Feind / Freund Sprache - Effektives schreiben
Margriet Smulder ein hollândischer Kunstler-Freundin schickte mir dieses Foto von eine Seite von das Vorwort das Haruki Murakami schrieb für die erneute Publikation in 2014 seine erste zwei Romane : Wenn der Wind singt / Pinball 1973. Er erzâhlt wie er seine ganzeigene Stil fund und endeckte das schreiben in eine Fremdsprache ihm hilf effectiever zu schreiben.
“Das Ergebnis monatelanger Arbeit befriedigte ihn nicht. Er fand es langweilig und viel zu blumig, so dass er noch einmal, dieses Mal aber auf Englisch zu schreiben begann. Englisch konnte er schlecht genug, um damit nur kurze, knappe Sätze hinzukriegen. Das gefiel ihm besser, und als er fertig war, übersetzte er den Text ins Japanische zurück, schrieb ihn also zum dritten Mal und hatte damit seinen Stil gefunden.“ Wie Haruki Murakami zum Schreiben kam, Jörg Magenau 21.07.2015 Deutschlandradio Kultur.
Murakami nennt die Romane von Agota Kristof wie ein anderes Beispiel von effektives schreiben.
“Zur Analphabetin wurde Agota Kristof erst viel später, nachdem sie nach der gescheiterten ungarischen Revolution im Herbst 1956 die Flucht in den Westen gewagt hat. Sie strandete in der französischsprachigen Schweiz und musste eine neue Sprache erlernen, die sie "Feindsprache" nennt, weil ihr dadurch die Muttersprache allmählich abhanden kommt. Auf Französisch begann Agota Kristof mit dem Wörterbuch in Griffweite zu schreiben. Das prägt ihren sparsamen, präzisen Stil aus kurzen Hauptsätzen, die sachliche Härte ihres Tones und die vorsichtige Melancholie ihrer Erinnerungen.” Aneignung der Feindsprache, Jörg Magenau in FALTER 42/05.
Agota Kristof écrit la plus grande partie de son œuvre en français (sa langue d'adoption, cette langue qu'elle appelle « ennemie »). Agota Kristof, L'Analphabète, Genève, Zoé, 2004, p. 24






