Wo fängt man an, wenn man die Welt verändern will? Die Welt ist ein großer Ort und sie zu verändern, dazu gehört schon eine ganze Menge. Wahrscheinlich mehr als ich mir vorstellen kann. Die Welt zu verändern, heißt doch, neues Denken zu erschaffen, oder?
Menschen dazu zu bringen Neues zu Denken, besseres zu denken, richtiges zu denken, und somit besseres zu fühlen? Also geht es um die Gefühle der Menschen?! Ich weiß nicht, wenn es nur um die Gefühle der Menschen geht, gäbe es dann nicht einfachere Wege Glück zu erschaffen?
Ich denke nicht dass es nur um Gefühle geht. Vielmehr geht es um Identität. Wir alle sind auf der Suche nach dem wer wir sind!? Wir alle wollen wissen woher wir wirklich kommen, wozu wir auf dieser Welt leben und welchen Sinn das alles überhaupt hat. Geht es also darum? Geht es darum die Welt zu verändern? Geht es darum, die Welt über ihre Identität aufzuklären? Verändert man so die Welt? Warum wollen wir die Welt überhaupt verändert sehen, warum sind wir nicht zufrieden und ständig auf der Suche?
Vielleicht weil wir noch nicht erkannt haben wer wir wirklich sind?! Was dann, was ist wenn wir erkennen wer wir sind? Wird die Suche dann aufhören? Oder lebt man dann ein anderes Leben? Ein Leben ohne Suche, ein Leben der endlosen Freude? Ein Leben voller Abenteuer und lebenswerter Erlebnisse?
Wenn ich über Jesus nachdenke, sehe ich folgendes: Ich sehe einen Mann, der nur Fröhlichkeit und Freude versprühte, wo er auch hinkam. Wenn er Leid begegnete, war er wie eine Flamme die die Finsternis vertrieb. Wo er Traurigkeit und Ziellosigkeit vorfand, hinterließ er Liebe, Annahme und Hoffnung. Er lebte ein Leben voller Abenteuer, Tag für Tag. Also Ja, die Suche nach diesen Antworten hört dann auf und ein aufregendes Leben erwartet mich. Er hatte kein leidloses Leben, im Gegenteil... Aber er hat die Welt für immer verändert. Oh ja und wie er das hat.
Jesus ist erstaunlich, er ist mehr als man mit dem Verstand fassen kann. Doch dieses Leben war verborgen geblieben, bis er an die 30 Jahre alt war. Davor fiel er praktisch kaum auf. Warum? Kaum jemand wusste etwas über ihn oder seine Bestimmung. Jesus war faszinierend, schon bevor er bekannt wurde oder die Dinge tat die er tat, doch kaum einer wusste das. Seine Eltern sahen es täglich, sicher waren sie verwundert, doch gleichzeitig kannten sie seine Identität. Also taten sie was Eltern eben tun, sie erzogen ihn, liebten ihn und kümmerten sich darum dass er als Kleinkind überlebt. Irgendwann war er ein Mann und lies sich in einem Fluss taufen. Ein krasser Moment, wenn man bedenkt dass bei oder kurz nach diesem Ereignis die Stimme Gottes, seines Vaters zu hören war, die folgendes sagte: "Du bist mein Sohn, an dir habe ich Freude." Gott sagte ihm wer er war und wie ER über ihn fühlte. Er sprach zu ihm über seine Identität. Ein revolutionärer Moment. Ich denke nicht, dass Jesus nicht wusste wer er war. Der Moment war wahrscheinlich wichtiger für uns als für Jesus selbst.
Entscheidend ist der Fakt, dass erst als Jesus seine Identität "fand", er das Leben zu leben begann, über das wir in der Bibel lesen können. Bemerkenswert. Jesus ist der Sohn Gottes und er ist gekommen, um uns davor zu retten, niemals erfahren zu können wer wir sind. Nämlich ebenfalls Söhne und Töchter Gottes. Das ist unsere Herkunft, und das ist auch unser Bestimmungsort: sein Haus.
Wir kennen es als den Himmel. Das klingt alles ziemlich verrückt, die Geschichte ist es auch wenn wir sie aus der Perspektive unseres eigenen Lebens betrachten. Doch wenn wir bedenken, dass es eine unfassbare Welt gibt, die wer weiß wie alt ist. Dass es die einzige Welt ist, auf der es Leben gibt. Dass dieses Hochkomplexe Leben nicht durch Zufall entstehen kann.
Dass es eine Geschichte vor und nach uns gibt und dass wir im Endeffekt absolut alle immer wieder die gleichen Fragen stellen: wer sind wir, woher kommen wir und warum gibt es uns?
Wenn man all das aus dieser Perspektive betrachtet, dann erscheint es mir als eine Antwort, viel mehr als etwas Verrücktes, ist es heilend für mich zu wissen, wer ich bin, woher ich komme und je mehr ich IHN kennenlerne, auch warum es mich auf dieser Welt gerade jetzt gibt.Ich habe mich noch niemals so sehr "Zuhause" gefühlt wie bei ihm, bei meinem (und auch deinem) PapaGott, wie seit ich anerkenne wer er ist und wer ich bin. Meine Identität als Sohn von ihm, meinem Schöpfer, ist das herrlichste das ich über mich selbst herausfinden konnte.
Wenn es also schlussendlich tatsächlich darum geht eine Welt zu verändern, sie über Ihre Identität aufzuklären, und ihr dadurch Hoffnung darüber zu schenken dass ihre Fragen beantwortet werden können, dann ist offensichtlich der beste Weg dazu, zu erkennen wer ich selbst bin und als solcher zu leben. Nämlich als Sohn Gottes. Nichts hat mich jemals mehr erfüllt, als dieses Leben. Alle meine Gedanken, die aus dieser Beziehung und aus diesem Identitätsbewusstsein herausfließen, formen meine Gefühle und verändern meine Welt.
Neben ihm, verändere ich mich. Eine Welt wird verändert. Meine Welt. Also ja, es geht darum die Welt zu verändern. IHM geht es darum die Welt zu verändern, sich zu offenbaren, Deine und meine Welt für immer zu verändern und dich mit allem auszustatten was nötig ist um unsere gemeinsame Welt, gemeinsam mit ihm für immer zu verändern.