Avicii (RIP) und eine GroĂraum-House-Playlist (ca. 2010 bis 2012)
Als ich Fidget House unfreiwillig zu Grabe trug und der junge Schwede mir eine Lektion gab. (24.04.2018)
28.01.2012, Warehouse, St.Pölten. Es lĂ€uft gar nicht gut. Fidget House ist offensichtlich vorbei, Electro-Floor bedeutet nicht mehr Electro. Die Abstimmung der Tracks ist unausgegoren. Remixe von LA Riots gehen offentsichtlich gar nicht mehr. Ich brauche nicht einmal fĂŒnf Minuten um den gerade noch gut gefĂŒllten Floor leer zu spielen. Wann ist es endlich vorbei? Falls ich das noch nicht erwĂ€hnt habe: Es lĂ€uft gar nicht gut.
Das DJ-Duo nach mir beginnt mit der Radio-Version von âLevelsâ (wie auch schon der DJ vor mir ...). Der Floor fĂŒllt sich schneller als man ein Bier bestellen kann. Die Menge dreht durch. EDM ist da, und Avicii ist fĂŒr viele der Mann der Stunde. Oder anders gesagt: Die Indie-Kids haben wieder Pause.
Avicii bescherrte mir somit indirekt eine der, nun ja, interessantesten Erfahrungen als DJ: 99% verlassen gleichzeitig den Raum, in dem du gerade aufzulegen beginnst, weil du nicht das eine Lied spielst, dass alle hören wollen. Danke dafĂŒr!
Hier die Playlist bis zu dem Zeitpunkt, bevor Big-Room-House, Electro-House und EDM nicht unbedingt besser oder hörbarer wurden. Als Warm-Up zum eigentlich Peak des Abends von ca. 2010 bis 2012 in Ordnung. Sorry an Duck Sauce ;)
The Black Eyed Peas â Donât Stop the Party (2010)
Afrojack â take over control (extend vocal mix) (2010)
Swedish House Mafia feat. Pharrell â One (your name) (2010)
Martin Solveig â Ready 2 Go (2011)
Duck Sauce â Big Bad Wolf (2011)
Avicii â Levels (Original Version) (2011)
Die Frage, warum Avicii dann Popstar werden wollte, wird jetzt leider unbeantwortet bleiben. DafĂŒr habe ich gerade erstmalig das Video zu Levels gesehen.