Mobo Doco: Die Wut der verzweifelten Hoffnung
Mobo Doco: Seine #Wut steigert sich ins #Unermessliche. Gespeist aus der #Aussichtslosigkeit der Lage und Endgültigkeit der Geschehnisse, erreicht sie eine Intensität, die er nie zuvor erlebte. Nur ein einziger, kurzer Schrei des ohnmächtigen Entsetzens entringt sich ihm. Das letzte Glas im Küchenschrank, verschont von der Explosion, wird von den durchdringenden Schallwellen dieser Gefühlsäußerung zerrissen. Niemand hört das zarte Klirren der Scherben, die sich auf dem Fußboden unter die anderen Bruchstücke diverser Gefäße und Einrichtungsgegenstände mischen. Dem #Dacapo selbst hallt noch immer der #Explosionsknall in den Ohren und die Beobachter vor dem Haus sind für die Aufnahme dieser leisen Töne zu weit entfernt. Der plötzliche, intensive Schrei lässt sie erschreckt zucken. Eingeschüchtert ziehen sie die Köpfe auf ihre Schultern und treten mehrere Schritte zurück. In der Synchronität ihrer Bewegung erinnern sie an ein Ballett. Der Hauch eines mächtigen, fremden Willens streift sie und zwingt ihnen eine unwillkürliche und augenblickliche Reaktion auf. Sie beobachten besorgt das zerborstene Fenster in der siebenten Etage. Wird sich ein weiterer Bewohner aus diesem stürzen? Der Dacapo denkt gar nicht daran. Scherben, Unordnung und zerstörte Fenster stören ihn in diesen Augenblicken nicht. Er ist voll und ganz in seine innere Welt versunken. Neben dem dumpfen Summen in seinen Ohren, beginnt sich ein anderes #Gefühl in ihm auszubreiten: #Hoffnung. Er fühlt die entfernte Anwesenheit seines tierischen Begleiters. Offensichtlich ist noch nicht alles verloren, #Miezi lebt! Mit der Hoffnung kommt die #Macht auf ihn zurück, durchströmt ihn. Gleich überheißer Lava siedet sie in seinen Venen und treibt ihn zur Aktion. Mit einem kräftigen Ruck öffnet er die Küchentür und schiebt mit deren Blatt die knirschenden Trümmer beiseite. Scherben und Bruchstücke schaben über den Boden und werden zur Wand gedrängt. Ein kurzer Sprung bringt ihn zu seinem Mantel, in den engen Flur. Nach seiner Ankunft hatte er ihn achtlos auf den Stuhl neben der Garderobe gelegt. Die schwere Waffe war aus dem Rückenholster gerutscht und liegt nun vor seinen Füßen. Der Dacapo reißt den langen, schwarzen Ledermantel in die Höhe und dreht sich gekonnt in diesen hinein. Gespenstisch glimmen die Schulterstücke und beleuchten seinen Kopf in einem fahlen Blau von unten. Routiniert prüft er die Magnum Desert Eagle, sichert die schwere Pistole mit dem zehn Zoll langen Lauf und wuchtet sie über seine linke Schulter. Dort schiebt er die Waffe in die Tasche auf der Rückseite seines Mantels. Während er aus der Wohnung stürmt, streift er sich einen braunen #Nylonstrumpf über den Kopf. Dieser gleicht nun einer großen Kugel mit blau beleuchteter Unterseite. Die Rundungen des schweren Horngestells seiner Brille zeichnen sich unter dem Strumpf ab. Sie geben der Kugel eine Unregelmäßigkeit und deuten darauf hin, dass es sich um ein Lebewesen mit Augen handelt. Ob Mensch oder riesiger Frosch ist beim ersten Anblick nicht eindeutig zu klären. ... hier geht es weiter: http://texorello.org/W27C1P6 http://texorello.org/W27C1P6














