine Instinkte ganz laut hören, ganz laut verstehen um die Stimmen der Gesellschaft, Stimmen des Umfeldes, Stimmen, ja selbst der Liebsten, ganz sanft abzulegen, um mehr Ich zu sein, was seit langem schlummert und endlich erwacht. Einmal ALLES verlieren, um ALLES zu kreieren.
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Jeden Tag kannst Du Neues im Leben entdecken.
"Das Leben ist wie eine Reise, auf der irgendjemand die Landkarte verloren hat."
- Haus der Vampire
Collectomania – Universen des Sammelns: Zürich bis 08.01.2023
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Drogenkonsumstörungen treten oft zusammen mit anderen psychischen Erkrankungen auf. Lassen Sie uns das "Warum" erforschen!
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