Nowhere Boys / Felix Ferne x Reader (German)
Hi! Das ist meine erste reader Story über die Nowhere Boys- und ebenfalls die erste Deutsch geschriebene auf tumblr. Ich hoffe es gefällt euch ( Felix is Life try to Change my mind )
Es war der Tag wie jeder andere.
Ich stand morgens auf, zog meine gewöhnlichen Sachen an- aß mein gewöhnliches Frühstück und ging mit dem gewöhnlich genervten Blick zum Schulbus der schon auf mich wartete.
Ein seufzen entfloh mir- als ich mir die Kopfhörer in die Ohren stopfte und aus dem Fenster starrte- hoffend das die letzten Stunden ausfallen würden, und ich meine Sorgen wieder in meinen Zeichnereien ertränken kann.
Worüber ich solche sorgen hatte? Nun ja wie soll ich es sagen. Hast du dich nicht auch schon mal gefragt ob du für deinen crush mehr empfindest als nur die übliche Schwärmerei?
Die Gedanken die du denjenigen jeden Tag widmest - und die Blicke von deinem gegenüber die dich beinahe ersticken lassen. Oder die sanfte- ja beinahe unscheinbare und so unwichtige Berührung die dein Herz rasen lässt.
Schon mal so gefühlt?
Ich auch erst seit 4 Monaten.
Ja Monaten.
Und jetzt fragt sich jeder wieso zur Hölle ich es ihn nicht schon viel früher gesagt habe.
Tja, der Nachteil am Schüchtern sein- obwohl derjenige dein bester Freund ist.
Ich weiß, noch schlimmer.
Einen weiteren seufzer konnte ich mir nicht verkneifen als ich meinen Rucksack umhang und auf dem Bus stolperte- beinahe von den Bustüren zerquetcht.
Auf dem Weg dorthin sprangen mir schon die blauen Großbuchstaben der " Bremin Highschool" ins Gesicht, und ja das einzigst' gute an diesen verdammtes Ort waren meine Freunde, mit denen ich schon so viel Müll erlebt- und Geheimnisse wie sonst noch keiner geteilt habe.
Von weitem sah ich schon demjenigen der für mein Gefühlschaos verantwortlich war.
Felix.
Der Gothic mit den schwarzen Haaren die ihn vor der Stirn fielen. Er Strich sich durch seine Mähne wobei ich seine schwarzen Fingerlosen Handschuhe aus Leder erkennen konnte.
Er war so süß... dabei mochte ich noch nicht einmal Gothic's Emo's oder dergleichen. Ich hab das Chliché geglaubt- wurde von ihn selber aber eines besseren belehrt.
Ich ertappte mich selber wie ich schon wieder in Gedanken versunken vor mich hin grinste wie ein Mondgesicht, und riss mich zusammen als ich wieder zur Besinnung kam.
"Hey Leute."
Sagte ich nun zu den anderen, darauf bedacht nicht allzu sehr auf Felix zu achten.
Ich weiß es ist nicht richtig ihn mehr oder weniger zu ignorieren oder ihn aus dem Weg zu gehen- aber was blieb mir anderes übrig- wenn ich immer fast verrückt werde wenn er in meiner Nähe ist?
Ich glaube langsam das einige Sprichwörter doch stimmten...
"Umso mehr du versuchst deine Gefühle vor jemanden zu verbergen- desto stärker werden sie."
"Heeeyyy, du siehst heute mal wieder richtig motiviert aus"!
Jake lachte mich an.
"Klar- wenn man heute zwei Stunden bei Less hat- kann man nur motiviert sein"!
Meine Ironie ließ grüßen.
"Aber dafür fällt heute Physik aus."
Warf Sam ein.
"Schade."
Kommentierte Andy.
"Was für Schade? Umso besser , ich hab die Hausaufgaben nicht"!
Sam schubste ihn spielerisch in die Seite.
Mein Blick huschte rüber zu Felix- dessen Blick ebenfalls auf mir lag.
Er lächelte mir zu.
Dieses Lächeln. Dieses verdammtes Lächeln...
Ich erwiderte es, und verlor mich beinahe in seinen Braunen Augen.
Die Schulklingel ertönte laut über uns, und zeriss meine Gedanken in fetzen.
Wir bewegten uns in Richtung Klassenzimmer.
Ich setzte mich auf meinen gewohnten Platz. Der Mitschüler der neben mir saß war anscheinend krank- da er immer vor mir da war, uns es jetzt nicht ist.
Stattdessen setzte sich Felix neben mir.
Im Ernst? Grade du?
Ich lächelte nur und kramte in meinen Rucksack herum, ohne wirklich zu wissen nach was ich suchte.
Ich zog deshalb einfach meinen Schulplaner und das Federmäppchen heraus und knallte beides auf dem Tisch.
"Ich muss mal mit dir reden."
Sagte er plötzlich ernst zu mir.
Oh nein...
"Wieso? Was ist los"?
Fragte ich- als unsere Deutsch Lehrerin das Klassenzimmer betrat.
"Nach der Stunde."
Wich er aus.
Ich zerbrach mir die ganze Stunde lang den Kopf über das was er mir zu sagen hatte. Ob er es gemerkt hat? Oder sagt er mir jetzt das er kein Bock mehr auf mich hat?
Ich hämmerte mir den Füller gegen meinen Kopf.
Als mich die Klingel endlich erlöste, schmiss ich meine Sachen in der Tasche sprang auf und packte Felix am Arm und zog ihn mit mir aus dem Raum, obwohl unsere Lehrerin immer noch redete und uns empört hinterher rief.
Ich zog ihn bis zum Flur mit den Wasserspender , erst da ließ ich ihn los.
"Jetzt sag mir bitte endlich was los ist, du weißt ich hasse es zu warten"!
Sagte ich nun, während mein Herz zu rasen begann.
"Was ist mit dir los? Seit Wochen verhältst du dich so komisch- redest fast nicht mehr mit mir, bist auf Abstand. Was ist los, bitte sag es mir! Ich zerbrech mir die ganze Zeit den Kopf darüber. Habe ich was falsches gesagt? Oder getan? Hat jemand wieder Gerüchte verbreitet"?
In seinem Blick lag die Verzweiflung und doch der kleine Funken Hoffnung das ich es ihn sage....
"Felix... es- es ist kompliziert. Du hast nichts falsch gemacht- gar nichts. Im Gegenteil. Ich- ich... Ich kann es dir nicht sagen. Ich weiß du würdest mich auslachen... es liegt an mir, und immer- ach egal"!
Ich brach ab- bevor ich zu viel sagte.
"Nein, das stimmt doch gar nicht! Wann habe ich dich ausgelacht? Du kannst mir doch alles anvertrauen oder sagen. Ich dachte du weißt das"!
Er starrte mich entsetzt an- und packte mich an den Schultern.
Voller Verzweiflung überlegte ich hin und her wie ich mich ausreden sollte. Aber für immer kann ich es ihn nicht verschweigen...
"Sag es mir doch bitte, (D/N)! Ich werde nicht sauer sein oder so"!
Er kam näher und flehte es auszusprechen.
" Ich bin in dich verliebt , okay"?!
Platzte ich heraus.
Er verstummte und sah mich mit offenen Mund an .
"Und das schon seit 4 Monaten. Weißt du eigentlich wie schwer es ist- jeden Tag mit der Sehnsucht nach dir auszuhalten? Deshalb war ich so abwesend zu dir, ganz einfach weil ich es nicht mehr ausgehalten habe"!
Ich stieß die Luft aus und schlug die Hände vor's Gesicht.
Plötzlich spürte ich seine Hände an meine- wie er sie weg schob. Ich konnte ihn nicht länger anschauen, und starrte deshalb auf seiner Kette mit dem Knochen Anhänger .
Er nahm mein Gesicht in seine Hände und küsste mich plötzlich.
Völlig verwirrt schloss ich die Augen und erwiderte den Kuss- bis er sich von mir löste.
Er war immer noch so nah an mir und sagte leise:
"Dachtest du allen Ernstes das ich dich nicht Liebe? Wie könnte ich auch- so jemanden wie dich muss man einfach lieben. Du bist meine beste Freundin- so lange gewesen, mir war klar das ich mich eines Tages in dich vergucke..."
Er legte seine Stirn an meiner.
"Meinst du das ernst"?
Fragte ich.
"Natürlich. Ich versteh nur nicht wie du so einen Emo wie mich eher bevorzugst als z.b Sam."
Er nahm meine Hände und lächelte ertappt.
"Wie könnte ich deinen Welpen Blick wiederstehen"?
Fragte ich und umarmte ihn.
"Heißt das wir sind jetzt Freund und Freundin"?
Fragte ich ihn.
"Wenn du es mit mir aushältst, ja."
Ich lynchte ihn in der Seite. Ein warmes lachen seinerseits bekam ich als Reaktion.
"Idiot."
Sagte ich lächelnd.


















