WEâRE TAKING A BREAK
Liebe Freunde von Polypol! Einige werden sich bereits gefragt haben, warum es in den letzten Wochen so still um uns...
Posted by Polypol on Saturday, August 13, 2016
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WEâRE TAKING A BREAK
Liebe Freunde von Polypol! Einige werden sich bereits gefragt haben, warum es in den letzten Wochen so still um uns...
Posted by Polypol on Saturday, August 13, 2016
Stwo: Out At Night (Feat. A.CHAL)
Wenn man bei einem Track, der eh schon den ganzen Tag auf Repeat lĂ€uft, pĂŒnktlich zum Chorus immer wieder versucht, die Volume noch höher zu drehen, besteht kein Zweifel mehr daran, dass man sich musikalisch schockverliebt hat. Sowas Ă€hnliches wird euch garantiert bevorstehen, wenn ihr jetzt gleich âOut At Nightâ von Stwo hört, den Lead Track aus dem noch diesen Monat erscheinenden Debut Album des französischen Producers. Bei dem Namen Stwo dĂŒrfte es bei einigen von euch sicher ohnehin schon klingeln - entweder wegen des ziemlich gefeierten Songs âHauntedâ oder dem mega guten ZAYN Remix, den wir euch im Februar ans Herz legten. Und jetzt macht er uns mit âOut At Nightâ Bock auf mehr. Zum GlĂŒck mĂŒssen wir nicht mehr allzu lange auf sein Album D.T.S.N.T. warten.
>> Sicher auch was fĂŒr euch: LOYAL mit âHouse For Youâ
#POLYROTATION: Marian Hill
Ja, okay...elektronische Frau-Mann-Duos, die bis zum Get-no gehyped werden, gibtâs grad en masse. Man könnte meinen, so langsam wĂŒrde es langweilig, aber Marian Hill beweisen einmal mehr, dass man manchmal nicht genug bekommen kann. Im Mai berichteten wir schon begeistert von âI Know Whyâ, seit wenigen Wochen gibt es nun aber das Debut Album ACT ONE zu hören. Grund genug, die beiden Talente aus Philadelphia nochmal gebĂŒhrend zu feiern.
Jeremy Lloyd und Samantha Gogol machten 2013 mit ihrer Play EP das erste Mal auf sich aufmerksam, mit ihrem Track âOne Timeâ landeten sie zeitweise sogar in den Top 40 der US Charts. Mit den 12 Tracks auf ACT ONE zeigen die Beiden, dass elektronischer R&B geil opulent, aber subtil zugleich klingen kann. Marian Hill wissen, wo sie welche Karte spielen mĂŒssen, um auf der Fine Line zwischen den zwei Genres zu balancieren. Und somit ist ihr Album einer der bisher spannendsten Releases des Jahres, fĂŒr das der Opener und die gleichzeitige Single âDownâ genau den richtigen Ton angibt.Â
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>> Marian Hill auf Spotify
LOYAL: House For You
Keine Ahnung, was grad los ist, aber melancholischer Elektro-R&B hat es uns irgendwie angetan. Was die Londoner Sechser-Kombo LOYAL anbelangt, fand sich vor einigen Wochen ihr allererster Track âBlue & The Greenâ in meiner Discover Weekly Playlist und prompt musste mehr her. Allerdings gibt es leider noch nicht viel mehr als den zweiten Song, der im Februar erschien und euch hier serviert wird: âHouse For Youâ. Wer sich - genauso wie wir - wĂŒnscht, zu schönen Piano-Balladen auch abtanzen zu können, ist hier definitiv an der richtigen Adresse.
>> SchlĂ€gt in die gleiche Kerbe: Count Counsellor mit âCloud Callsâ
Count Counsellor: Cloud Calls
DarĂŒber, dass man manche Songs erst relativ spĂ€t nach ihrer Veröffentlichung fĂŒr sich entdeckt und sich Sorgen macht, seine Musik-Nerd Credibility zu verlieren, weil man einen 1 Jahr alten Track abfeiert, kann man sich Ă€rgern. Aber nicht nur mit diesem Post zu Count Counsellors âCloud Callsâ wollen wir Schluss mit der schnöden Attitude machen, denn wie mit so vielen Dingen im Leben, ist es doch so: Good things come when you least expect them. Mit dieser Unverhofftheit entdeckten wir Count Counsellors zuerst veröffentlichten Track ihrer Debut EP Count Counsellor & The Childhood Heroes. Die kindliche Hymne aus 2015 lĂ€uft derzeit mehr oder weniger auf Repeat und kombiniert alles, was gut ist, wie der britische Produzent selbst gegenĂŒber Stereogum anmerkte: âWe are trying to sound like a young Stevie Wonder, an old Cab Calloway, Mick Hucknall and Mike Skinner touring as a Talking Heads UK garage covers band, sharing a car on the way to a rave in the North East, after attending a Craig David songwriting masterclass in an illustrated film drawn by Maurice Sendak.â
>> Folgt unserer Spotify Playlist und entdeckt mehr Songs mit uns
#POLYROTATION: Whitney
âIf albums are judged by the size of the smile they leave on your face, Whitneyâs debut is a hitâ titelt The Line Of Best Fit dieser Tage zu Whitneys Album Light Upon The Lake. Und tatsĂ€chlich ist das Debut-Album des eigentlich-Duos bestehend aus Ex-Smith Westerns und Ex-Unknown Mortal Orchestra ein musikalisches Andenken an simplere Zeiten (eigentlich, weil sie hier und da auch gerne zum Quartett oder gar Septett werden). Und damit ist nicht nur die Single âGolden Daysâ gemeint, die alleine schon wegen ihres Titels ein hohes Reminiszier-Potential mitbringt. Nein, vor allem die Produktion hat einen lebhaften DIY-Charakter, der ihr Album streckenweise wie ein charmantes Demo klingen lĂ€sst.
Die Kombi aus beschwingtem Country und sonnigem aber klassischem Alternative Indie Rock könnte augenblicklich zu unserem Sommer-Soundtrack werden. Und auch wenn die Thematik der Songs keineswegs unbeschwert ist, wir uns lyrisch in âbummed-out territoryâ befinden, kommen Whitneys Songs heiter as hell daher. Auch wenn wir uns damit sicherlich etwas aus dem Fenster lehnen: The Light Upon The Lake ist hiermit zu einem der bisher besten Alben des Jahres ernannt.Â
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Flume: Tiny Cities (Feat. Beck)
Das am Freitag erschienene Flume Album mit dem Titel Skin ist voll von spannenden Kollaborationen - neben eher naheliegenden Paarungen wie mit Vic Mensa, AlunaGeorge oder Little Dragon, kam der australische Produzent fĂŒr den Closing Track mit Singer/Songwriter Beck zusammen. Und so wurde âTiny Citiesâ zu einem der einzigartigsten und herausstechendsten Tracks seines neuen Albums, das so sehnsĂŒchtig erwartet wurde. Ziemlich versonnen kommt die erste HĂ€lfte des Songs daher, doch spĂ€testens nach dem Drop hat man Flume wieder erkannt und darf dabei zuhören, wie sich die zwei Soundwelten zum etwas ernĂŒchternden Mantra âit was never perfect, it was never meant to lastâ perfekt miteinander vereinen.Â
>> Das neue Flume Album auf Spotify anhören
Marian Hill: I Know Why
Marian Hill reihen sich in die Erfolgsgeschichten, die nur das Internet schreiben kann, ein: Was als musikalisches Experiment im elterlichen Keller begann, sahnte schon bald Millionen von Streams auf diversen Plattformen ab - Jetzt stehen Marian Hill kurz vor dem Release ihres ersten Albums ACT ONE, das am 24. Juni erscheinen wird. âI Know Whyâ ist einer der Tracks, in dessen Genuss wir schon vorab kommen dĂŒrfen - ein Song, der innerhalb von wenigen Sekunden von einer herzzerreiĂenden Piano-Ballade zu einem dubbig-vertrackten Hype-Momentum klimaxt.Â
>> Musik wie aus einem Fiebertraum: Hört hier âVapour Trailâ von LONE
Lone: Vapour Trail
Wenn wir krank sind, liegen wir fĂŒr gewöhnlich in einem Berg von MĂŒll, Medikamenten, Essensresten und vor allem Selbstmitleid. Wenn Leute wie Lone krank sind, entsteht wĂ€hrend ihrer FiebertrĂ€ume Musik. Kein ScheiĂ: Einige Beats, die wir jetzt auf âVapour Trailâ hören, entstammen tatsĂ€chlich Halluzinationen, die der britische Produzent hatte, als er eines Nachts in New York aufgrund seines Fiebers kein Auge zu tat. Es ist die erste Single aus seinem bald erscheinenden Album Levitate, auf dem uns wohl noch mehr âmad rave tunesâ erwarten werden. Bis dahin können wir uns mit âVapour Trailâ schon einmal ein wenig an den Sound gewöhnen, denn tatsĂ€chlich beunruhigt der Track auf gewisse Art und Weise, wenn man so will. Streckenweise erinnert uns âVapour Trailâ aber auch sehr an das Ă€uĂerst ausgelassene und tanzbare âKongâ von Julio Bashmore. Euch auch?
>> Checkt mal Nugat aus
#POLYROTATION: Nugat
Genug Darkness fĂŒr dieses Jahr. Wir starten mit dem Jungtalent Nugat in den Mai - Musik entstanden aus NeuanfĂ€ngen fĂŒr NeuanfĂ€nge.
Mit gröĂtenteils instrumentaler Musik Geschichten zu erzĂ€hlen ist kein Leichtes - da wird man schonmal bei einem Live-Set von einer Dame aus der Crowd gefragt, ob man denn nicht mal HipHop spielen könnte. Episoden, die Nugat spĂ€testens mit seiner diesen Monat erscheinenden und mittlerweile zweiten EP 18 hinter sich lassen will. Gemeinsam mit seinem filmaffinen Freund und Kreativpartner Jannis Rolfs entstanden fĂŒnf musikalische Kurzgeschichten und begleitende Travel-Filmchen, die die ZĂ€sur nach einer gescheiterten jungen Liebe und gleichzeitig einen unvergesslichen Sommer dokumentieren.
 >> Hier könnt ihr euch alle Videos zu den Tracks ansehen
âWir sind durch Europa gereist, haben spontan entschieden an welchen Orten wir drehen. Wir haben nachts mitten in Prag mit einer Wasserflasche geduscht. Es war eine verrĂŒckte, unvergessliche Zeitâ, erinnert sich Jannis. Entstanden sind kraftvolle Bilder und eine Konzept-EP, deren musikalischer Spagat zwischen Pop, Hip Hop und Elektro streckenweise in die gleiche Kerbe wie Snakehips oder Flume schlĂ€gt. Alles neu macht der Mai? Dann ist Nugat der richtige Soundtrack.
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Black Chai Stevia: Hoodie
Wer als gröĂte musikalische EinflĂŒsse Pet Shop Boys und Limp Bizkit droppt und am liebsten mal mit Kimdotcom zusammen arbeiten wĂŒrde, weiĂ wie der Hase lĂ€uft. Die neue Berlin/Hamburg Formation Black Chai Stevia ist sowas wie die Millennialsche Fortsetzung von Zugezogen Maskulin und die nĂ€chste Chance fĂŒr uns auch mit Skinny Jeans deutschen Rap oder so sowas hören zu dĂŒrfen. Ob man das am Ende Cloud Rap nennen will, bleibt einem am Ende selbst ĂŒberlassen. Wie schmal der Balancierbalken zwischen GroĂstadt-Hipster und von Kleinstadttristesse getriebenem Gangster-Rap auf Black Chai Stevias Spielplatz ist, machen neben der Betonromantik im Video zu âHoodieâ und dem Fakt, dass sowohl die Band als auch der Cast die deutsche Adaption von âSkinsâ drehen könnten, letztendlich Lines wie âGangster essen Low Carbâ und Referenzen zu âSonnenbank Flavorâ klar. Play drĂŒcken und 3 Minuten 20 lang cornern.Â
>> Wer folgt noch nicht unserer Spotify Playlist?
Flora Cash: Pharaoh
Wer beim Anblick des neuen Videos von Flora Cash gleich irgendwie an âPulp Fictionâ oder âKill Billâ denkt, liegt nich ganz falsch: Der schwedische Regisseur Christofer Nilsson hatte die gleiche Assoziation, als er zum ersten Mal den Track âPharaohâ hörte und entschied sich prompt fĂŒr den fast exakt gleichen Ort des Geschehens (Kalifornien, wo sonst?). Dabei rausgekommen ist ein dĂŒsterer, aber diffuser und zugleich höchst verfĂŒhrerisches Roadmovie, das die Stimmung des Songs kaum besser einfangen könnte.Â
>> Hört den allerersten Track des Duos BIRTHDAY
BIRTHDAY: Do It All The Time
Das neu formierte britische Duo BIRTHDAY ist sowas wie eine kĂŒnstlerische Long Distance Bromance des 21. Jahrhunderts: Luka schickt die Beats aus seinem Jugendzimmer an seinen Kollegen Kamran und der textet und singt darauf. Dabei raus gekommen ist der allererste Track âDo It All The Timeâ, der beweist wie sehr die Chemie stimmen kann, ohne dass man im gleichen Raum ist.Â
>> Seht das neue Video zu Arthur Beatrices âEvery Cellâ
Arthur Beatrice: Every Cell
Nach âReal Lifeâ und âWho Returnedâ begeistern uns Arthur Beatrice jetzt mit ihrer neuen Single âEvery Cellâ. Genau wie die beiden VorgĂ€nger aus dem neuen Repertoire des Quartetts ist auch âEvery Cellâ lauter, voluminöser und dynamischer als das, was wir 2014 auf dem Debut-Album Working Out zu hören bekamen. Der Song baut sich schleichend zu einer unter die Haut gehenden Hymne auf - erst die Drums, dann der Chor, schlieĂlich die BlĂ€ser des London Contemporary Orchestras. Zum GlĂŒck haben sie die Produktion des Songs auch noch auf Video festgehalten, sodass wir Zeuge der Entstehung von âEvery Cellâ werden können.Â
>> âEvery Cellâ und alle anderen Neuentdeckungen in unserer Spotify Playlist anhören
Snakehips: Money On Me (Feat. Anderson .Paak)
Den Namen Anderson Paak liest man in den letzten Wochen wirklich ĂŒberall...so oft und viel, dass es ehrlich gesagt fast schon nervt. Aber dass der abgefeierte Rapper aus Los Angeles mit einem unserer Lieblings-Elektro-Duos Snakehips kooperieren wĂŒrde, hĂ€tten wir allerdings wirklich nicht erwartet. Offensichtlich entstand irgendwann letztes Jahr in Kalifornien der Track âMoney On Meâ, der so Einiges kann.
>> Folgt unserer Spotify Playlist und nehmt unsere Musikempfehlungen ĂŒberall hin mitÂ
#POLYROTATION: Adiam
Trotz FrĂŒhlingsanfang wirdâs bei uns im April musikalisch eher dĂŒster: Wir stellen euch die schwedische KĂŒnstlerin Adiam in unserer #Polyrotation vor.Â
Denjenigen von euch, die Polypol aufmerksam und brav verfolgen, dĂŒrfte der Name Adiam vielleicht bekannt vorkommen: Im Oktober letzten Jahres stellten wir euch ihr Mood Video zu âDesert Islandâ vor und in unserer aktuellen Spotify Playlist ist sie mit dem Remix zu ihrem Song âQuiet Desperationâ auch vertreten. AnlĂ€sslich des Release ihrer neuen EP schauen und hören wir uns die spannende schwedische KĂŒnstlerin aber noch einmal genauer an.Â
Ihre Songs und die zugehörige Bildsprache ist dĂŒster und intensiv, Adiam selbst kleidet sich nur in Schwarz. Sie selbst glaubt, ihre Faszination fĂŒr die Dunkelheit rĂŒhre daher, dass sie im schwedischen Uppsala aufwuchs - die langen skandinavischen Winter haben scheinbar ihre Spuren hinterlassen (lest hier ihr Interview mit The Source). Mittlerweile lebt sie in Berlin, ihre eritreischen Wurzeln und ihre schwedische Heimat werden aber immer ein Teil von ihr bleiben.Â
Adiam beschreibt ihre Musik als eine Mischung aus Post-Punk und HipHop AttitĂŒde, Pop-inspirierter Lyrik und gefĂŒhlvollen R&B Vocals, das Ganze serviert auf EDM-Beats. Dem haben wir nichts hinzu zu fĂŒgen, auĂer: Hört selbst!
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>> Adiam auf SpotifyÂ
>> Alle featured Artists auf einen Play - folgt unserer #Polyrotation Playlist
Whitney: Golden Days
Es ist einer der schlimmsten Winter, die Chicago je erlebt hat, als die beiden Ex-Smith Western/Unknown Mortal Orchestra Mitglieder Max Kakacek und Julien Ehrlich eine spontane Songwriting-Session einlegen und dabei Whitney ins Leben rufen. Das war vor zwei Jahren. Mit âGolden Daysâ liefert uns das Duo nun den genau richtigen Soundtrack zum heutigen FrĂŒhlingserwachen, inklusive Video.Â
Wer Whitney live sehen will, kann das ĂŒbrigens im Juni. Die Band kommt fĂŒr zwei Termine nach Deutschland, am 19.6. in Hamburg, am 20.6. in Berlin. Aber jetzt erstmal frohe Ostern und frohen FrĂŒhling!
>> Das neue Album von The Range ist da - hört hier âCopper Wireâ daraus