POLYROTATION // ASTRONOMYY
Mit astronomyy stellen wir euch im November einen Multi-Instrumentalisten vor, zu dem bei Amazon sicher unter "Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen" The xx, James Blake und/oder The Weeknd gelistet sein würde.
Ähnlich wie unser Oktober-Artist FTSE vereint astronomyy genau das in seiner Musik, was wir in der letzten Zeit genreübergreifend abgefeiert haben. Und das mit einer non-chalant-poppigen Art, die uns wunder lässt, dass noch nicht jeder Radiosender seine Tracks rauf und runter spielt. Aber umso besser: So haben wir den jungen Briten noch ein Weilchen für uns.
Mit seinem Cover von Kendrick Lamars "Bitch, Don't Kill My Vibe" tauchte astronomyy das erste Mal mehr oder weniger aus dem Nichts auf und macht aus dem HipHop-Track einen experimentellen Edit, der seine großartige Stimme in Szene setzt, aber auch mit überraschenden Elektro-Beats um die Ecke wartet.
astronomyy: Bitch, Don't Kill My Vibe
Im Sommer 2013 beschert astronomyy uns seinen ersten originellen Kram und wird somit vor allem zuerst von der britischen Blogosphäre ganz schön gefeiert. Der "Songsmith" bricht R&B auf seine berührende Essenz runter, nutzt zwar poppige Songmuster, doch schafft einen solch urbanen LoFi-Kontext, dass man schon beim ersten Hören denkt: Das ist das next big thing (oder auch: "Ich bin verliebt!").
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