Freitag, der 19.
Heute bin ich zum ersten Mal mit Kopfhörern geritten. (Klassik-welcher Komponist ist unerheblich) Einer hat mal gesagt, das faszinierende an Pferden sei, dass sie sich immer bewegten, als hörten sie gerade Musik. Auch wenn die Plüschis nicht mithören konnten, bin ich so gut geritten wie selten zuvor. Das hat einen richtigen Wow-Effekt in mir ausgelöst. Klasse. Und das, obwohl ich immer abfällig zu Leuten herübergeschielt habe, die mit Mukke reiten um ihre Berieselungssucht zu bedienen. Chr. Gefühlt bin ich den ganzen Tag geritten. Dior musste auch noch dran glauben. Als ich mit einem Duschapfel in der Hand dann zuhause heißes Wasser über mich strömen ließ, musste ich an Trisis Katerdusche denken, und seine phänomenale Skizze dazu. Dann hab ich jegliche keinen-Bock-Einheiten abgeschüttelt und bin in windeseile zur “Brücke” gedonnert. Für Unkundige: das ist das internationale Zentrum der Uni MS. Hier stattfindend der Abschlussabend der Aktionswoche FLUCHT UND MIGRATION. FLUCHTBEWUSSTSEIN. Nach einigen sehr guten Vorträgen von Ehrenamtlern und im Asylwesen Beschäftigter (ich wusste zum Beispiel nicht, dass ganz in der Nähe in einer ehem. Schule 66 Flüchtlinge aus dem Kosovo verweilen und abgeschoben werden sollen. Hmpf. Montag dazu eine Demo, weil keine Sau davon weiß !!), konnte man bei internationalem Knabberspaß pausieren und wurde dann von einer Skaband, die mich vom Kleidungsstil und ihrer Jugendhaftigkeit ein bisschen an good old Metalpigtown erinnerten, ähm, unterhalten. Bei der Gelegenheit ist mir wieder aufgefallen, was das Saxophon für ein sexy Instrument ist. Haha. Eines der Dinge, die Menschen attraktiver machen können. So sie es denn können. Aber was wäre ein Tag in Münster ohne Spec Opsesken Abschluss? Mit Elham auf dem Gepäcki hingeradelt und unvernünftigerweise bis fast vier Uhr geblieben. Das war schööööön.










