Wir suchen doch alle nach demselben.
Nach diesem einen Menschen, der uns versteht, ohne dass wir alles erklären müssen. Der uns ansieht und weiss, wie’s uns geht. Der da ist, einfach da, wenn es uns zerreisst oder wenn wir einfach nur schweigen wollen, weil Worte manchmal nicht reichen.Nach diesem Gefühl von Leichtigkeit, von Sicherheit. Dieses tiefe, warme Zweiersein, das sich nicht nur nach Liebe anfühlt, sondern nach Zuhause.
Wir wollen doch alle jemanden, dem wir uns anvertrauen können, bedingungslos.
Jemanden, der uns auffängt, wenn wir fallen, und nicht wegläuft, wenn’s kompliziert wird.
Jemanden, der bleibt. Auch dann, wenn man sich nicht von der schönsten Seite zeigt.
Wir alle wünschen uns diese Nähe, diese echte Verbindung. Nicht die perfekte Liebe, sondern eine, die echt ist. Stark im Sturm. Sanft in der Stille. Ich will jemanden, mit dem ich lachen kann,so richtig lachen, bis der Bauch wehtut und die Augen tränen.
Der mich kennt, meine Macken, meine Schwächen, meine Ängste und trotzdem bleibt.
Ich will jemanden, der mich küsst und dabei die ganze Welt ausblendet, jedes Mal, auch nach Jahren. Der mich berührt und ich vergesse alles andere.Jemanden, der spontan sagt: “Komm, wir machen was Verrücktes!”Der mich mitzieht, wenn ich selbst keine Kraft mehr habe.Der mich nicht verändern will, sondern mein Chaos mit Liebe betrachtet.
Der meine dunklen Tage kennt und trotzdem Licht bringt. Und ich? Ich will der Mensch sein, der ihn zum Lächeln bringt, einfach so.
Dem sein Herz leichter wird, nur weil ich da bin.
Ich würde mein Herz schenken, rückhaltlos. Ich wäre da ehrlich, treu, zu hundert Prozent.
Ich würde mit ihm Träume bauen, Stein für Stein, Jahr für Jahr.
Weil ich nicht nach dem suche, was glänzt sondern nach dem, was bleibt.
Aber wo findet man das noch? In einer Zeit voller Oberflächen, voller Eile, voller Ersatz.
Wo sind die, die noch wirklich lieben wollen?
Ich sehne mich danach zu lieben und geliebt zu werden. Richtig. Tief. Mit allem, was dazugehört. Mit Streit, mit Versöhnung, mit Schwächen, mit Stärke. Mit Nächten, in denen man sich anschweigt, aber die Hand nicht loslässt. Mit Tagen, an denen man voneinander genervt ist, aber trotzdem bleibt. Wenn ich wieder mal zickig bin, ohne zu wissen warum, wenn meine Worte härter klingen, als ich sie meine, wenn mein Stolz mir im Weg steht und ich abends schweigend zu dir komme, dann will ich, dass du da bist. Dass du bleibst. Dass du mich in den Arm nimmst und sagst: „Es ist okay.“
Ich will jemanden, mit dem ich ein Leben aufbauen kann, das echte. Nicht das perfekte.
Ein Leben, das lebt. Mit Träumen, mit Tiefen, mit Glück, mit allem.
Ich wünsche mir, dass du da bist. Jetzt. Nicht irgendwann.
Denn ich hab so viel Liebe in mir und ich will sie geben. An dich. An uns.
Für immer, wenn du bleibst.








