🇩🇪 Germany to use online vote to select Junior Eurovision 2023 representative
🇩🇪 Despite the earlier confirmation that an internal selection will take place, it's been revealed that #Germany will not be using an online vote to select its #JuniorEurovision 2023 representative. #JESC2023
After revealing that an internal selection will take place, it has been revealed that an online vote would be used to select Germany’s third Junior Eurovision representative.
Voting to take place from September 8
Five young artists would be competing in the online selection, with the artists, as well as their entries being revealed on September 8. The voting would then commence on the same day…
🇩🇪 Germany to reveal further information about Junior Eurovision 2023 later this month
🇩🇪 #ICYMI: With #Germany participating at #JuniorEurovision 2023 in #Nice, @eurovisionde has revealed that information about the country's selection is expected to follow at the end of August. #JESC2023
Following confirmation that it will be returning to Junior Eurovision this year, we know that KiKA will be internally selecting its representative for Nice. Now, we received a further update in regards to Germany’s participation in Nice.
Internal selection for Germany’s participation in Nice
With Germany internally selecting their representative, it was revealed that further information about…
Wann ist ein Mann ein Mann? Colin Farell im GQ-Interview
Dolce & Gabbana sagen, ihr neuer Duft „Pour Homme Intenso“ sei etwas für moderne Männer. Das klingt so sehr nach Allgemeinplätzen der Marketing-Abteilung, dass man schon weiterzappen möchte. Aber Colin Farrell, der nicht zufällig das neue Gesicht zum Duft ist, erzählt im GQ-Interview, was hinter diesem Begriff vom „modernen“ Mann alles steckt. Und er hat recht: Wir fordern mehr moderne Männer in dieser Zeit!
Der Alptraum aller Studienräte und Schwiegermütter: Colin Farrell mit Muskeln zum Shirt aber ohne Socken zur Hose. Vor solchen Bad Guys haben früher Mamas ihre Töchter gewarnt. Heute sind Stuhlkippler die begehrteren Jungs
Ich werde ja nicht müde, zu betonen, dass Männlichkeit nicht mehr an Trends festgemacht werden kann. Weder eine besonders angesagte
Bartform, noch ein bestimmter Kleidungsstil machen den Gentleman aus. Jeder Kerl kann sich ein Image zimmern, in dem er sich wohl fühlt, ohne sichmassenkompatiblen Strömungen zu unterwerfen. Der moderne Mann muss nicht alles können, aber er alles dürfen. Solange er dabei Haltung beweist.
Gute Beispiele gibt es aktuell genug: Andreas Kümmert, der die Nation spaltet. Gewinnt den ESC-Vorentscheid, lehnt ihn aber im selben tiefen Atemzug ab – und zwar nicht heimlich per Mail oder offline per Brief am nächsten Tag, sondern sofort live vor den Kameras. Dem Shitstorm halbwegs fest ins Auge blickend. Mir imponiert das.
Oder Yanis Varoufakis. Der griechische Wirtschaftswissenschaftler spaltet die EU, indem er der gesamten europäischen Politik unter anderem eine Mode-Frage stellt: Gilt der sehr, sehr alte Spruch „Kleider machen Leute“ immer noch? Reicht es, wenn sich ein Hohlkopf eine Krawatte umbindet, schon verkörpert er bewundernswerte Ideale? Oder ist die Verpackung egal, und es kommt mehr auf den Inhalt an?
Wir lernen: mann darf auch mal scheitern zu seinen Schwächen stehen. Er darf den Krawatten-Zwang des Altherren-Clubs abstreifen und sich freischwimmen. Folgerichtig entschied sich das Designerlabel Dolce&Gabbana bei der Suche nach einem Testimonial für den neuen Duft „Pour Homme Intenso“ für einen lässigen Typus. Kein Captain-America-Schönling dem alles gelingt, kein politisch korrekter weil weichgespülter Frauenschwarm, sondern ein Kerl mit Ecken und Kanten. Der sich in einem der coolsten Filme aller Zeiten 90 Minuten lang durch den Plot ballert – „Brügge sehen und sterben“ – und der jetzt auch noch zu den „True Detectives“ stößt. Einer ganzen Serie über Antihelden, die Kette rauchen, Dosenbier trinken, schon mal offen depressiv sind und garantiert keine Krawatten tragen möchten. Oder, wie Domenico Dolce und Stefano Gabbana den Mann von heute zusammenfassen würden: „Er ist stark, doch gleichzeitig in der Lage, seine Schwächen zu zeigen. Attraktiv und modern – genau wie Intenso, der Duft, den wir ihm widmen.“
Stilleben mit Fels – zum Kampagnenmotiv hat es dann ein Foto mit weißem Unterhemd gebracht. Die kantigen Steinbrocken im Hintergrund sollen dem Betrachter sagen, dass er es hier mit purem Machisme zu tun hat
Colin Farrell über den neuen Duft:
GQ: Was assoziierst Du mit dem Wort „Intenso“?
CF: Die bloße Übersetzung wäre ja „intensiv“. Und genau das betrifft in meinen Augen das Leben an sich: Leben ist nicht nur eine Aneinanderreihung von Erlebnissen. Viel wichtiger als all die Erfahrungen, die wir machen, ist wie wir sie dann umsetzen, was wir daraus machen. Was wir erleben, bestimmt, wie wir fühlen und handeln. „Intenso“ bedeutet für mich Leben.“
GQ: Parfumeure sagen oft, Düfte seien wie Musik. Liefert „Intenso“ einen Soundtrak zum Leben des modernen Mannes?
CF: Denke ich an die Topnote, die man ja zuerst wahrnimmt, wenn man einen Duft reicht, habe ich spontan „My Funny Valentine“ von Chet Baker im Ohr. Der Mix aus Basilikum und Geranie hat etwas herrlich tiefsinniges, melancholisches... wie Mr. Baker wenn er leise und doch mit so viel Nachdruck seine Trompete spielt. In der Herznote des Parfums entfalten sich dann Lavendel, Heu und Zypresse – das ist für mich der funky Teil, wie „Teardrops“ von Massive Attack. Pulsierender Elektropop: verdammt intensiv!
GQ: Beeinflusst ein Duft die Stimmung, sagen wir mal vor einem Date etwa..?
CF: Klar, wieso nicht? Das Riechen per se ist einer der mächtigsten Sinne – ganz egal, ob man die natürlichen Pheromone eines Menschen wahrnimmt, die immerhin für 30 Prozent der Menschen hier auf dem Planeten verantwortlich sind, oder ob ein Duft von einem Parfumeur entworfen, industriell produziert, abgefüllt und schließlich verkauft wird. Duft ist sehr sehr wichtig. Daher kann er zum Beispiel ein Türöffner zur richtigen Stimmung sein, wenn man abends ausgeht.
GQ: Wäre das Parfum „Intenso“ ein Kinoklassiker, dann...
CF: Haha! Dann wäre es wohl ein Mix aus dem sehr lustigen „Manche mögen es heiß“ – und der Eleganz, die in „Vom Winde verweht“ vorgelebt wird. Beide Welten sind altmodisch aber zeitlos. Ich mag das!
GQ: Und wäre der Duft ein Tier... welches?
CF: Es müsste schon etwas sehr elegantes sein, wie die Thompson Gazelle. Das Tier beobachtet seine Umwelt aufmerksam, kann eine ungeheure Geschwindigkeit erreichen und über großen Intellekt verfügt... und irgendwie den Spagat hinkriegt zwischen markanter Männlichkeit und femininem EQ.
GQ: Wie wichtig ist Dir Parfum persönlich?
CF: Oh, sehr! Für viele Menschen ist „Ihr“ Duft Teil ihrer Persönlichkeit, ein wichtiger Teil ihrer selbst, und stehen für dafür, wie sie sich der Welt präsentieren möchten. Nicht umsonst nennt man Duft die stille Introduktion. Parfum kann eine Art olfaktorische Visitenkarte sein. Aber Düfte sind auch Erinnerungen. Mit jedem Duft kann man Liebgewonnenes archivieren – Erlebnisse, Personen... Ich habe zum Beispiel zuhause eine Flasche des Duftes, den Elizabeth Taylor immer trug. Rieche ich heute an diesem Parfum, ist es wie ein Flashback – sofort denke ich wieder an sie als Freundin, erinnere mich an Momente, die ich mit ihr verbringen durfte.
Es ist ja schon fast niedlich, wie subtil der Zeitgeist in dieses Foto hineingehämmert wird: Statt Krawatte oder Luxus-Accessoires trägt der bad Guy von Welt jetzt ein löchriges Longsleeve. Aber ich gebe zu: Mir gefällt's.
GQ: Stefano Gabbana und Domenico Dolce wollen mit ihrem Parfum ja den „modernen Mann“ ansprechen. Was deutest Du in diese Beschreibung?
CF: Ich glaube, dass Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Integrität und all diese Begriffe exakt den Mann beschreiben, der gemeint ist. Diese Werte sollten über allem im Leben stehen. Über Erfolgen aber auch über den Niederlagen. Werte, Haltung, sind viel wichtiger als Wohlstand oder Materielles. Den wahren Erfolg eines Mannes sollte man in seinen Worten messen, darin wie verlässlich und aufrichtig er in jeder Situation ist.
GQ: Und wie startet dieser „moderne Mann“ morgens in den Tag?
CF: Wenn ich aufstehe, bin ich eigentlich schon bereit für den Tag – denn das wichtigste ist viel zu schlafen. An „normalen“ Tagen, also wenn ich nicht gerade an einem Film arbeite, lasse ich mein Haar einfach wachsen. Dadurch bleiben mir mehr Möglichkeiten für die nächste Rolle – eben im film dann langes oder kurzes Haar zu tragen. Den Rest halte ich genauso unkompliziert: Zähneputzen und einmal mit den Fingern durch’s Haar, fertig. Klingt wenig beeindruckend, aber ich finde es lässig so. In puncto Workout mag ich es dann schon etwas aufwändiger. Ich mache Yoga, weil es mir Spaß macht, und wandere gerne die Hügel von Los Angeles hinauf . Dort ist es wunderschön! In nur 20 Minuten ist man mit dem Auto draußen in der Natur, umgeben von Kojoten, Falken und Waschbären. die Natur dort oben fasziniert mich immer wieder.
GQ: Zum Schluss noch ein Spiel, eine spontane Assoziation! Woran denkst Du als erstes, wenn du „Intenso“ riechst?
CF: Ah, moment... Ich sehe die Marktplätze in Marrakesch vor mir... wo visuelle und olfaktorische Eindrücke verschmelzen und zu einem einzigen komplexen Sinnesrausch werden. Überhaupt assoziiere ich den Duft mit dem Reisen an sich, mit dem Weg der vor uns liegt, mit der Vielzahl aller Möglichkeiten. Denn wie gesagt – das ist für mich „intensives Leben“, Intenso!
Duftbeschreibung: Intenso ist ein holzig-aromatischer Duft, der erstmal mit frischen aquatischen Noten und grünen Akzenten von Basilikum und Lavendel öffnet. Tiefer im Duft mischen sich dunkle Tabak-Akkorde dazu, Heu, Sandelholz und Zypresse. Einen besonderen Clou liefert der „Moepel-Akkord“, der zum allerersten Mal in einem Parfum eingesetzt wird: Der Moepel-Baum, oder auch Milkwood-Baum, wächst in Südafrika. Er trägt seinen Namen aufgrund des Milchsafts, den der Baum produziert. Als Duft-Akkord bringt er eine fast animalische Note in das Parfum, mit blumigen, balsamischen und satten Honig-Akzenten.
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